5 Dinge die Du noch nicht über mich wusstest!

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In diesem Post beantworte ich 5 Fragen die ihr mir in meiner Umfrage gestellt habt:

#1 Hattest Du schonmal eine gefährliche Situation auf Reisen? Bist Du schon mal bedroht worden? Bist Du schon einmal schlimm übers Ohr gehauen worden? Oder beklaut? Oder bist Du haarscharf einem Tierangriff (Schlange, Hai…) entgangen?

Für die Antwort habe ich lange überlegt. Auch wenn es total unrealistisch klingen mag mir ist noch auf keiner Reise etwas schlimmes passiert. Mir ist auch noch nie etwas weggekommen ausser vielleicht mein “sich selbst aufblasendes” Nackenkissen das auf der Bootsfahrt von Bagan nach Mandalay in Myanmar vom Wind ins Wasser gefallen ist. Das lässt sich verkraften. Außer den kleinen 3,50 € Scams in Asien hat mich auch noch niemand übers Ohr gehauen. Dabei bin ich nicht extrem vorsichtig und schenke grundsätzlich allen Menschen erstmal Vertrauen. Angst hatte ich jedoch einmal nachts alleine in Panama City in einem inoffiziellen Taxi das mich zur Bus Station fahren sollte. Passiert ist aber nichts.

Auf meine Wertsachen (insbesondere Laptop, Kamera: s. auch Top 10 Technik auf Reisen) achte ich allerdings schon und nehme auch immer einen Pacsafe und eine Bauchtasche mit. Zu Hause ist mir VOR der Reise mal was schlimmes passiert. Ich hatte meinen gesamten gesparten Betrag für die 6-monatige Reise auf ein anderes Konto überwiesen und mich bei der Kontonummer verschrieben. Gott sei Dank gab es diese Kontonummer nicht sonst wäre das ganze Geld nicht zurück gegangen und weg gewesen!!! Puh.

Bei den Tierangriffen war der schlimmste “Angriff” bei meinem ersten Tauchgang auf Ko Tao in Thailand ein kleiner Triggerfish der meinte mich attackieren zu müssen. Mein Tauchlehrer hat mich ganz schnell zur Seite gezogen sonst hätte er mich wohl gebissen. Ansonsten hatte ich mal in der Mongolei ein wenig Respekt. In der Nähe unseres Zeltlagers waren Wölfe unterwegs die man hören konnte. Irgendwie war ich aber von dem Reittrip so müde dass ich trotzdem eingeschlafen bin.

#2 Wie fühlt es sich für Dich an nach Reisen wieder “heimischen” Boden zu betreten? Wie fühlen sich die ersten Tage an?

Hier habe ich sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Nach meiner ersten Weltreise war ich mindestens einen Monat total verwirrt und wollte sofort wieder los fahren. Später bin ich dann immer besser nach einer Reise klargekommen. Am besten ist wirklich wenn man sich direkt wieder ins Leben stürzt und nicht groß trauert. Wird ja nicht die letzte Reise gewesen sein. Nach einer langen Reise nach Hause zu kommen ohne Plan ist schlimm.

Aber selbst wenn man vor der Reise nicht weiss was man danach machen will. Die Chance ist finde ich sehr hoch dass einem während der Reise eine Idee kommt oder man danach besser weiß was man will und damit auch gleich bessere Bewerbungschancen hat. Nach meiner ersten Weltreise wusste ich so genau was ich wollte dass ich meinen Wunschjob als Event Manager bei StepStone bekommen habe. Bei über 100 Bewerbern mit 3 Bewerberrunden. Der Job war auch lange Zeit absolut perfekt für mich!

#3 Hast Du auf Reisen schonmal eine Person kennengelernt die Dein Leben verändert hat?

Bei dieser Frage musste ich auch etwas länger nachdenken. Auf jeden Fall hat jede einzelne Reise mein Leben positiv verändert, meine Einstellungen, Werte und Ziele. Daran war auch maßgeblich jede Person beteiligt die ich getroffen habe. Daher würde ich das Ganze eher als Puzzleteil betrachten. Wie sagt man so schön: “Jeder Mensch kann der Zufall des anderen sein”. Jeder Schritt und jede Begegnung gibt Deinem Leben eine neue Richtung.

