Visionen für die Zukunft: Mein Mindmovie!

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Hast du schon mal von Dr. Joe Dispenza gehört? Das ist ein bekannter Hirnforscher, der sich seit Jahrzehnten mit dem menschlichen Geist befasst. Er untersucht, wie in unserem Gehirn sogenannte Muster entstehen, die steuern, was und wie wir denken, fühlen und handeln. Damit beeinflussen wir nämlich unsere tägliche Realität. Spannend, oder? Gerade war ich in Bonn auf einem Seminar von ihm und es war der Hammer!

In seinen Seminaren lernst du durch Meditation und andere Techniken, wie du Blockaden lösen und dein Leben voller positiver Energie selbst gestalten kannst.

Als Vorbereitung auf das Seminar habe ich einen „Mindmovie“ erstellt. Dafür haben wir von Dr. Joe Dispenza einen Zugang zum Mindmovie-Creation-Kit bekommen. Ein Mindmovie ist wie ein Vision-Board, nur eben als Video. Es ist ein einfacher, dreiminütiger Film, in dem du dein perfektes Leben visualisierst – in allen Lebensbereichen. Durch den Film werden positive Affirmationen mit emotionalen Bildern und Videoclips verstärkt und dabei noch mit einer Musik untermalt, die dir Power gibt. Wenn du dir deinen Mindmovie anschaust, hilft dir das dabei, auf dein Traumleben hinzusteuern.

Als ich meinen Mindmovie erstellt habe, war ich noch auf der griechischen Insel Lemnos. Zuerst hatte ich einfach ein paar Stunden dafür eingeplant, am Ende war ich aber so „on fire“, dass ich ganze zwei Tage daran gesessen habe. Als alter Perfektionist wollte ich dann wirklich alles dort unterbringen, was mir eingefallen ist. So ist mein Mindmovie am Ende dann ganze sechs Minuten lang geworden.

Echt crazy, dass manche Sachen, die vor einem Jahr noch auf meiner Wunschliste für mein Leben standen, schon wahr geworden sind. Manche interessieren mich auch gar nicht mehr. Dafür sind andere dazu gekommen. So ist das Leben eben: Ständig im Wandel.

Wie erstellst du nun deinen Mindmovie?

Erst mal gab es Fragen, mit Hilfe derer du dir darüber bewusst werden solltest, WAS du überhaupt willst. Ob du es glaubst oder nicht, es gibt genug Leute, die gar nicht wissen, was sie wollen. Dazu gehöre ich nicht, aber die Fragen haben trotzdem geholfen. Du kannst es dir vorstellen wie in einem Restaurant: Wenn du der Bedienung nicht sagst, was du überhaupt haben willst, bekommst du eben irgend etwas – oder auch gar nichts.

Danach war die Aufgabe, aus jedem einzelnen Wunsch eine Affirmation in der Gegenwartsform zu schreiben (present-tense affirmations). Du sagst also nicht „Ich hätte gerne Häuser auf drei Kontinenten“, sondern du sagst „Ich HABE drei Häuser auf drei Kontinenten.“ Wichtig dabei ist auch, dass die Sätze nicht zu lang sind – ideal sind fünf bis sechs Wörter maximal.

Dann sollte ich zu jedem Punkt ein passendes Bild aussuchen. Dafür konnte ich einfach Bilder nehmen, die es in der Mindmovie-Software zur Auswahl gab – es ging aber auch, eigene Bilder oder YouTube-Videos hochzuladen. Am Ende musste ich noch eine Musik auswählen, die mich emotional bewegt und mitreißt. Alles zusammen ergab dann den Mindmovie!

Dich interessieren meine Affirmationen, die ich in den Mindmovie gepackt habe? Dann stell ich dir hier mal zehn davon vor. Lies einfach weiter:

Mein Mindmovie – 10 Punkte

1. Ich mache eine Safari in Afrika mit Anna Breytenbach.

Anna Breytenbach ist ein Animal Communicator – also eine professionelle Tierkommunikatorin. Sie arbeitet mit Geparden, Löwen, Wölfen, Pavianen und Elefanten. Ihr geht es um die Beziehung zwischen Mensch und Tier und darum, für Wildtiere einzutreten. Anna Breytenbach bietet Live-Events an, dann bist du mit ihr zum Beispiel in Afrika in der Wildnis unterwegs. Da will ich unbedingt mal dabei sein!

