Mein Jahr und was so kommt – Kitesurfing, Visionen & NEU: Mein E-Book!

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Das Jahr ist für mich wirklich sehr entspannt in Brasilien zu Ende gegangen. Ich sage dir: Das habe ich auch dringend gebraucht! Weihnachten? Silvester? Habe ich alles komplett verpasst!

Alles was mich interessierte, war die Lagune – und ach ja, ganz wichtig: der Wind. Ich war einfach nur platt und zufrieden, da ich jeden Tag mit meinem Kite und dem Board die Lagune rauf und runter geflitzt bin. Das Flachwasser dort in Ilha do Guajiru hat nämlich die perfekten Bedingungen zum Lernen.

„Ilha“ im Nordosten von Brasilien ist nur zwei Stunden entfernt und wir sind dort über die Feiertage hingefahren. In Jericoacoara wird es nämlich um diese Zeit so richtig voll. Die Preise verdreifachen sich dann mal eben – und zwar auch für unser „Longterm-Apartment“ mit den drei schnuckeligen Katzen, die ich schon sehr ins Herz geschlossen habe. 

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Habe ich schon erwähnt, dass Kitesurfen gerade das ist, was mich so richtig glücklich macht? Dass ich dabei Zeit und Raum komplett vergesse?

Kurz gesagt: Wenn mich nicht gerade jemand aus dem Wasser fischt, der Wind zu schwach ist oder ich Puddingbeine habe, bekommt mich so schnell keiner aus dem Wasser raus. Ich frage mich, warum ich eigentlich nicht früher darauf gekommen bin, noch mehr Wassersportarten auszuprobieren. Vor allem, weil mich auch das Tauchen schon so sehr gepackt hat.

Doch damit nicht genug: Hoch motiviert haben Marcus und ich uns sogar direkt am 1. Januar 2016 unser erstes eigenes Kitesurfing-Equipment gekauft. Es fühlte sich einfach genau richtig an. Seitdem sind wir stolze Besitzer von zwei „Cabrinha Switchblade“-Kites in grau und rot (eigentlich hätte ich ja noch lieber den in neon-gelb und türkis oder gelb gehabt) in Größe 7 und 9. Dazu zwei Trapeze (alles gebraucht) und natürlich ein cooles brasilianisches Shirt in grün-gelb. Bis auf die Hose sehe ich also schon recht professionell aus. 

Mit den Größen der Kites ist das immer so eine Sache. Je nach Windstärke (und Gewicht) brauchst du eine andere. Du kaufst also vielleicht 7 und 9, brauchst dann aber einen 12er. Hier in Brasilien passen bei 20 Knoten oder mehr die Größen 7 und 9 ganz gut für uns. 

Denkst du jetzt: „Wie, jetzt hast du dir als Minimalist eigenes Kitesurfing-Equipment aufgehalst?“
Da sagst du was! Es ist mir auch echt nicht leichtgefallen. Immerhin ist der Rucksack für den Kite sogar einen Tick größer als mein Reiserucksack! Ist es jetzt aus und vorbei mit der Leichtigkeit? 

Das Ding ist aber: Uns blieb einfach keine andere Wahl. Sobald du selbst fahren kannst, also deine Schulungsstunden beendet hast, kostet es pro Tag immer wieder 50 – 70 Euro, wenn du dir das Kitesurfing-Equipment ausleihst. Du kannst dir also ausrechnen, nach wie vielen Stunden es sich wohl lohnt, dein eigenes Equipment zu kaufen. Einen gebrauchten Kite bekommst du für ca. 600 Euro.

Ein Board konnte ich mir zum Glück erstmal von einer Freundin leihen, die gerade nach Lissabon geflogen ist und es bis zur nächsten Saison hier in Jeri lagert. Das ist eine ganz gute Möglichkeit, wenn du genau weißt, dass du wieder an einen Spot zurückkommst. Ansonsten kaufen viele Kiter ein Board und verkaufen es dann wieder, wenn sie weiterreisen.

