Hallo, ich bin’s! – Co-Autorin Ulli neu an Bord von Travelicia

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Heute ist mein großer Tag und ich darf mich als neue Co-Autorin von Travelicia vorstellen. Hat es sich also doppelt gelohnt, die Welt zu bereisen und einen nicht immer geradlinigen Lebenslauf hinzulegen.

Während meiner letzten Rucksackreisen habe ich meine Familie und meine Freunde immer mit Reiseberichten per E-Mail versorgt. Feli hat mir oft gesagt „Mensch, mach doch einen Blog. Du schreibst so toll und so gern und erlebst doch so viele Sachen!“ Aber irgendwie konnte ich mich nie dazu durchringen. Da sie selbst immer ein großer Fan meiner privaten Newsletter war, haben wir nun beschlossen, dass ich auf Travelicia mitschreibe. Wir stehen auf denselben Reisestil, suchen gern das Abenteuer, sind am liebsten draußen unterwegs – aber ein paar Reiseziele und Aktivitäten unterscheiden uns natürlich auch. Und genau hier setzt meine Co-Autorenschaft an.

Die ganze Sache ist für mich sehr spannend, da es für mich neu ist, mit meinen Geschichten – und gleichzeitig ja auch mit meinen persönlichen Erfahrungen, Ansichten und Gefühlen – in die Öffentlichkeit zu treten. Aber ich freue mich drauf und hoffe, dass ich dir zukünftig den einen oder anderen guten Tipp, hilfreiche Informationen oder einfach nur ein paar Inspirationen mit auf den Weg geben kann.

Wer bin ich denn überhaupt?

Ich heiße Ulrike (aber bitte nenn mich Ulli!) und bin noch 37 Jahre alt. Ich bin eigentlich ein richtiges Landei, denn ich habe die ersten 18 Jahre meines Lebens in einem 600-Seelen-Dorf in Mecklenburg Vorpommern verbracht, bevor ich dann nach Düsseldorf ging. Dort studierte ich in aller Seelenruhe viele, viele Jahre Italienisch an der Uni. In den Semesterferien ging ich auf Reisen. Ich hatte viel Zeit, aber eigentlich kein Geld. Erst mit Ende 20 startete ich in das Berufsleben. Ich arbeitete 8 Jahre als PR-Beraterin in einer Agentur. Nun hatte ich zwar mehr Geld, aber eigentlich kaum noch Zeit. Ich war nicht unglücklich. Ich war aber auch nicht glücklich. Letztes Jahr habe ich dann beschlossen, meinen Job zu kündigen und mir eine kleine Auszeit zu gönnen. Und die hat mein Leben so ziemlich umgekrempelt. Dazu gleich noch mehr.

Feli und ich 2009 in Südafrika.

Die Feli und ich

Ich weiß gar nicht mehr genau, wann ich Feli zum ersten Mal über den Weg gelaufen bin, aber es ist bestimmt schon zehn Jahre her. Sie war damals die Mitbewohnerin einer Freundin von mir. Und wie das so ist, da sitzt man so in der WG in Düsseldorf zusammen und merkt ziemlich schnell, dass man auf derselben Wellenlänge schwimmt. Mit Feli hatte ich ein perfektes Pendant gefunden, um den Action-Faktor in unserem sowieso schon ziemlich turbulenten Leben noch ein bisschen zu erhöhen. Sonntag war nun nicht mehr nur Sonntag, sondern der Tag, an dem wir irgendetwas Neues ausprobieren wollten. Ich erinnere mich noch gut an unseren Trip in einen Barfußpark, an einen japanischen Trommel-Kurs, an viele Hochseilgärten, in denen ich nicht nur einmal ziemlich in den Seilen hing …, und an einen Besuch im Buddhistischen Zentrum zum Informationsabend (bei dem Feli während der Meditation einen Lachanfall bekam und rausflog!). Na jedenfalls hatten wir eine Menge Spaß und viele Ideen – und das Tolle mit Feli war, dass wir die meisten von ihnen auch in die Tat umsetzten und nicht nur davon sprachen. Wir machten aber nicht nur eine Menge Unsinn und probierten viel aus, sondern wurden richtig dicke Freundinnen!