Mich interessiert die Arbeit von Animal Communicators sehr – und ich würde gerne selbst einer sein. Deshalb habe ich auch schon fleissig nach den Anleitungen von Anna geübt.

Ok, hier noch die Kurzanleitung für dich:

CONNECTION MEDITATION

For those of you wanting to learn the technique for connecting telepathically with the animals, below is a suggested guide to start you off. You can follow these steps whether you are in the presence of the animal or not.

Suggested Technique:

  1. Close your eyes and relax your body from head to toe
  2. Set a silent, strong intention in your mind for clarity in your intuition
  3. Imagine your heart centre opening
  4. Visualise connecting via an energetic channel, heart to heart, with the animal
  5. Call their name in the location that they are and send a silent greeting
  6. Continue with the communication, asking questions if you wish to

Remember to be open to whatever comes. You may receive information in mental images, silent words that appear in your awareness, emotional feelings or physical sensations. Simply be open and patient, allowing sufficient time between your questions to perceive any subtle answers your intuition may be receiving.

If you want to practice with communications that you can have validated afterwards for “accuracy”, do so with domestic animals you don’t personally know. This allows you to ask questions which the human caregivers will know the real answers to, and that you can check afterwards.

Wenn du das spannend findest schau dir übrigens unbedingt mal das Video hier mit Anna Breytenbach auf YouTube an.

2. Ich reise nach Hawaii, Neuseeland und Island.

Ganz klar: In meinem Mindmovie dürfen Reiseziele natürlich nicht fehlen. Es gibt immer Länder und Orte, wo ich mal gerne hinreisen würde. Eigentlich kann ich dazu fast schon einen eigenen Mindmovie machen!

Aber für diesen habe ich die ersten drei Reiseziele aufgeschrieben, die mir eingefallen sind: Dabei ist dann Hawaii und Neuseeland rausgekommen. Ein paar Stunden später schoss mir auch noch Island durch den Kopf. Wo ich den Text gerade schreibe, steht auch Mauritius oben auf meiner Liste. Tja, meine liebsten Reiseziele sind wohl tagesformabhängig :). Aber macht ja nix. Letztendlich lässt sich in jedem Land etwas Tolles erleben.

3. Ich lerne Freediving auf Koh Tao.

Einen Tauchschein habe ich schon lange – sogar bis hin zum Rescue Diver, den ich auf der Insel Utila in Honduras gemacht habe. Allerdings tauche ich gar nicht mehr so gerne, seit ich das Kitesurfen entdeckt habe. Oft ist es mir zu aufwendig, es dauert zu lange, mit dem Boot rauszufahren – und auch Wetsuits ziehe ich eher nicht so gerne an. Hinzu kommt: Ich friere beim Tauchen total schnell – und wer mich kennt, weiß: Mag ich gar nicht.

Es gibt aber eine Tauch-Sache, die ich nie gemacht habe und super gerne mal machen würde – und zwar Freediving. Dabei tauchst du in einer Art meditativem Zustand ohne Flasche und nur mit Flossen tief runter – nur mit Luftanhalten und langsamen Bewegungen.

Zum ersten Mal bewusst gesehen und dafür interessiert habe ich mich auf Gili Trawangan in Indonesien. Anfang des Jahres habe ich aber auf Ko Pha-ngan noch ein Mädel kennengelernt, die Freedive-Instructor bei Crystal Dive auf Koh Tao war. Auf Koh Tao hab ich vor vielen Jahren meinen allerersten Tauchschein (Open Water) gemacht. Die Insel ist toll. Wenn ich das nächste Mal dort in der Nähe bin, gehe ich unbedingt freediven. Vielleicht schon Anfang nächsten Jahres. Wie du wahrscheinlich auch, kann ich mir gerade noch überhaupt nicht vorstellen, wie man so lange den Atem anhalten kann. Aber die Technik lerne ich ja dann auch erst noch.

4. Ich habe einen eigenen Jeep.

Ganz ehrlich: Ich interessiere mich ja überhaupt nicht für Autos. Bei den HIlfsfragen von Mindmovie kam dann allerdings die Frage: „Welches Auto fährst du?“ Da dachte ich mir: Ok, also wenn Auto, dann einen kleinen farbigen Open-Air-Jeep wie es sie in Jericoacoara in Brasilien gibt. Will ich so einen haben? Na klar! Damit kannst du über Sanddünen fahren und natürlich auch dein Kitesurf-Equipment auf dem Dach befestigen und transportieren.

