Backpacking in Neuseeland: Das ideale Land zum Einstieg

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Von Marco Denz

DSC_1137_200x200_quadratMarco betreibt seit einem halben Jahr den Blog ZenBackpacker weil er seine Erfahrungen als Reisender mit andern teilen möchte und aufzeigt wie du deine (Reise)-Träume verwirklichen kannst. Marco versorgt dich mit Reiseberichten, zeigt dir was reisen auch noch bedeutet ausser an den schönsten Stränden der Welt zu liegen.

Ach ja Neuseeland… Was soll ich da nur sagen? Mit Neuseeland ist es so ne Sache.

Es ist ein wahnsinnig schönes Land und es bietet für Backpacker enorm viel. Aber wenn du nicht nur ganz im Norden unterwegs sein willst, dann stell dich auch auf kältere Gefilde ein.

Ich hab mir die Südinsel etwas wärmer vorgestellt. Aber das kommt sicher auch daher, dass ich im Februar hier bin. Der Februar ist eigentlich der schönste und wärmste Monat im Sommer. Ich will ja auch nicht motzen, es ist wirklich sehr schönes und warmes Wetter, halt ungefähr so wie in Mitteleuropa.

Der Unterschied ist einfach, dass der Sommer hier länger und der Winter kürzer ist als zum Beispiel in Deutschland und der Schweiz.

 

Ein Südinsel-Roadtrip 

Von Nelson via Kaikura und Hanmer Springs nach Rabbit Island

Da wir gerade von der Südinsel sprechen. Ich war grad in Nelson, in einem Sprachaufenthalt für 4 Wochen, bevor es mit meiner Asienreise losging.

Nelson

Nelson gilt als die Sonnenstube von Neuseeland. Hier verbringen viele Neuseeländer ihren Urlaub.
Es ist ein überschaubares Städtchen mit rund 50`000 Einwohner. Nelson ist auch der geographische Mittelpunkt von Neuseeland.

TIPP: Du kannst in Nelson auf einen Hügel laufen (Dauer circa 30min) und bist auf dem Center of New Zealand.

In der Umgebung und sogleich auch im Distrikt Nelson befinden sich die drei bekanntesten Nationalparks von Neuseeland. Abel-Tasman-, Kahurangi- und der Nelson-Lakes-Nationalpark.

Falls du im Februar hier bist, lohnt es sich den den Waitangi Day am 6. Februar mit zu machen. Das ist der Nationalfeiertag in Neuseeland. Im Jahr 1840 wurde am 6. Februar das Gründungsdokument von Neuseeland unterzeichnet. Hier in Nelson ist es ein gemütliches Fest mit vielen Aktivitäten der Māori (die Uhrbewohner von Neuseeland) im Founders Park.

Der Roadtrip

Wenn du in Neuseeland einen Sprachaufenthalt machst, hast du an den Wochenenden immer wieder die Möglichkeit solche Roadtrips zu machen.

Drei Tage reichen aus aber wenn du mehr Zeit hast, dehn den Trip aus und chill auch mal einen Tag am Strand oder mach den einen oder anderen Track mehr.

Die Route

So sah unserer Route aus:

neuseeland-route

Hier kannst du sie nachfahren: Neuseeland Südinsel Roadtrip auf Google Maps.

Ein Auto mieten ist in Neuseeland etwa so einfach, wie ein Bier im Supermarkt kaufen. Hier mietet jeder zweite Backpacker ein Auto. Wenn du länger unterwegs bist, empfehle ich dir folgende beiden Autovermietungen:

Jucy-Cars siehst Du überall on the Road. Du kannst Dir Dein Auto auch schön bequem von zu Hause aus reservieren und es dann bei der Ankunft nur noch in Empfang nehmen.

Britz haben von kleineren Vans bis hin zu den etwas komfortableren Campervans einiges zur Auswahl.

Wenn du aber in Nelson wohnst und deine Trips von da aus machst und lieber in Hostels unterkommst und keinen Campervan zum pennen brauchst reicht auch ein normales Auto.
Meine Empfehlungen Hardy Cars und Wheels Rent-A-Car.

Die besten Spots

Kaikura

In Kaikura hast du einiges an Möglichkeiten. Du kannst Seals beobachten, mit Delphinen schwimmen, eine Whale watching Tour unternehmen, River Raften, Biken, Wandern und so weiter.

