Backpacking Südafrika: Alles was Du wissen musst! ★Sicherheitstipps★

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Südafrika – Ein Ziel dass noch eher wenige Backpacker auf dem Radar haben. Das Land zählt definitiv noch nicht zu den beliebtesten Ländern für Backpacker.

Strauss in Oudtshorn

Zu Besuch auf einer Straussenfarm im Oudtshoorn

Ich war selbst schon da und kann nur sagen: Es ist wirklich wuuuuuunderschön dort und auch für Backpacker geeignet! Aber gleichzeitig auch nicht „typisch“ Afrika sondern schon westlicher als andere Teile von Afrika wie zum Beispiel Tanzania.

Anyway, viele Backpacker reisen nicht nach Südafrika weil sie denken es sei gefährlich und es gäbe keine Infrastruktur für Backpacker und außerdem zu teuer. Stimmt das?

Wer Südafrika bereist kommt meist in Kapstadt oder Johannesburg an. Kapstadt ist eine der Städte in die ich mich echt verliebt habe. Warum? Keine Ahnung. Manchmal stimmt einfach alles. Die gute Luft, der klare Himmel, der Sonnenschein, der Wind, der Tafelberg, tolle Stadtstrände, freundliche Locals, ein nettes Hostel und drei entspannte Reisebegleiterinnen. Was will man mehr? Außerdem kam der Trip ganz unverhofft und spontan daher.

Warum Südafrika für Backpacker geil ist

Swartberg Pass

Ulrike im Nirgendwo. Mit dem Auto fahren wir über den Swartberg Pass.

Südafrika wirbt mit dem Slogan: Ein Kontinent in einem Land. Da ist was dran. Regenwald, Wüste, Hochgebirge, Traumstrände, Wildtiere en masse. Natur pur. In Südafrika gibt es echt tolle Hostels und Unterkünfte für Backpacker.

Was kostet so ein Trip?

Flug: etwa 800 Euro
Übernachtung: 10 – 15 Euro / Nacht
Transport Baz Bus (s. weiter unten) 21 Tage : 180 Euro
Verpflegung/ Getränke pro Tag: etwa 10 – 20 Euro / Tag
plus Kosten für Freizeitaktivitäten z.B. Bungee Jump 750 Rand ( 60 Euro )
Wenn du auch gerne eine Zeit in der Gruppe reisen möchtest, dann kann ich dir den
9-Tage-Backpacker-Roadtrip von BackpackerPack.de empfehlen. Du fährst entlang der berühmten Garden Route, erlebst die Big Five hautnah auf einer 3h-Jeep-Safari, entspannst abends am Lagerfeuer bei Live-Musik uvm..
Vielleicht findest Du ja einen Special Deal um beim Kostenfaktor Flug einzusparen: So findest Du günstige Flüge.

Backpacking in Südafrika- Infrastruktur

Eine Backpacking – Rundreise durch Südafrika ist eigentlich ganz einfach. Denn quer durch das Land fährt der Baz Bus, der Backpacker von einem Hostel zum nächsten bringt. So lernt man schnell Gleichgesinnte kennen, mit denen man dann etwas gemeinsam unternehmen kann.

Wie bei den Bussen in vielen anderen Ländern der Welt wie zum Beispiel der Greyhound Bus in Australien kann man für einen bestimmten Zeitraum das Liniennetz unbegrenzt nutzen und so oft mitfahren wie man will. Easy!

Boulders Beach

Boulder’s Beach – Zuhause der Brillenpinguine

Baz Bus sind meistens Minibusse, die auf festgelegten Routen Dutzende Unterkünfte in ganz Südafrika anfahren.  Ein 21 Tage – Pass für das ganze Land kostet 2.300 Rand, etwa 180 €.

Der Baz Bus fährt nur Vertragsunterkünfte an, die Auswahl ist jedoch riesig. Auf der Homepage vom Baz findest Du alle Hostels aufgelistet.

Parallel solltest Du auch die Bibeln der südafrikanischen Backpacker checken, die als Taschenbüchern in allen Häusern ausliegen: Mit der Recherche im „Coast to Coast“ und „Alternative Route“ kannst Du sichergehen, dass Du den kompletten Überblick über alle verfügbaren Unterkünfte in einem Ort hast.

