Aboriginal Australia: 5 Tipps für „echtes“ Reisen in Australien (Sponsored Post)

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Wenn du schon in Australien warst, wirst du mir in diesem Punkt sicher zustimmen: Die Australier gehören zu den nettesten Menschen der Welt. Selbst, wenn du alleine unterwegs bist, in Australien fühlst du dich nie einsam. Jeder grüßt freundlich und man lernt unglaublich schnell viele tolle Leute kennen.

Australien bedeutet fantastische Natur, Freiheit, für viele junge Leute auch Party – aber Moment: Was ist eigentlich mit der Kultur? Hast du dich das schon mal gefragt? Wer waren die Ureinwohner, das Nomadenvolk Australiens? Viele sagen, dass Australien keine Kultur hat. Und liegen damit so richtig falsch. So etwa 60 000 Jahre lang falsch.

Die australischen Ureinwohner: Aborigines

Denn so lange lebten Australiens Ureinwohner nach ihrer Kultur und abgeschottet vom Rest der Welt. Bis zu 50 000 Jahre alte Felsmalereien belegen die Kultur der Aborigines, weshalb sie als älteste, noch heute existierende Kultur der Welt gilt. Die Aborigines lebten damals als Jäger, Sammler und Fischer. Dann wurde der Kontinent besiedelt, das Land beansprucht, die Traditionen und heiligen Stätten mit Füßen getreten und es gab sogar die Gefahr eines Aussterbens.

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Aborigines lebten – und leben noch – nach dem Grundsatz, dass das Land nicht den Menschen gehört, sondern andersherum. Die Aborigines haben eine unglaubliche Verbindung zur Natur und leben sehr spirituell. Ein zentraler Punkt ist hierbei ihr Glaube an die „Traumzeit“ (Dreamtime). Diese bezeichnet (ganz, ganz grob erklärt) eine Art „spirituelles Gewebe“ zwischen raum- und zeitloser Welt, aus der alles entstammt, und der jetzigen Zeit.

Beide Welten befüllen sich gegenseitig die ganze Zeit – in einer Art Schöpfungsprozess, der nie aufhört. So ganz steige ich da auch noch nicht durch, aber eins weiß ich: Ereignisse der Traumzeit können in der Natur sichtbar werden. Diese Plätze, dazu gehört z. B. der Uluṟu (oder auch: Ayers Rock), sind dann für die Aborigines heilig, weil sie besonders hier mit der Traumzeit, also der anderen Welt, in Verbindung treten können.

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Du siehst, es gibt eine unglaubliche Menge an Kultur und Geschichte zu Australien. Viel tiefere und nachhaltigere Erfahrungen bei deiner Reise machst du also, wenn du das Land „aboriginal“ bereist. Ein paar Tipps dazu folgen jetzt.

Video: Die einzigartige Kultur Australiens

Gesponsertes Video von Tourism Australia

Meine 5 Tipps für Backpacking in „Aboriginal Australia“

1. Zurück in die Vergangenheit: Die Geschichte Australiens

Es gibt eine Menge Webseiten und Bücher über das Australien der Aborigines. Mach dir abends einen Tee, lege dich auf Couch oder Bett und breite gesammelte Infos vor dir aus. Tauche gedanklich ein in die Geschichte und das Leben der Aborigines in Australien. Setze dich mit der Geschichte der Orte auseinander, die du besuchen möchtest.

Schärfe auch deinen Blick für das heutige Leben der Aborigines. Viele Reiseseiten stellen Aborigines anders dar, als sie sind. 60 Prozent der Aborigines leben in Städten, es gibt Probleme mit der gesellschaftlichen Gleichstellung und es gibt auch die traditionell lebenden Aborigines. Mach dir bewusst, dass viele Seiten Stereotype erschaffen, warum auch immer.

2. Nutze Aborigine-geführte Angebote

Viele Aborigines bieten Touren und Führungen an, die deshalb besonders spannend sind, weil du das Land aus den Augen der Ureinwohner kennenlernst. Nutze die Zeit und stelle den Menschen alle deine Fragen, die dir unter den Nägeln brennen – wo bekommst du bessere Antworten als hier?