Feli und ich entdecken die Welt

Da das also richtig gut mit uns zusammen klappte, ergaben sich schnell auch ein paar größere Projekte. 2009 waren wir zusammen mit zwei weiteren Mädels ein paar Wochen in Südafrika. Mit dem Auto fuhren wir die Garden Route entlang und über das Inland dann zurück nach Kapstadt. Das war ein echt cooler Trip mit Bungee Jumping (nur ich), Paragliding (nur Feli) und Surf-Versuchen am legendären Jeffrey Bay (und zwar ohne Wellen, da absolute kein Saison war). 2010 verschlug es uns vier Wochen nach China. Der Grund war die Freundin, über die wir uns einst kennengelernt hatten. Denn eben diese verbrachte dort ein halbes Jahr und wir wollten sie quasi ab- und zurück nach Hause holen. China war schon echt eine Herausforderung. Manchmal wollten wir einfach nur heulen, weil uns niemand verstand. Aber so als Dreigespann haben wir es irgendwie geschafft, uns bei Laune zu halten, und sind querbeet durch das Land gereist.

Ich beim Kaffeepäuschen im Hochland in Sri Lanka (2016).

Nur ich und mein Backpack

Abgesehen von diesen beiden Trips in Begleitung der äußerst charmanten Feli, bin ich ansonsten fast immer allein losgezogen. Meine erste Rucksackreise führte mich 2003 nach Vietnam. Sechs Wochen war ich dort und hatte eine dermaßen gute Zeit, dass ich von da an versuchte, jedes Jahr für ein paar Wochen ans andere Ende der Welt zu reisen. Nun, inzwischen haben wir 2017. Und da ich meinem damaligen Vorsatz treu geblieben bin, kommt also ein bisschen was an Erfahrung und Weltenbummelei zusammen. Am häufigsten hat es mich in den vergangenen Jahren nach Südostasien verschlagen. Meine Top 3? Vietnam, Laos, Malaysia. Warum? Erzähle ich in einem Blogbeitrag gern mal ausführlich.

Ich auf dem Jakobsweg.

Ich – im Hier und Jetzt

Und wo bin ich jetzt? Warum schreibe ich nun für Travelicia? Was ist nach meiner Auszeit passiert? Fragen über Fragen! Nachdem ich meinen Job (übrigens eine unbefristete Festanstellung) gekündigt hatte, bin ich unter anderem zwei Monate lang auf dem Jakobsweg unterwegs gewesen. Ohne Rückflugticket, ohne einen Plan für danach. Dabei war ich doch die, die immer einen Plan hatte. Und sogar noch etliche Plan Bs und Cs. Ich hatte gar keine Antworten vom Camino erwartet, ich wollte eigentlich nur mal runterkommen und mein Hirn reseten. Ich wollte einfach einen Fuß vor den anderen setzen und nur die eine Aufgabe am Tag haben: von A nach B zu kommen. Punkt.

Und dann? Ich lernte meinen derzeitigen Freund, einen Spanier, auf dem Jakobsweg kennen. Seit gut einem Jahr pendel ich von Düsseldorf nach Santiago de Compostela. Seit ein paar Wochen haben wir ein Haus am Camino und wollen Pilger aufnehmen. Damit das alles funktioniert, habe ich mich Anfang des Jahres selbstständig gemacht. Und da Fernbeziehung, Aufbau des Online-Business, Spanisch lernen und angehender Herbergsbetrieb noch nicht genug sind, hab ich mir Anfang des Jahres den Unterschenkel gebrochen, um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen. Klingt stressig? Sicher, es gibt viel zu tun. Aber glaub mir, ich habe mich noch nie so frei und glücklich gefühlt wie im Moment.

Nun, so viel heute zu mir. Demnächst habe ich ja noch genügend Zeit, das eine oder andere Thema zu vertiefen. Ich freue mich nun erst einmal, hier zu sein. Falls du Fragen hast – nur zu. Vielleicht gibt es ja auch ein Thema, das dich brennend interessiert und zu dem ich mich dann hier mal auslassen kann. Lass es mich wissen!

Bis bald und Buen Camino – wohin er auch führt! Ulli

 

Ulrike hat rund 15 Jahre Reiseerfahrungen, viele schöne Erinnerungen und immer neue Ideen im Gepäck. Nachdem der Jakobsweg ihrem Leben 2016 eine neue Richtung gewiesen hat, pendelt sie zwischen Deutschland und Spanien hin und her. Seit Anfang 2017 ist sie freiberufliche Redakteurin. Mehr unter www.ulrikekraenz.de.


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