Es besteht keine Verpflichtung, in einem der Vertragsunterkünfte zu wohnen. Notfalls musst Du zum Backpacker Hostel Deiner Wahl etwas laufen. Mit dem Baz ist es eben ein Door-to-Door Service.

Brillenpinguine Südafrika

Da sind sie. Der ganze Strand ist voll.

Den Baz Bus habe ich zwar immer gesehen, wir sind aber zu 4 Mädels selbst mit dem Auto durch Südafrika gefahren und haben unsere Unterkünfte vor Ort im Reiseführer Lonely Planet rausgesucht. Road Trip Yeah. Das macht Laune.

Daher habe ich die aktuelle Baz Bus Info von Südafrika Blogger André  für Euch besorgt.

Warzenschwein Südafrika

Warzenschwein im Addo Park

André ist Südafrika Experte und stand vor einigen Jahren  vor der Entscheidung, nach einem Aufbaustudium sofort wieder beruflich durchzustarten oder noch etwas Zeit mit Reisen zu verbringen. Aus diversen Gründen hat er sich für Südafrika entschieden.

Mit Kapstadt als Basis hat er insgesamt 16 Monate am Stück in Südafrika und benachbarten Ländern wie Namibia, Mosambik, Botswana, Lesotho, Swasiland, Malawi und Sambia verbracht. Seine mit Bussen, PKW und Overlandtrucks zurückgelegte Strecke beläuft sich auf etwa 30.000 km. Wer mehr zu Südafrika wissen will sollte auf jeden Fall auch seinen Blog  Kapstadt entdecken anschauen. André beantwortet Dir auch gerne mehr Fragen zu Südafrika mit aktuellen Tipps.

Routenvorschlag Südafrika für 4 Wochen

Kinder in Südafrika

Afrikanische Kids am Strand

 

Very cute!

Very cute!

Am besten ist eine Anreise nach Kapstadt. Dort kann man locker eine Woche bleiben.

Fahr unbedingt zum Kap der guten Hoffnung und dem Boulders Beach mit seinen kleinen Brillenpinguinen. Tafelberg, Robben Island oder ab in die Weinberge nach Stellenbosch ein Gläschen Wein schlürfen. Zu sehen gibt es genug.

Tipp: Den Tafelberg sind wir mit der Seilbahn raufgefahren aber zu Fuß ist der kleine Lions Head neben dem Tafelberg eine super Wanderung mit tollem Ausblick.

Auf dem Lions Head war ich außerdem Paragliden. Gelandet sind wir neben dem WM Stadion. War ein bisschen „rough“ an dem Tag aber gut.

Surfen Südafrika

Surfen? Klar geht…wobei bei uns keine Saison für hohe Wellen war.

Nebenbei ist Kapstadt berühmt für sein Nightlife, dafür kann man also auch nochmal Zeit einplanen. Anschließend geht’s ab die Garden Route entlang, ein Naturparadies mit wunderschönen Stränden, Regenwald, Lagunen und  dem höchsten Bungeejump der Welt. Geht nur 216  Meter runter… Wie zwei unserer Freundinnen runtergesprungen sind haben Miriam und ich uns gemütlich aus dem Café mit dem Fernglas angeguckt. Fallschirmsprung ja. Bungee nein.

Tipp: Wenn Du nicht soviel Zeit hast flieg nach Port Elizabeth und fahr von dort die Garden Route One-Way nach Kapstadt zurück. Bei mehr Zeit kannst Du von Kapstadt bis nach  Port Elizabeth fahren und über  Oudtshoorn wieder zurück nach Kapstadt. Eine landschaftlich ganz andere aber auch sehr lohnenswerte Strecke. Und viele Strauße auf dem Weg 🙂

Löwe im Addo Elephant Park

Löwin entdeckt. Zum Glück schläft sie…

Empfehlenswerte Orte auf der Garden Route zum Übernachten sind Wilderness, Plettenberg Bay und Mossel Bay.

Als Surfer sollte man bis nach Jeffreys Bay fahren, dem Mekka des Surfsports. Hier gibt es die größten Wellen, aber auch die besten Parties.

Hostel Tipp für Partyfans in Jeffreys von André: Island Vibe –  Gute Lage, guter Preis und Action inklusive.

Street-Life Südafrika

No Parking – Na gut…

In Südafrika ist natürlich auch eine Safari genial.

Der Addopark ist einer der besten Nationalparks des Landes.

