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Der klassische Job hat ausgedient – Adieu Langeweile!

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Sind wir mal ehrlich: Der 9-5 Job hat ausgedient! Keiner spricht es aus, aber eine ganze Generation denkt es! Jahrelang im gleichen Job im Büro mit wenig Flexibilität zu verharren ist verdammt langweilig! Viel Geld verdienen? Ist es das was uns jeden morgen antreibt und wirklich happy macht?

Nein! Für die meisten nicht. Hier sprechen Reisejunkies aus was viele in unserer Generation denken und warum sie für sich entschieden haben sich ein ortsunabhängiges Leben aufzubauen.

Melissa Schumacher, Indojunkie 

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Der Zeit und dem Ort eigener Herr zu sein ist ein wahnsinniges Freiheitsgefühl. Ich habe es in den letzten vier Jahren nicht geschafft länger als sechs Monate an einem Ort zu bleiben. Ich bin schnell von der gleichen Arbeit und dem gleichen Ort gelangweilt. Ich brauche Abwechslung im Leben.

Einen unbefristeten Arbeitsvertrag in einem Büro von 7 bis 5 ist für viele Menschen das Ziel worauf sie hinarbeiten. Es ist Sicherheit. Aber ich habe in den letzten Jahren gemerkt, dass ich mich weder nach Sicherheit, noch nach einem übermäßig hohen Einkommen sehne. Ich habe gelernt mit wenig Geld verdammt glücklich zu sein, solange ich etwas gerne mache.

Denn letztendlich benötigen die meisten Menschen doch lediglich viel Geld um ihre Unzufriedenheit im Beruf mit materiellen Dingen wieder auszugleichen. Für mich ist übermäßiger Besitz eher eine Last. Lieber besitze ich übermäßig viel Lebenserfahrung. Die reine „Rumreiserei“ befriedigt mich jedoch nicht. Ich brauche Ziele und Aufgaben, ansonsten verwandelt sich das Reisen schnell in ein Gefühl des sinnlosen Umhertreibens. Ich möchte mit eigenen Projekten, unterschiedlichen Kunden und Jobs meine tägliche Portion Reis verdienen um weniger abhängig von einer Stelle zu sein.

Ich möchte meinen täglichen Rhythmus und meinen Standort selbst bestimmen können; selbst bestimmen, wann ich in Deutschland bei Familie und Freunde sein möchte und wann ich wieder aus dem System ausbrechen werde. Und ich bin mir sicher, wenn man den inneren Wünschen nachgeht, wird man verdammt erfolgreich indem was man tut und hat am Ende nicht nur mehr Lebenserfahrung, sondern auch mehr Rupiah, Euros oder Ringits auf dem Konto.


Marco Denz, Zenbackpacker 

marco_denzMein Wunsch Digitaler Nomade zu werden, entstand daraus, weil ich absolut kein Bock mehr habe, in einen klassischen 9 to 5 Job gefangen zu sein. Ich bin ein extrem freiheitsliebender Mensch. Zu jeder Zeit an jeden beliebigen Ort der Welt hinzugehen.

Diese Vorstellung, finde ich seit dem Tag als ich von zu Hause auszog (mit 17), unglaublich befreiend! Beruflich hab ich schon einige total verschiedene Jobs gemacht. Hab auch meine Ausbildungen und Studium abgeschlossen und bin in den letzten 19 Jahren 13mal umgezogen. Mich spornen so viele Sachen immer wieder von neuem an, weil ich halt auch sehr begeisterungsfähig bin.

Mit dem Thema Selbstständigkeit, hab ich mich auch schon einige Male auseinander gesetzt, aber irgendwie nie die richtige Richtung gefunden. Bis zum Jahr 2013!! Das Digitale Nomadentum hat mich so in den Bann gezogen und lässt mich nicht mehr los. Und deshalb will ich ein Digitaler Nomade werden! Mit voller Motivation und unglaublicher Freude daran!


Valeria Geizer, Mein-Ukraine-Blog 

valeria_geizerArm. Jung (25). Kämpfer. Angsthase. Träumer. Internetjunkie. Fan von: Reisen, Natur, Sonne, Strand, Meer, Minimalismus, Freiheit, Ratgeberbüchern/blogs uvm. Noch Fragen? Nein, im ernst. Ich möchte leben und das glücklich und frei. Frei von “Regeln”, Ängsten, Sorgen usw. um mich und meine Existenz.

Ich möchte lernen, erleben, helfen und entdecken und das auf der ganzen Welt. Ich möchte mich entfalten, selbst verwirklichen und “therapieren”. Und Geld verdienen. Mit etwas was ich gut kann oder was mir Spaß macht, wie mit dem Internet. Es geht nicht um Millionen, aber wenn diese dann doch “da” sind – umso besser – umso mehr Freiheit, denn mit Geld lebt es sich bequemer und man hat mehr Möglichkeiten.