Mal schauen, was ich Anfang Februar sage, wenn wir von Sao Paulo im Süden von Brasilien direkt nach Bangkok fliegen. Da ich ja momentan noch kein eigenes Board habe, muss der zweite Rucksack vielleicht ja auch gar nicht als Sportgepäck aufgegeben werden. 

Wir fliegen gerade immer mit der Fluggesellschaft Ethihad. Ein alter Schulfreund von Marcus arbeitet bei Etihad in Abu Dhabi und hat uns auf die Standby-Liste gesetzt. Der Hammer! So können wir pro Langstreckenflug für ca. 150 Euro in der Economy-Class fliegen oder für 300 Euro in der Business-Class. 

Was bedeutet unsere neue Kite-Passion nun fürs Reisen? Ganz einfach: In Zukunft werden wir unsere Reiseziele wohl überwiegend nach dem Kitesurfen auswählen.

Und das ist eigentlich ganz einfach: Du fährst dorthin, wo der Wind gut ist. Check! Gute Spots sind zum Beispiel:

  • Brasilien (insbesondere im Nordosten)
  • Boracay, Philippinen
  • Mui Ne, Vietnam
  • Sri Lanka
  • Kapstadt, Südafrika
  • Griechische Inseln
  • Tarifa, Spanien
  • Isla Margarita, Venezuela
  • Aruba, Niederländische Antillen
  • Cabarete in der Dominikanischen Republik

Nicht die schlechteste Auswahl, oder? Es gibt aber noch viel mehr!

Brasilien ist in der Liste auf jeden Fall weit oben. Die Lebenseinstellung der Brasilianer, die brasilianische Küste, die grünen Kokosnüsse (Coco Verde), das leckere und gesunde Acai aus dem Amazonas und die enorme Windsicherheit sind eben nicht so leicht zu toppen … kurz: Ich liebe Brasilien!

WO HAT ES MICH 2015 DENN ÜBERALL HIN VERSCHLAGEN?

Es war wirklich viel los. Ich habe oft das Problem, dass ich entweder zu viel Power habe (im Kitesurfing-Fachjargon könnte man es auch „überpowert“ nennen) und dann wieder zu wenig. Wenn ich gerade ZUVIEL habe, schiebe ich jedoch so viele Sachen an, dass ich immer schon mittendrin stecke. Vielleicht auch gar nicht so schlecht. Aber ein bisschen mehr Balance wäre wünschenswert.

Angefangen hat alles eigentlich ganz gechillt im Januar in Taganga, einem kleinen verstaubten Fischerdorf an der Karibikküste von Kolumbien. Von dort aus sind wir ganz spontan mit „Insel Air“ auf die Karibikinsel Curacao kurz vor Venezuela geflogen und haben unsere Freunde und Tauchlehrer Marc und Melanie besucht. 

Auf Curacao habe ich angefangen, mein E-Book Besser sparen, mehr reisen zu schreiben, das übrigens jetzt endlich fertig geworden ist! Yipiiiiieh-Yeah!!! Es hat am Ende doch alles länger gedauert, als ich gedacht habe. So ist das ja meistens. Gut, dass man das nicht vorher weiß. Willst du mehr dazu wissen? Dann lies weiter unten!

Doch dann ging es erst richtig los. Mit drei kurzen Stop-Over zwischendurch in Berlin – für unsere DNX – Digitale Nomaden Konferenz und die erste internationale Version, die DNX GLOBAL – Digital Nomad Conference – sind wir weiter gereist nach: 

Krass, oder? Während Brasilien und Lissabon länger im Voraus geplant waren, da wir hier DNX Coworking & Coliving CAMPs veranstaltet haben, kam der Rest eher aus spontaner Laune hinzu.

WAS WAREN MEINE ERKENNTNISSE IN 2015? UND DIE WICHTIGSTE DAVON?

Ich habe das ganze Jahr über natürlich jede Menge kleinere und größere Erkenntnisse gehabt. Hier ein kleiner Auszug für dich.

ICH LIEBE REISEN IMMER NOCH!