Damit du weisst, was ich für eine heiße Karre meine, hilft glaub ich nur das Bild oben.

5. Ich lerne Telepathie.

Das Gleiche, was Anna Breytenbach mit Tieren macht (siehe Punkt 1), funktioniert natürlich auch beim Menschen. Telepathie ist eine der mächtigsten psychischen Fähigkeiten. Es ist eine Art Kommunikation, bei der Gefühle zwischen zwei Menschen ausgetauscht und Nachrichten übermittelt werden – ohne zu sprechen. Die Voraussetzung dafür ist, dass du an Telepathie glaubst und dich in einen meditativen Zustand versetzt.

Hin und wieder funktioniert das ja auch schon – oder hattest du es noch nie, dass du an jemanden gedacht hast, den du z. B. schon lange nicht mehr gesehen hast, und der im gleichen Moment an dich gedacht hat? Here you go!

Jeder Mensch kann Telepathie – die meisten von uns haben es nur verlernt. Das liegt unter anderem daran, dass unsere Zirbeldrüse kleiner geworden und verkalkt ist (das liegt z. B. an Fluorid). Die Zirbeldrüse sitzt in unserem Gehirn und ist sehr klein, ist aber wirklich wichtig für unsere körperliche, geistige und spirituelle Gesundheit.

Auf wikiHow gibt es übrigens immer einfache und tolle Schritt-für-Schritt-Beschreibungen zu allen möglichen Dingen. Hier kannst du das wikiHow zur Telepathie lesen. Lies dazu auch: Dein Drittes Auge öffnen.

6. Ich nehme an einem Founders Kite Club Event teil.

Kiten ist wirklich eine meiner Lieblingsbeschäftigungen geworden. Die Kombi von Sport, Natur und Freiheitsfeeling ist für mich einfach das Nonplusultra! Das Equipment umherschleppen zwar eher nicht, aber alles hat seinen Preis. Daher werde ich auf jeden Fall mal beim Founders Kite Club teilnehmen.

Der Founders Kite Club besteht aus Unternehmern, Innovatoren und Athleten, die durch eine echte Leidenschaft für Kitesurfen verbunden sind. Es werden Networking- und Kite-Events organisiert, die von professionellen Kiteboardern gehostet werden.

Die Events sind z. B. in Tarifa in Spanien, in Kapstadt (Südafrika), Ägypten – oder spannend finde ich auch Dakhla. Das liegt unter Marokko in Western Sahara.

7. Ich habe Villen auf drei Kontinenten.

Ich hätte gerne ein Grundstück mit einer Villa oder einem schönen Haus in Südamerika, eines irgendwo in Südeuropa und eines in Südostasien. Das Ganze ist selbstverständlich so aufgestellt, dass ich nicht ständig dort sein muss. Vielleicht vermiete ich es dann zwischendurch einfach an dich oder jemand anderen aus der Travelicia- oder unserer DNX-Community? 🙂

Am besten liegen die Villen direkt am Meer und/oder haben einen Pool. Aber einen natürlichen Pool ohne Chlor. Ich will ja schließlich nicht noch mehr Umweltgifte um mich herum haben.

Was ganz klar in meinen Villen nicht fehlen darf: Hängematten.

Außerdem hätte ich gerne einen Organic Garden und eine Haus-Nanny, die gesund kocht und leckere grüne Smoothies macht.

8. Ich pflanze Wheatgrass und Aloe vera an.

Als ich Anfang des Jahres auf Phuket auf der „Fighting Street“ war, gab es dort kleine Wheatgrass-Shots (Weizengrassaft). Phuket ist an sich keine Insel, auf der ich mich länger aufhalten würde. Doch die Fighting Street ist etwas ganz Besonderes. Es ist eine Straße in Chalong, die komplett dem Fitness- und Healthy-Lifestyle gewidmet ist. Hier findest du sportbegeisterte Menschen aus aller Welt.

Bekannt geworden ist die Fighting Street durch das größte Tiger Muay Thai Center in Thailand. Danach haben sich dort nach und nach immer mehr Fitnessstudios, Yoga-Zentren, Restaurants, Smoothie-Bars, Massage-Läden usw. angesiedelt. Die Straße liegt allerdings nicht am Meer. Da kommst du aber mit dem Roller hin.