Das Digitale Nomadentum erscheint mir da als „perfekte Lösung”. Denn in der Regel entscheidest du selbst, wo du arbeitest, wie und mit wem. Nach dem Motto: Laptop unterm Arm, ab ans Meer (Strand) oder auch woanders und los geht’s! :) So natürlich jedermanns Traumvorstellung, bzw. von einigen bereits die Realität. Ich bin dem Motto einige Monate in Berlin nachgegangen (man nehme bloß See, statt Meer) und fand es saucool. :)


Tina Plehn, Realworlddegree 

tina_plehnSeit drei Jahren bin ich in der Welt unterwegs – Nomadin würde ich mich dementsprechend schon mal nennen. Durch das Work and Holiday Visum in Australien, Neuseeland und Kanada hatte ich bis jetzt immer eine Arbeitserlaubnis und Geld Verdienen war kein Problem.

Doch diese Zeit neigt sich dem Ende zu und ich informiere mich schon seit längerem über alternative Wege, sein Einkommen während des Reisens zu generieren. Ich liebe diesen ortsunabhängigen Lifestyle – Koffer und Laptop ist alles was du brauchst – und bin es auch satt, von Arbeitgebern abhängig zu sein.

Ich will mein eigenes Ding machen und kann es kaum erwarten, ein Business zu gründen. Ideen habe ich viele, es fehlt nur noch die nötige Umsetzung. Da ich mich vor wenigen Jahren gegen das Studieren entschieden habe, ist mein Ansporn umso größer meine selbst gesteckten Ziele zu erreichen.

Ab Dezember werde ich in Lateinamerika Vollzeit an Business Ideen basteln. Ich kann’s kaum erwarten!

Das Fazit?

Es geht nicht darum ein Leben lang zu reisen und faul am Strand zu liegen. Es geht darum dass sich viele in unserer Generation mehr Selbstbestimmtheit wünschen: Wo arbeite ich? Wann arbeite ich? Woran arbeite ich? Das Internet mach diesen Lifestyle möglich. Selbständig im Internet zu sein ist aber auch nicht für jeden etwas und auch nicht einfach. Vielleicht ist es auch etwas für nur einen Lebensabschnitt? Oder doch für immer? Hier findest Du mehr:

>>So wirst Du Digitaler Nomade.

>>Reich über Nacht: Geld verdienen im Internet

>>11 Steps zum Digitalen Nomaden

Ich finde das digitale Nomadentum einen spannenden neuen Lifestyle! I love to travel! Für immer? I don’t know :)

P.S. Ich habe viele nette und interessante Leute in der Digi Nomad Welt kennen gelernt. Allein dafür hat es sich gelohnt ;)

Photo Credit: jessiefish

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  • http://dein-bestes-leben.de Melanie von dein-bestes-leben.de

    Schon Sokrates hat sich als Weltbürger gesehen

  • http://www.planetbackpack.de Conni Biesalski

    “ein nomade ist nirgendwo zuhause. eine vagabund überall” – pah! :P

    Ich fühle mich als digitaler Nomade überall zuhause – die Welt IST mein Zuhause. Ist wohl Interpretationssache…

    PS: Ist überall und nirgendwo nicht fast das selbe?

    PPS. @ Feli: very nice, cool umgesetzt ;)

  • http://www.mein-ukraine-blog.de/ Valeria

    Haha, hab “Vagabund” schon öfter gehört, aber sagt mir so mal gar nichts! Die Beschreibung dafür bei Wikipedia ist einfach mal ***

    “Zuhause ist man da, wo man sich fallen lassen kann,
    wo das eine Herz das andere auffängt.” – Sylvia Tubbesing

    • http://sylviatubbesing.de Tubbsi

      ;) bin auch viel unterwegs – aber selten wirklich zu Hause – aber genau da weiss ich kann ich mich fallen lassen und werde aufgefangen…. :) Danke fürs zitieren
      Tubbsi – die grad weit weg von Zuhause ist – aber weiss, dass sie eine Heimat hat;

  • http://www.markuscerenak.com Markus

    ich mag den begriff “digitaler vagabund”.
    ein nomade ist nirgendwo zuhause. eine vagabund überall ;-)

    • http://www.travelicia.de travelicia

      Ja Nomade hat sich in dem Zusammenhang mehr etabliert als Begriff. Ich finde den Begriff nicht negativ. Die Mongolen sind auch Nomaden und haben ihr zu Hause immer dabei :)

    • Gerold Becker

      ich finde Nomade einen schönen Begriff. heutzutage ist es echt einfach in der digitalen Welt, ich hab auch mitbekommen, dass es viele Dienstleister im Bürosektor gibt, dh. nach Bedarf miete ich mir einen Büroraum zum Arbeiten. Das ist für mich sehr gut, da ich oft abgelenkt bin.. wenn ich an öffentlichen Plätzen, Kaffee oder so sitze..

      • Feli

        Hi Gerold! Das stimmt ein Co-Working Space ist auf Dauer oft sinnvoller als Cafés.