Co-Autorin Tina stellt sich vor – wie und warum ich seit 4 Jahren die Welt bereise

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Hi ich bin‘s Tina. Schon seit ein paar Wochen schreibe ich hier auf Travelicia über meine Erfahrungen im Ausland, über meine innige Heimatliebe und einige andere Themen. Ich bin mit euch zusammen durch Laos gereist, habe euch Bocas del Toro in Panama vorgestellt und ein komplettes Wochenende in Dresden zusammengestellt – ihr konntet euch also schon einiges an Inspiration holen. Und nun wird es endlich Zeit, dass ich mich auch vorstelle.

Also: Hallo, ich bin Tina, 23 und reise seit 4 Jahren um die Welt.

Wie alles begann

BerlinIch bin in Dresden aufgewachsen und schon während meiner Schulzeit gern verreist. Mit der Familie ging es oft auf die Kanarischen Inseln, Lanzarote und Fuerteventura, durch Schulpartnerschaften konnte ich an Austauschen in Frankreich und Brasilien (jap, Brasilien!) teilnehmen und als ich meine ersten Jobs hatte und Geld sparen konnte, ging es oft nach Berlin, Prag oder Hamburg.

Wie so viele Abiturienten wusste ich nicht, wie es nach dem Abitur weiter gehen sollte. Somit habe ich mich für ein FSJ (freies soziales Jahr) als „Auszeit“ entschieden, um in die Arbeitswelt hinein zu schnuppern und heraus zu finden, was ich denn studieren und aus meinem Leben machen könnte. Doch schon nach den ersten Monaten wusste ich, dass nicht die Universität nach mir ruft, sondern die große weite Welt. Australien war mein Traum und so habe ich fleißig gespart, um mir letztendlich das Flugticket und Work & Travel-Visum leisten zu können.

Work & Holiday Australien

In Australien konnte ich unglaubliche Erfahrungen sammeln:  angefangen von Couchsurfing, Hitch-hiking und der Arbeit auf einer Banana-Farm, bis hinzu Schnorcheln im Great Barrier Reef, als Live-in Nanny bei einer Familie in Melbourne arbeiten, am Strand unter‘m freien Himmel schlafen, Kängurus füttern, und natürlich so vielem mehr!

Doch die wirklich schönste Erfahrung war, Rob kennen zu lernen. Wie hätte es auch anders sein können, als dass ich ans „andere Ende der Welt“ fliege und dort einen Dresdner kennen lerne und mich verliebe! So ist es auf jeden Fall gekommen. Und da wir an ziemlich unterschiedlichen Punkten in unseren Leben waren, haben wir beide Kompromisse geschlossen, sind unseren Herzen gefolgt und haben uns letztendlich für ein gemeinsames Work&Travel Jahr in Neuseeland entschieden.

Meine Pläne in Deutschland zu studieren, habe ich also über Bord geworfen und stattdessen das getan, was sich richtig anfühlt, anstatt der Vernunft zu folgen. Es war natürlich keine leichte Entscheidung, doch die einzig richtige.

 

Work & Holiday Neuseeland

In Neuseeland sind wir diesmal weniger gereist, sondern wohnten fast ein komplettes Jahr in Auckland auf der Nordinsel. Mein Englisch war noch nicht perfekt, umso aufgeregter war ich, als ich mich in verschiedenen Cafés und Restaurants als Kellnerin bewarb.
Zu meinem Glück wurde ich auch eingestellt und habe tagtäglich neue Wörter gelernt und die neuseeländische Kultur kennen gelernt. In der Gastro zu arbeiten, hat mir auf jeden Fall geholfen, selbstsicherer und mir meines Weges bewusster zu werden.Neuseeland

Trotzdem habe ich vor allem in den letzten Monaten in Neuseeland verstärkt recherchiert,
welche Karriere ich einschlagen könnte, mit der ich weiterhin in verschiedene Länder und Städte reisen könnte ohne auf das Kellnern angewiesen zu sein. Kellnern war zwar eine nette Erfahrung, doch ist auf Dauer nicht anspruchsvoll genug. Und so bin ich auf digitale Nomaden gestoßen – Selbständige, die komplett ortsunabhängig über das Internet arbeiten und mit ihrem Laptop um die Welt reisen. Ich war Feuer und Flamme!

Work & Holiday Kanada

Unsere nächste Destination hieß Kanada – unser letztes Work&Travel Ziel. Die Bewerbung für das Visum war etwas komplizierter als der reine Online Antrag, den wir von Australien und Neuseeland gewohnt waren. Für Kanada mussten wir alle Dokumente per Post verschicken und sogar ein Führungszeugnis samt Passbilder beifügen. Und da nur eine bestimmte Anzahl von Visa jährlich vergeben werden, war das eine aufregende Angelegenheit!

Letztendlich hat alles geklappt und wir sind nach einer langen aufregenden Reise (Tonga-Neuseeland-Deutschland-London-Deutschland-New York-Vancouver) in Kanada gelandet.

Hier war ich der festen Überzeugung, mein eigenes Unternehmen zu gründen. Ich habe mich mit passivem Einkommen, Entrepreneurship, Produktivitäts-Hacks, 4 Hour Work Week, und etlichen anderen Themen beschäftigt und mir Inspiration von Tim Ferriss, Chris Guillebeau, Brian Tracy, Anthony Robbins, Michael Ellsberg, Pat Flynn und von so vielen anderen gesucht. Ich habe die ersten Monate in Kanada genutzt, mir Programmieren beizubringen, meinen eigenen WordPress Blog zu erstellen und viel über das Bloggen allgemein zu lernen.