Wer hätte das gedacht? Wer meint, dass man vom ortsunabhängigen Arbeiten doch irgendwann genug bekommen und sich wieder ein festes Zuhause wünschen müsste, der ist bei mir Fehl am Platz. Obwohl ich das Ganze nun seit über drei Jahren mache, ist bei mir genau das Gegenteil der Fall. Ich finde es immer noch richtig toll und freue mich jeden Tag darüber.

Am besten finde ich es, keine Jeans tragen zu müssen, sondern Shorts, und ohne Schuhe herumlaufen zu können. Nicht zu frieren. Meine Flipflops verstauben hier gerade im wahrsten Sinne des Wortes. Jericoacoara besteht nämlich komplett aus Sand. Straßen gibt es hier nicht. Was mir ganz besonders gut tut, ist die relaxte Lebenseinstellung an vielen Orten auf der Welt und die Einfachheit. Obwohl es etwas zu viele Destinationen in 2015 waren: Ich liebe es!

KREUZFAHRTEN SIND DOCH NICHTS FÜR MICH!

Jahrelang war es mein größter Traum, mal auf einem Kreuzfahrtschiff zu arbeiten (kannst du hier nachlesen) – und das, obwohl ich noch nie in meinem Leben auf einem gewesen bin. Ja, ich hatte sogar schon einmal einen Vertrag unterschrieben und bin dann aber doch nicht auf dem Schiff gelandet.

Dieses Jahr habe ich es aber ganz unerwartet doch auf einen Dampfer geschafft – aber nur als Passagier. Ich war mit dabei auf der NomadCruise, bei der es mit einigen anderen Digitalen Nomaden einmal quer über den Atlantik ging: von Gran Canaria bis nach Brasilien. Das war ein unschlagbarer Deal, der ursprünglich auf Urlaubspiraten.de gepostet worden war.

O. k., es war jetzt auch nicht die modernste Reederei. Aber genervt hat mich schon das „Look & Feel“ des Schiffes. Niedrige Decken, wenig Raum, Oldschool-Teppiche aus den 80ern, ein paar komische Leute (außer den Digitalen Nomaden und den Hippies) und dann die furchtbare Klimaanlage – in der Kajüte, im Essensraum, im Fitnessstudio. Jetzt muss man vielleicht dazu erwähnen, dass ich durch unseren Stop-Over in Madrid (von Bangkok nach Gran Canaria) übelst erkältet war.

Ich würde mich ja überhaupt nicht als introvertiert bezeichnen, aber auf dem Schiff waren mir einfach zu viele Leute auf zu wenig Platz.

Was macht man auf so einem Schiff, das den Atlantik überquert und nirgendwo anhält? Party! Ich war ehrlich gesagt noch nie so der Partygänger. Mal eine Nacht durchtanzen, ja – aber jeden Abend? Party machen und Trinken find ich meist eher langweilig und vor allem ungesund. Viel besser fühle ich mich, wenn ich Sport mache oder etwas selbst erschaffe und kreiere.

Zusammengefasst muss ich sagen, dass ich mich ehrlich gesagt wie ein Schneekönig gefreut habe, als ich wieder an Land war – und das NICHT nur wegen des Internets.

Meine Freunde, die damals schon zu meinem Traum, auf einem Schiff zu arbeiten, gesagt haben: „Du willst Freiheit, aber auf einem Schiff ist doch genau das Gegenteil der Fall?“, sollten also Recht behalten. Trotzdem war es im Nachhinein Gold wert, dass ich diesem Traum gefolgt bin, weil er mich letztendlich zum ortsunabhängigen Arbeiten gebracht hat.

Jetzt weiß ich es aber sicher: Arbeiten auf einem Schiff wäre nichts für mich gewesen.

VISION FÜR DIE ZUKUNFT (Die wichtigste Erkenntnis aus diesem Jahr)

Als ich damals meinen Job gekündigt habe, schrieb ich mir all meine Ziele, Wünsche und Träume auf und dachte, ich könnte das alles niemals erreichen. Pustekuchen! Mehr als drei Jahre später stelle ich fest, DASS ich davon eigentlich alles erreicht habe. Der Wahnsinn!