3. Authentisch aboriginal: Fall nicht auf Touristenkram rein

So, wie du in Berlin „echte“ Mauerstückchen am Touri-Kiosk kaufen kannst, wird auch in Australien superviel Geld mit Sightseeing- und „Merchandise“ gemacht. Wenn du also ein Andenken für dich oder Geschenke für Freunde und Familie kaufen möchtest, tue dies bei Aborigines. Du bekommst dann originale Kunst der Ureinwohner und unterstützt ihre Arbeit.

4. Verhalte dich respektvoll – besonders an Kulturstätten

Ein Wasserfall zum Reinspringen, ein Felsen zum Sonnen? Schnell begehen Touristen dramatische Fehler, die die Ureinwohner verärgern, kränken und heilige Stätten entweihen. Informiere dich deshalb richtig gut darüber, was erlaubt ist und was nicht – nicht nur aus Sicht der Australier, sondern auch aus Sicht der Aborigines.

Frage nach, ob du Menschen oder Stätten fotografieren kannst oder ob du z. B. an einem Wasserfall baden kannst.

Sei dabei behutsam: Nicht nur große und bekannte Naturdenkmale wie der Uluṟu gehören zu heiligen Stätten der Aborigines. Auch unscheinbare Fleckchen Erde, auf denen du am liebsten die Picknick-Decke ausbreiten würdest, könnten kulturelle Bedeutung haben.

5. Träume!

Wie oben schon erwähnt, folgen die Aborigines einer Art Naturreligion, die mit dem englischen Wort „Dreamtime“ bzw. dem deutschen Wort „Traumzeit“ übersetzt wird. Es heißt aber, dass dies irreführende Übersetzungen sind, weil das alles mit dem schlafenden Träumen nichts zu tun hat. Das „Träumen“ bezeichnet hier viel mehr ein Begreifen und Nutzen der Welt und ihrer Zusammenhänge. Um die Kultur der Aborigines besser zu verstehen, lohnt es sich, sich mit ihrer Schöpfungsgeschichte, die direkt mit dem Land an sich, als auch mit ihren sozialen Grundsätzen zusammenhängt, auseinanderzusetzen.

Ich kann dir nur sagen: Du wirst es nicht bereuen! Das Weltverständnis der Aborigines zu kennen, dass so naturverbunden ist, stellt eine echte Bereicherung beim Reisen durch Australien dar. Viele Dinge wirst du anders sehen, erleben und in Erinnerung behalten, als Reisende, die diesen Teil Australiens gar nicht kennen.

Dieser Artikel wurde gesponsert von Tourism Australia. Fotos: Photodune


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2 Kommentare

  1. Hallo Feli,

    ein schöner Artikel über die Ureinwohner aus Down Under.

    Wer sich beim Reisen durch Australien mal mit der einheimischen Bevölkerung über die Aboriginal People unterhält, wird feststellen, dass die Ureinwohner Australiens nicht besonders hoch angesehen werden. Diese Haltung wird durch die Aussagen der Medienberichte weiter bestärkt.

    Die Geschichte der Aboriginal People ist hochinteressant und es ist sehr schade, dass sie so unbeliebt sind bei den Australiern.

    Bedingt durch Kriminalität, die mit Drogen und Alkohol einhergegangen ist, kam neben Unverständnis auch Wut und Ärger gegen die Menschen auf. Man bot den Aboriginal People z.B. kostenfreie Unterkünfte an, in denen sie Lagerfeuer legten, damit sie es warm haben.

    Ich finde es sehr bedrückend, dass die Situation der Ureinwohner Australiens und der Gesellschaft so verzwickt ist und würde mir wünschen, dass Besserung eintritt, damit man diese Menschen wieder zu schätzen weiß. Schließlich sind sie Teil der Geschichte und machen, wie du bereits erwähnt hast, einen Großteil der Kultur aus.

    Liebe Grüße aus dem Norden von Vietnam

    Alex

  2. Danke für den interessanten Beitrag!
    Australien ist einfach nur faszinierend. Und die Kultur der Aborigines ist sehr spannend.
    Ich freue mich sehr darauf, wenn ich das alles einmal selbst erleben darf. Bis dahin freue ich mich über die vielen Berichte im Netz 😉

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