Dann wurde das Geld jedoch knapp und ich habe mich wieder fleißig für Jobs in der Gastro beworben und für einige Monate hart durchgearbeitet. Ohne Moos nichts los!

Meinen Blog realworlddegree.com über meinen alternativen Bildungsweg habe ich weitergeführt, jedoch leider nicht regelmäßig gepostet.

Natürlich haben wir uns frühzeitig Gedanken gemacht, wo denn die nächste Station unserer langen Reise sein könnte. Da Rob Freunde in Panama, Mittelamerika hat, wurde die Entscheidung schnell getroffen.

 

Oh, wie schön ist Panama

Kurz vor Weihnachten 2013 haben wir Kanada verlassen, und sind nach einem kurzen Zwischenstopp in Las Vegas in Panama City gelandet. Wow, was für ein Unterschied! Super heißes Wetter, eine vollkommen fremde Sprache (zumindest für mich) und totale Ungewissheit, wie wir das neue Jahr gestalten werden.

PanamaAnfang 2014 suchten wir uns eine Base im Nordwesten von Panama, um für einige Monate an Projekten zu arbeiten und das besagte Business voran zu treiben. Wir haben Bocas del Toro, eine panamaische Inselgruppe in der Karibik gewählt, da wir unbedingt mal im Paradies leben wollten. Hier habe ich angefangen, an einem Buch übe alternative Bildungswege zu schreiben (11000 Wörter schlummern nun auf meinem Desktop), mir mehr Gedanken über meinen weiteren Karriere Weg zu machen, und letztendlich entschieden, dass wohl Schreiben eine leicht umzusetzende Freiberufler Tätigkeit sei.

So habe ich angefangen, für verschiedene Klienten auf der ganzen Welt Reiseartikel in Englisch und Deutsch zu schreiben. Hinzu kamen etliche Übersetzungsaufträge, die ziemlich herausfordernd waren. Trotz der neuen Arbeit konnten wir die Zeit am Meer genießen. Doch schon nach 3 Monaten merkten wir, dass es uns nach Asien zieht!

Laos – das neue Zuhause für 2014

LaosNach etlichen Kalkulationen und stundenlanger Recherche haben wir uns letztendlich entschieden, nach Südostasien zu ziehen. Viele Gründe sprachen einfach dafür und so sahen wir uns bald im Flieger Richtung: Deutschland. Lag schließlich auf dem Weg und ich habe meine Familie und Freunde seit über einem Jahr nicht gesehen.

Nach diesem wundervollem Aufenthalt in Dresden ging es dann aber wirklich nach Südostasien, und zwar nach Laos. Einer unserer Freunde, der seit etlichen Monaten schon in der Hauptstadt Vientiane lebte, teilte uns mit, dass die Stadt etliche Jobangebote bereit hält und so überlegten wir nicht lang, und zogen nach Vientiane.

Hier wohnen wir nun seit April und genießen unser Leben in vollen Zügen. Preise sind niedrig, die Leute unheimlich freundlich, der Lifestyle ruhig und die Aussichten fantastisch.

Was habe ich bis jetzt gelernt?

Ich habe so einiges in den letzten Jahren gelernt und vieles ist schon so alltäglich, dass ich gar nicht auf die Idee komme, es hier zu erwähnen. Was ich aber auf jeden Fall an euch weiter geben kann, ist:

–          Sorge dich weniger. Ich habe mich während all unserer Reisen stets über Finanzen und meine berufliche Karriere gesorgt, obwohl alles im Endeffekt positiv ausgefallen ist. Also, mehr Selbstinitiative ergreifen und weniger Sorgen machen!

–          Lerne Englisch. In meinem vorhergehenden Artikel bin ich schon darauf eingegangen, wie wichtig Englisch ist. Ich habe mehrere Jahre gebraucht, wirklich fließend zu werden und selbst jetzt fehlen mir oft noch die passenden Worte.

–          Kenne deine Prioritäten. Ich war oft traurig, weil ich durch unser ortsunabhängiges Leben, auf einige Dinge verzichten musste und manche Sachen nicht starten konnte. Doch als ich mir meiner Prioritäten bewusst geworden bin, fiel es mir leichter.

–          Vergleich dich nicht mit anderen. Das geht auch am besten, wenn man sich seine Prioritäten bewusst macht. Denn ein ortsunabhängiges Leben ist eine Entscheidungen, genauso wie an einem Ort gebunden zu sein.

–          Setze Ziele. Viel zu oft habe ich mich einfach treiben lassen und mich am Ende des Monats gewundert, warum ich kaum etwas Neues geschafft oder gelernt habe. Mit Monats-und Jahreszielen hat man mehr Motivation und Antriebskraft, Dinge in die Tat umzusetzen.

Zukunftspläne

Und wie geht es weiter? Australien steht ganz oben auf der Liste. Rob hat ein 2. Work & Holiday Visum, welches er bis Anfang nächstes Jahr antreten muss, damit es nicht verfällt.

Europa steht auch zur Diskussion, vielleicht mal in Spanien oder Italien leben. Mal sehen. Alles ist offen.

Auf jeden Fall werden wir mit Sicherheit noch einige Jahre die Welt erkunden und an verschiedenen Orten leben. Noch sind wir rastlos.

Wenn ihr gern über den einen oder anderen Ort meiner Reisen mehr erfahren wollt, schreibe ich gern einen ausführlicheren Artikel. Ich kann auch viele Fragen über Work and Travel beantworten. Hinterlasst mir einfach einen Kommentar, ich freu mich drauf!


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