An einem Tag haben wir Kurt kennengelernt – einen Australier, der immer die Wheatgrass-Shots angeliefert hat. Da ich wissen wollte, wie man das Wheatgrass züchtet, haben wir Kurt gefragt, ob wir nicht mal auf seiner Weizengrasfarm vorbeischauen können. Gesagt getan: Am nächsten Tag sind wir losgefahren und haben Kurt besucht.

Am Anfang habe ich mir unter einer Farm vorgestellt, dass das Wheatgrass auf riesigen Feldern auf dem Boden wächst. Dem war aber gar nicht so: Kurt hatte einen Raum, in dem ganz viele kleine rechteckige Kästchen standen, in denen das Wheatgrass wächst. Es wächst übrigens extrem schnell: Du kannst quasi zugucken und es muss immer bewässert werden. Die Samen hatte er aus Australien. Danach füllt Kurt es in kleine Behälter ab.

Das Wheatgrass muss am besten so frisch wie möglich getrunken werden, damit es noch alle Nährstoffe enthält.

Außerdem würde ich auch gerne meine eigenen Aloe-vera-Pflanzen züchten. Warum? Ich benutze nur noch Naturkosmetik ohne jegliche Zusatzstoffe. Fürs Gesicht habe ich gerade in warmen Ländern immer gerne Aloe-vera-Produkte, da diese sehr leicht sind und angenehm kühlen (z. B. Aloe-vera-Saft). Leider ist es aber extrem schwierig, hundertprozentige Aloe-vera-Produkte zu finden. Meistens sind nur 95 Prozent enthalten und es sind noch komische Sachen wie zum Beispiel Parfüm drin. Am besten wäre also, mein eigenes Aloe Vera zu züchten.

Nachtrag: Mittlerweile habe ich zumindest in Deutschland ein echt geiles 100 % Bio Aloe vera gefunden.

9. Ich nehme an einem Ayurveda-Retreat auf Sri Lanka teil.

„Ayurveda“ setzt sich aus „ayus“ (dt. Leben) und „veda“ (dt. Wissenschaft, Weisheit) zusammen. Bei Ayurveda handelt es sich also um eine „Wissenschaft des Lebens“. Es geht dabei nicht nur um Medizinisches, sondern auch um Philosophie, Psychologie, Ethik sowie soziale und ökologische Aspekte. Es geht also um das Leben als Ganzes. Die Lehre stützt sich dabei auf viele Beobachtungen und Zustände der Umwelt und der Natur. Es geht um den Einklang damit und darum, den ureigenen Rhythmus zu leben.

Ayurveda-Retreats findest du viel in Indien und auf Sri Lanka. Dort kannst du es Körper, Geist und Seele dann mal richtig gut gehen lassen und dich von ayurvedischen Massagen und anderen Anwendungen verwöhnen lassen.

Bestimmt wird auch dein Ayurveda-Typ (Vata, Pitta oder Kapha – oft auch eine Mischform) und du bekommst darauf abgestimmtes, gesundes Essen. Ich bin übrigens Vata.

10. Ich gründe Animal Soulz.

Ich will ein eigenes Animal-Center aufmachen, in dem ich heimatlose Tiere aufnehmen und wenn nötig aufpäppeln kann, um ihnen dann ein neues Zuhause zu suchen. Welche Tiere? Ganz egal: Es können Katzen, Hunde, aber gerne auch Igel oder Faultiere sein. Zu den Faultieren hänge ich mich dann hin und wieder am besten einfach dazu.

Bisher habe ich das schon mehrmals in kleinem Stil gemacht und hatte echt immer ein Talent dafür, den Tierchen jeweils ein richtig tolles, neues Zuhause zu besorgen.

So richtig darauf gekommen bin ich, als wir einmal auf Curacao zur Untermiete bei Stefanie gewohnt haben. Sie ist aus Schweden und hat schon in vielen Animal-Rescue-Centern gearbeitet. Aktuell ist sie auch in einem auf Koh Samui. Auf Curacao hat sie im Restaurant gearbeitet, aber bei sich zuhause Straßenhunde aufgenommen und sie dann zusammen mit der lokalen Tierschutzorganisation aufgepäppelt.

Auf dem ersten Bild siehst du mich in Curacao mit einigen der Hunde, die wir da hatten. Da war immer richtig was los. Da sie oft tagsüber arbeiten war und Marcus und ich mit dem Laptop auf der Terrasse gearbeitet hatten, haben wir immer auf die ganze Hunde-Rasselbande aufgepasst.

Ok, es gibt noch einen kleinen Bonus:

11. Ich lerne Ukulele.