Mein Tipp: Wanderung zur Seal Colony, dann entlang der Küste East Head. Hier kannst du hochlaufen auf die Klippe den wunderschönen Ausblick zum Meer geniessen und auf dem Promenade Clifftop Walk wieder zurück in’s Städtchen. Dauer ca 3h.
Wenn du mehr Ausdauer hast kannst du weiter entlang der Küste laufen. Ganz rum musst du aber schon mit einem Tagesmarsch rechnen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall!

Tipp: wenn du Februar/März da bist siehst du die kleinen Baby Seals!

Hostel Kaikura:

Nicht zu empfehlen ist das Dusky Lodge. Ausser du stehst auf betrunkene und partymachende Backpacker, die dich nicht grad viel schlafen lassen. Aber es riecht auch nicht wirklich gut da im ganzen Haus und die Küche lässt zu wünschen übrig!

Sehr zu empfehlen ist hingegen die Dolphin Lodge. Sehr sauber, nette Leute und gemütliche Atmosphäre!

Hanmer Springs

Hanmer Springs ist ein kleines Städtchen, dass sehr gepflegt ist. Very british halt!
Hanmer Springs ist auch ein bekannter Skiort. Aber Skifahren wollen wir ja jetzt nicht, da es Sommer ist.
Du kannst hier auch so einiges unternehmen wie River Raften, Pferdereiten, baden in den warmen Quellen oder Wandern.

Wir waren auf einer Wanderung “Watherfall walk” ist sehr zu empfehlen. Die ganze Wanderung dauert aber ca 3-4 Stunden. Gutes Schuhwerk ist zu empfehlen. Ich hab sie mit meinen Convers gemeistert. Von wegen gutes Schuhwerk!

Du erlebst eine unglaublich schöne Landschaft. Und mit der Aussicht die du immer wieder hast, kannst du dich so richtig in die Filme von “Herr der Ringe” hineinfühlen. Eigentlich fehlen da nur noch die Hobbits.

Tip für Filmfans – in Nelson ist DER Goldschmied, der die Ringe für die „Herr der Ringe“ Filme gemacht hat. Ein Besuch lohnt sich. Du kannst dir die Ringe anschauen und auch mal in die Hand nehmen. Wenn du Fragen hast werden sie dir dort sehr gerne auch beantwortet.

Sehr zu empfehlendes Hostel ist hier das Kakapo Lodge YHA. Die Inhaber sind extrem hilfsbereit und freundlich. Und das ganze Hostel ist sehr sauber. Die Küche hat alles was man braucht und die Zimmer sind sehr geräumig!

Rabbit Island

Rabbit Island war dann unser gemütlicher Teil zum Schluss! Nach den diversen Wanderungen gönnten wir uns auf der Insel kurz vor Nelson einen entspannten Nachmittag. Mit relaxen am Strand und baden im warmen Wasser.

Der Strand ist super schön und das Wasser sehr klar. Du kannst da auch an diversen Stellen BBQ machen. Es hat richtig coole BBQ-Grills und Holz findest du auch genug .

 

Neuseeland als Reiseland

Neuseeland ist ein sehr einfaches Land zum backpacken! Auch wenn du noch nicht viel oder noch keine Reiseerfahrungen hast, ist es sehr einfach. Neuseeland ist ein ideales Land um erste Reiseerfahrungen zu sammeln. Es ist auch deshalb so easy, weil English die Landessprache ist.

Geld

Das Reisen und auch das Leben in Neuseeland ist ziemlich teuer. Die Preise sind in etwa gleich wie in Deutschland. Bei den geführten Touren und Autovermietungen lohnt sich immer ein Preisverleich. Die Hostels dagegen bewegen sich immer etwa im selben Rahmen.

Visum

Als deutscher oder schweizer Staatsangehöriger, bekommt man ein 3 monatiges Touristenvisum. Es ist nur ein gültiger Reisepass und ein Rück- oder Weiterflugticket erforderlich (obwohl ich keines vorweisen musste).

Einheimische

Die Einheimischen sind sehr zuvorkommend und hilfsbereit. Du kannst dich überall durchfragen und findest immer Hilfe. Was die Neuseeländer nicht können sind Distanzen einschätzen. Wenn du nach der Dauer einer Wanderung fragst und sie dir sagen, du brauchst eine Stunde, dann rechne mit zwei!

Meine Empfehlung zu Neuseeland

Nimm dir genug Zeit, das Land ist grösser als es scheint und der Flug dahin ist auch kein Zuckerschlecken! Aber wenn du mal eingetaucht bist in die vielfälltige Landschaft lässt es dich fast nicht mehr los.

ACHTUNG, Neuseeland kann süchtig machen!

 


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