Und zwar so sehr, dass ich in diesem Jahr das Gefühl habe, dass ich neue Ziele brauche. Damit meine ich jetzt nicht die nächsten fünf Reiseziele, sondern solche, die richtig fett sind und mich pushen.

„A good goal scares you a little and excites you a lot.“

Es müssen Ziele sein, von denen ich denke, dass ich sie niemals erreichen werde. Obwohl ich meist absolut glücklich im „Hier und Jetzt“ lebe, brauche ich auch eine Zukunftsvision. Du willst dich als Mensch ja auch persönlich weiterentwickeln. Das Geheimnis ist aber trotzdem, dass du zufrieden im Hier und Jetzt bist und dein Glück nicht an die Erreichung deiner Ziele koppelst. Du musst glücklich sein, BEVOR du deine Ziele erreichst.

Das Schlimmste war: Als ich über neue Ziele und Visionen nachgedacht habe, ist mir erstmal überhaupt nichts eingefallen. Gar nichts. Leere.

Meine wichtigste Erkenntnis in diesem Jahr war aber, es wie damals zu machen. Als ich nach fünfeinhalb Jahren nonstop im Job einen Tapetenwechsel brauchte, habe ich gemacht, was ich in dem Moment mehr als alles andere wollte: Ich bin länger gereist. 

Also will ich nun auch wieder im JETZT starten und tun, was mich aus tiefstem Herzen total glücklich macht. And guess what? Das ist Kitesurfing! Wer weiß, was sich daraus in Zukunft wieder Neues ergibt und welche Ideen mir kommen.

Denn ich bin immer noch davon überzeugt: „Happiness creates success NOT success creates happiness.“

WAS ABER JETZT ERSTMAL KOMMT: MEIN E-BOOK!

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Im Februar geht es für Marcus und mich erstmal nach Bangkok (vor ein paar Tagen sind wir aus Sao Paulo in Brasilien auf Phuket in Thailand angekommen). Nach der DNX BKK geht es weiter nach Ko Lanta und nochmal kurz zurück nach Berlin. Wie es danach weitergeht? Ich halte dich auf dem Laufenden! Versprochen.


Für Deine Reisen empfehle ich Dir die kostenlose DKB Kreditkarte mit der Du weltweit kostenfrei Geld abheben kannst.

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7 Kommentare

  1. Kitesurfen klingt geil! Bislang war ich nur “normal” Surfen.
    Es steht jetzt aber definitiv auf meiner To-Do-Liste!!!

    Wahrscheinlich werde ich aber vorher noch meine Fallschirmlizenz machen. (AFF-Ausbildung)

    Liebe Grüße

    Leo

    • Hey Leo,

      auf jeden Fall ;). Das passt ja alles ganz gut zusammen. Fallschirm bin ich bisher nur einmal in Australien gesprungen aber ist schon ein Weilchen her….

      LG aus Tarifa,
      Feli

  2. Toller Blog 🙂

    Ich habe das Kiten leider ncoh nicht ausprobiert, aber so wie Du das hier beschjreibst, muss ich das unbedingt mal machen. 🙂

    LG Julia

  3. Hi,
    Kitesurfern hab ich bis jetzt immer nur entspannt von den Stränden in Tarifa zugesehen. Nach deinen Schilderungen bekommt man gleich Lust, es selbst mal auszuprobieren..

    Saludos desde Málaga,

  4. Hi, dein Blog ist super 🙂 Ich bin auch leidenschaftliche Kiterin und verrückt nach Reisen. Ganz digitale Nomadin bin ich leider – noch – nicht, aber mein Mann und ich arbeiten dran 😉 Vielleicht magst du ja mal auf meinem Kiteblog vorbeischauen? Da gibt’s auch jede Menge Tipps für alle, die gerade am Anfang ihrer Kitekarriere stehen 🙂
    Liebe Grüße aus Österreich, Anja