Wir sind da mit unserem uralten gemieteten goldenen Mercedes von 1981 durchgefahren. Danach haben die Reifen ganz schön geraucht aber wie viele Tiere wir gesehen haben – der Wahnsinn.

Da es schon ein paar Jahre her ist dass ich dort war habe ich André mal nach der aktuellen Sicherheitslage für Dich in Südafrika gefragt:

Strandhäuser Südafrika

Bunte Strandhäuser

Die Gegensätze zwischen Reichtum und grassierender Armut sind extrem hoch. Daher leidet Südafrika seit Jahren unter einer hohen Kriminalität.

Ein Großteil der Gewalt spielt sich in den Townships ab – Den Armenvierteln am Rande der Stadt. Dort sollte man möglichst nicht alleine hin.

Touristen sind vereinzelt Opfer von Diebstahl und Raub, schlimmere Sachen passieren glücklicherweise extrem selten.

In touristischen Gebieten wurde in den letzten Jahren viel getan, um die Sicherheit der Touristen zu gewährleisten. An vielen Orten patroullieren private Sicherheitsdienste und es wurden Überwachungskameras installiert. Tagsüber kann man sich frei bewegen, ohne sich Sorgen machen zu müssen.

Natürlich sollte man Nebenstraßen und Orte vermeiden, wo man alleine ist. Das man so wenig Wertsachen wie möglich mitnimmt und präsentiert ist auch klar. Nach Anbruch der Dunkelheit soll man nur auf belebten Straßen unterwegs sein, ansonsten nimmt man ein lizensiertes Taxi.

Wer als Frau alleine reist sollte den BazBus nehmen und nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchs Land reisen. In einer Gruppe ist das schon wieder was anderes. Kapstadt, die Garden Route und Pretoria sind relativ sichere Gebiete,  Städte wie Johannesburg und Durban sind ein gefährliches Pflaster.

Tipp von mir: Wenn Du absolut auf Nummer sicher gehen willst nimm den BAZ Bus. Wenn ihr Euch zu mehreren ein Auto leiht dann keinen neuen Mietwagen. Lieber ein unauffälligeres Auto. Mit unserer alten Schrottkarre hat uns jedenfalls jeder in Ruhe gelassen ;). Nicht Nachts fahren oder tanken, ein altes Handy mitnehmen und vor Ort eine lokale SIM Karte kaufen. Nummer der nächsten Unterkunft dabei haben und Bescheid geben dass ihr kommt. Wie immer auf Reisen alle Sperrnummern parat haben. Gegebenenfalls kann man auch ein altes Portemonnaie als Attrappe mit ein paar Geldscheinen und abgelaufenen Karten mitnehmen.

Hier findet ihr einige Bilder meiner Südafrika Reise. Ich komme auf jeden Fall wieder. Südafrika lässt sich auch prima mit Namibia oder Mozambique verbinden.

Bo-Kaap in Kapstadt

Bo-Kaap – Das bunteste Viertel in Kapstadt

 

Tafelberg

Der Tafelberg – Wolkenlos. Das ist nicht immer so.

 

Lions Head Kapstadt

Der Lions Head in Kapstadt. Kann man super rauf wandern und die Aussicht genießen.

 

Heuschrecke-Südafrika

Heuschrecke gezoomt. Die laufen zahlreich auf der Strasse und springen in Dein Auto wenn Du nicht aufpasst. Grün oder Knallrote gibt’s.

 

Schildkröte Südafrika

Turtle on my way. Noch keine Freunde aber bald.

 

Elefant Südafrika

Elefant kreuzt unser Auto. Dann warten wir wohl.

 

Weg nach Oudtshoorn Südafrika

Alles bestens ausgeschildert. Auf dem Weg von der Küste ins Landesinnere.

 

Pool Südafrika

Gemütliche Unterkunft mit Pool. Herrlich.

 

Strauss Südafrika

Strauss in freier Wildbahn.

 

Elefanten baden Südafrika

Elefanten baden. Die 4 dahinten warten noch brav. Richtig sauber wird man in dem Schlamm ja nicht…

 

Vögel Südafrika

Mh. Ein paar viele Vögel. Aber warum nicht.

 

Backpacker Hostel Südafrika

Nina und ich entspannen im Hostel. Ich werde gerade wach und bin verwirrt. Auch in Südafrika gibt es Hängematten. Bingo!

 

Afrikanisches Kind Südafrika

Miriam in den Townships von Kapstadt.