In Australien am Cape Tribulation bin ich mit meiner Freundin Abends spazieren gegangen und als wir zurück ins Hostel wollten war es dunkel. Daher sind wir ein Stück getrampt und siehe da: Der Fahrer war der Besitzer eines anderen Hostels. Der hat uns direkt einen Job angeboten weswegen wir dann plötzlich 6 Wochen am Cape Trib geblieben sind obwohl wir eigentlich am nächsten Tag weiter wollten. Cape Trib war dann die geilste Zeit in Australien überhaupt. So entsteht dann ein Zufall nach dem Anderen.

#4 Wie bist Du soweit gekommen? Weiterbildungen im Internet? Selbst ausprobiert? Durch frühere Jobs?

Also das komplette Online-Know How habe ich von meinen früheren Jobs. Ich habe insgesamt zusammen knapp 6 Jahre bei der Online Jobbörse StepStone in Düsseldorf und bei Searchmetrics in Berlin gearbeitet. Searchmetrics ist ein großer internationaler Player im Bereich Online Marketing / Suchmaschinenoptimierung.

Da mein Freund Marcus auch bei verschiedenen Online Unternehmen tätig war hat auch er Ahnung so dass wir uns sehr oft mit unserem Know -How ergänzen und zusammen eigentlich alles drauf haben. Tipps, Tools und Co. werden ausserdem mit Gleichgesinnten ausgetauscht. Darüber hinaus habe ich aber auch viele Blogs und Bücher online gelesen.

Blogposts zu schreiben ist mir allerdings am Anfang schwer gefallen und auch soviel von mir preiszugeben. In meinen Jobs habe ich auch getextet, Newsletter verfasst, Blog, Online PR & Social Media betreut. Trotzdem fiel es mir erstmal nicht leicht einfach als “Feli” zu schreiben. Ich hab aber trotzdem einfach weiter gemacht und jetzt fällt es mir nicht nur leicht sondern macht richtig Spaß.

#5 Wie lernst Du auf Reisen Leute kennen?

Obwohl ich sehr extrovertiert bin muss ich ja zugeben dass ich auf Reisen nicht diejenige bin die sofort andere Leute anspricht. Oftmals war ich auch mit Freundinnen oder Freund unterwegs und damit in einer sehr komfortablen Situation. Auch mein Start in Berlin ist mir gar nicht so leicht gefallen. Ob man es glaubt oder nicht in Berlin Leute kennen zu lernen ist schwerer als in meiner Heimat im Rheinland – da sind alle offener! Dennoch gab es schon Situationen und bei mir klappt es am besten wenn ich länger in einem Hostel bin und Leute mehrmals sehe oder auch auf gemeinsamen Touren.

Als ich im Schildkröten Camp im Costa Rica war hat es mir und auch einer Dänin und einer Engländerin gar nicht gefallen. Die beiden kannte ich vorher nicht. Entgegen unseres Plans dort länger zu bleiben sind wir man könnte fast sagen abgehauen. Denn man kam nur mit dem Boot weg und der Camp Betreiber zeigte keine Absicht uns in die nächste Stadt zu fahren.  

Naja das ist eine ganz witzige Blogpost-Geschichte für sich. Beim Thema “ich mach mal ein Naturschutzprojekt mit” bin ich also ehrlich gesagt sehr schnell gescheitert. Mit der Dänin bin ich dann weiter nach Panama gereist. Die Engländerin hat sich auf nach Nicaragua gemacht.

In der Hauptstadt Costa Rica’s in  San José hat mich mal eine Holländerin morgens beim Frühstück angesprochen und gefragt ob ich ein Stück mit ihr kommen will. So rum geht’s natürlich auch.

P.S. Eine weitere Frage von Euch war: Wie bist Du von Deinem letzten Job dann auf die Kündigung und das Thema Digitalen Nomaden gekommen? Den Anfang davon habe  ich in meinem Newsletter erzählt der heute raus ging. Wenn Du ihn verpasst hast schick mir ne Mail an feli@travelicia.de dann nehm ich Dich auf und schicke ihn Dir noch! Da findest Du auch die  Video-Antwort auf eine weitere gestellte Frage: Wie stellst Du Dir Dein Leben mit 50 vor? Arbeiten und Reisen?

P.P.S. Das Titelbild ist übrigens bei einem Kurzausflug nach Lübbenau im Spreewald eines Nachts auf der Main Road entstanden. Warum er sich nicht eingerollt hat als er mich gesehen hat ist mir ein Rätsel!


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