Mikroplastik in Kosmetika – aus deiner Dusche ab ins Meer :( ….

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Wie du weißt, sind Marcus und ich seit Jahren mit großer Leidenschaft unterwegs am Reisen. Wo immer wir unterwegs sind, versuchen wir einen kleinen Unterschied zu machen und unterstützen soziale Projekte vor Ort. Auch leben wir nun schon eine ganze Weile vegan und eine meiner Visionen für die Zukunft ist unter anderem, eines Tages ein Animal Rescue Center aufzumachen.

Seit ich mich vegan ernähre, achte ich auch sonst viel mehr darauf, was drin ist in den Produkten, die ich so nutze. Eine logische Konsequenz ist natürlich, dass ich darauf achte, dass alle meine Produkte weder am Tier getestet sind noch irgendwelche tierischen Inhaltsstoffe enthalten. Und – ich liebe nicht nur Tiere, ganz besonders liebe ich auch das Meer. Fast alle Spots, an denen wir uns tummeln, liegen am Meer. Denn Kite surfen ist mittlerweile ein riesen Hobby von mir und die Kombination aus Natur, Sport und den Kopf frei bekommen einfach mit kaum etwas anderem zu vergleichen.

Umso mehr schmerzt es mich, wenn ich immer wieder all den Plastikmüll sehe, der so im Meer rumtreibt.  Was ich aber noch viel krasser finde – wie wir ohne es zu wissen, jeden Tag (auch wenn wir nicht am Meer sind) aktiv zum Plastik in den Meeren beitragen.

Mikroplastik – aus deiner Dusche ab ins Meer….

Der Plastikmüll lauert ganz legal in unseren Badezimmern – denn in vielen Kosmetikprodukten steckt Mikroplastik – ob im Duschgel, im Peeling mit ‚Mikroperlen‘, im Lippenstift oder in der Zahnpasta mit ‚Reinigungskristallen‘.  Was in den Beschreibungen als Wundermittel angepriesen wird sind am Ende nichts weiter als winzig kleine Plastikpartikel. Und über unser Abwasser gelangen diese Plastikpartikel in die Umwelt und richten dort unabsehbare Schäden an.

Denn winzig wie sie sind, können sie durch die Kläranlagen nicht gefiltert werden und landen so in unseren Flüssen und letztendlich im Meer. Und das finde ich besonders übel – durch ihre Beschaffenheit können sich in den Ozeanen ganz hervorragend Giftstoffe daran anlagern. Kleintiere und Fische verschlucken diese Schadstoffcocktails – und am Ende haben wir über unsere Nahrungskette die ganzen Schadstoffe wieder zurück  auf unserem Teller. Und selbst wenn ich als Veganer keinen ‚Plastikfisch‘ esse – keinen Fisch zu essen ist für das Thema Mikroplastik leider keine Lösung.

Was aber können wir tun?

Ich persönlich finde es total wichtig, erst einmal ein Bewusstsein zu schaffen und die Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass wir mit der Art, wie wir konsumieren, schon einen Unterschied machen können.

Eine spannende Kampagne gibt es aktuell von Greepeace:

https://www.wellemachen.greenpeace.de/

Auch hat Greenpeace eine super Liste, in der du genau sehen kannst, hinter welchen Begriffen sich Plastik verbirgt. Diese Liste kannst du ausdrucken und zum Einkaufen mitnehmen.

Wenn du nun denkst –‚ ich kaufe nur Naturprodukte oder meine Sachen in der Apotheke – dann muss es ja gesund sein‘……… Genau das dachte ich auch – leider weit gefehlt. Oft ist es nur schwer zu erkennen, ob ein Produkt Mikroplastik enthält. Der BUND hat daher einen ganz tollen Einkaufsführer erstellt – hier kannst du sehen, welche Produkte Mikroplastik enthalten. Und auch die ganz teuren Produkte haben es genauso mit drin und machen keinen großen Unterschied zum billigen Drogerieartikel :-(.

Ich hatte ja vor kurzem einen Blog Artikel geschrieben, warum ich keine Sonnencreme mehr benutze.

Abgesehen davon, dass in den meisten Cremes neben Mikroplastik auch noch viele andere Inhaltsstoffe mit drin sind, die weder gut für die Haut, noch für die Umwelt sind, finde ich auch den Film, den die meisten Sonnencremes auf dem Wasser hinterlassen, ganz schlimm. Vielleicht kennst du das auch von deinem Lieblingsbadesee – am Ufer ist das ganze Wasser ölig.

Meine persönlichen Lieblingsprodukte

Bei meiner Körperpflege achte ich schon seit einer Weile darauf, dass alles vegan oder selbstgemacht ist. Nun schaue ich noch genauer denn weder möchte ich Mikroplastik im Meer noch Erdöl oder Parabene auf meiner Haut.

Seit kurzem habe ich eine ganz tolle Firma gefunden die die Produkte frisch in Österreich herstellen und direkt zu dir nach Hause senden (und dann sind die Produkte gerade mal ein paar Tage alt!) .

Und das tolle – nur natürliche und hochwertige, pflanzliche Zutaten werden verwendet (keine Duftstoffe oder Füllstoffe und vor allem auch keine Konservierungsstoffe) –  und alle Produkte werden mehrfach im Monat FRISCH hergestellt. Wenn ich mich täglich gesund, vegan und frisch ernähre, macht es für mich absolut Sinn, mich auch mit frischen, veganen  Produkten zu pflegen. Und das kommt dann am Ende auch der Umwelt zu Gute.

Ich habe Bock solche Konzepte mehr zu unterstützen und zu promoten und habe mir daher auch meinen eigenen Ringana Shop angelegt.

Wenn du auch Lust hast Ringana Produkte europaweit Online zu vertreiben und damit Geld zu verdienen dann hör dir doch mal die Podcastfolge mit Stefanie von Startefrisch und mir zum Thema an: Wie du dir mit Naturkosmetik ein nachhaltiges Business aufbauen kannst.

Vielleicht ist das ja auch was für dich?

Ich sende euch liebe Grüße aus Brasilien,

Eure Feli


Für Deine Reisen empfehle ich Dir die kostenlose DKB Kreditkarte mit der Du weltweit kostenfrei Geld abheben kannst.

Meine Empfehlung: Die kostenlose DKB Karte

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1 Kommentar

  1. Es macht mich super traurig das wir unsere wunderschöne Welt so verschmutzen.. wir produzieren viel zu viel Plastik und wissen garnicht wohin damit- im Supermarkt ist JEDE GURKE einselnd eingepackt, komplett unnötig! Wir verschmutzen nicht nur unsere Ozeane, sondern unser eigenes Trinkwasser, weil diese Microperlen so klein sind das wir sie nicht mal rausfiltern können. Ich finde es echt schade.. ich esse jetzt auch ungerne Fisch, weil das Meer schon so versäucht ist.

    LG Manfredo

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