Backpacking Malediven: Der neue Geheimtipp für Backpacker

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Vor kurzem bin ich zufällig darüber gestolpert dass man die Malediven auch als Individualtourist bereisen kann. Klingt gut oder? Backpackern war es nämlich für Jahrzehnte untersagt die Inseln individuell zu bereisen und auf den Inseln der Einheimischen zu übernachten.

Die Malediven gelten als Traumreiseziel schlechthin: Feinsandige, weiße Strände vor türkisblauem Meer und eine Hängematte unter Palmen. Kurz: Das Paradies. Die Inselgruppe im Indischen Ozean ist voll von exklusiven und luxeriösen Resorts die meist auf ihrer eigenen Insel liegen. Gebucht werden die Resorts gerne von Luxustouristen und  Honeymoonern die bei Reiseveranstaltern buchen.

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Mitten im indischen Ozean unter Indien und Sri Lanka liegen über 1.000 Inseln – Die Malediven.

ABER: Es gibt jetzt jetzt auch eine Welt jenseits von 5-Sterne Resorts auf den Malediven. Budgetreisende und alle die ein ruhiges Naturerlebnis suchen können jetzt mit lokalen Transportmitteln von Insel zu Insel hüpfen und in Gueshouses bei den Einheimischen übernachten. In rustikalen und vergleichsweise günstigen Unterkünften mit Strohdach.

Wichtige Facts zu Backpacking Malediven

Ankunft

Die Flugzeit von Deutschland liegt bei rund zehn Stunden.

Alle Internationalen Flüge nach Malé landen auf dem Flughafen auf der Insel Hululé im Nord-Malé-Atoll. Zum Beispiel Condor aus Frankfurt oder Air Berlin aus Düsseldorf.

Die Low Cost Airline Air Asia hat jetzt von Kuala Lumpur aus Malé im Programm für momentan regulär 134 USD. Wenn Du eh in Asien unterwegs bist lässt sich vielleicht eine Promo Fare von Air Asia ergattern.

Nach der Ankunft auf dem internationalen Flughafen auf der Insel Hululé fährst Du mit der lokalen Fähre die alle 15 Minuten fährt nach Malé die Hauptinsel der Malediven. Die Pauschaltouristen werden direkt per Schnellboot oder Flugtaxi zu den Touristeninseln gebracht.

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Der Flughafen Huhulé und die Hauptinsel der Malediven: Malé. Alle Inseln sind mit der lokalen Ferry verbunden.

Da es kaum oder nur teure Einkaufsmöglichkeiten auf den Inseln gibt, solltest Du alles Wichtige von Deutschland aus mitbringen oder letzte Besorgungen am Flughafen oder in Malé erledigen. Zum Beispiel: Sonnencreme.

Unterkünfte

Unterkünfte für Backpacker findest Du hier:

>>Hostelbookers
>>Tripadvisor
>>Guest Houses in Maldives
>>Island Life Maldives

oder auch hier. Oder natürlich im Lonely Planet (siehe am Ende des Artikels). Zu den Inseln und den Unterkünften kommst Du kostengünstig mit der lokalen Fähre.

Budget

Du kannst für ca. 100 Dollar ein Guesthouse pro Nacht / DZ bekommen. Resorts kosten Dich 150-300 Dollar pro Nacht Ende nach oben offen.

Optimale Reisezeit

Dezember-April: Hochsaison und Trockenzeit. Dafür höhere Preise als in den anderen Monaten. Um Weihnachten und Neujahr werden die Preise richtig teuer. Genauso um Ostern. Die Surfsaison beginnt im März und geht bis Oktober.

Mai bis November: Nebensaison. Es ist  zwar warm, es besteht aber eine hohe Luftfeuchtigkeit und eine größere Regenwahrscheinlichkeit. Der Südwest-Monsun sorgt für starke Regenfälle und Stürme. Dafür weniger Touristen und niedrigere Preise.

In den Übergangsmonaten November und April bietet das Wasser eine besonders klare Sicht für Taucher.

Visa

Bei einem Aufenhalt < 30 Tagen benötigt keine Nation ein Visum für die Malediven

SIM Karte

In Male oder auch auf anderen Inseln kann man eine lokale SIM Karte kaufen.

Sprache

Die Landessprache heisst Dhivehi. Jedoch wird nahezu überall englisch gesprochen.

Geld

Fast überall kann man mit Kreditkarte zahlen. Abheben am ATM wird nur in Male empfohlen. Die lokale Währung sind Maledivische Rufiyaa (MRf). Touristen zahlen jedoch üblicherweise mit Dollar.

Transport

Flugzeuge, Wasserflugzeuge, Boote, oder die lokale Fähre für Individualreisende.

Essen

Reis mit Fisch in allen Variationen ist die Standardspeise auf den Malediven, Fleisch wird wie das meiste Obst und Gemüse importiert. Alkohol gibt es in dem islamischen Inselstaat nur in den Resorts.

Aktivitäten

Neben der exotischen Pflanzenwelt und Lagunen ist die Unterwasserwelt der Star der Malediven. Farbenprächtige Korallenriffe und Fischschwärme, Meeresbewohner wie Schildkröten, Walhaie, Hammerhaie, Muränen oder Rochen sowie Schiffswracks sind die Highlights für Taucher. Hunderte von Tauchspots liegen teilweise direkt vor der Tür. Alleine auch schon beim Schnorcheln sieht man eine Menge. Natürlich kannst Du auch tauchen lernen. Du weisst noch nicht ob Du das willst? Dann lies: Tauchschein ja oder nein?

In der Nähe der Hauptinsel Malé gibt es auch ideale Bedingungen für Windsurfer, Segler oder auch Parasailing oder andere Wassersportaktivitäten.

Fazit

Natürlich sind die Preise immer noch nicht mit Thailand vergleichbar aber immerhin ist das Inselparadies bezahlbarer geworden. Auf den Malediven kann man jetzt auch nicht soviel sehen wie in manch anderem Land. Gerade für Tauchfanatiker und Wasserratten wie mich aber auf jeden Fall mal einen Abstecher wert.

Hier gibt es auf jeden Fall auch schon die passende Facebook Gruppe dazu: Backpacking Maldives

Wenn Dich die Malediven als Individualtourist interessieren hol Dir auf jeden Fall einen Reiseführer für Individualtouristen mit detaillierten Infos zu Unterkünften und Fährverbindungen wie den Lonely Planet Maldives:

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Ein weiterer toller Tipp wenn Du gerne tauchst sind die Philippinen.

photo credit: oder345nn cc


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11 Kommentare

  1. Pingback: Malediven Reise Insider packen aus – Inselnauten.de

  2. Hey Feli,

    warst Du mit Marcus nun inzwischen auch mal dort? Es gibt zwar dort noch keinen Co-Living and Co-Working Space… aber was nicht ist kann ja noch werden 

    Und ja Du hast recht, die Malediven sind in der Tat nun auch eine Backpacker Destination geworden. Der sich gerade etablierende Guesthouse – Tourismus macht das möglich.

    Das Land besteht jedoch aus über 1000 Inseln und mit einer Nord-Süd Ausdehnung von über 800 Kilometern. Gar nicht so einfach sich da zu orientieren und die richtige Trauminsel zu finden.

    Gerade Backpacker und Individualreisende, die von Insel zu Insel reisen wollen, sollten sich in jedem Fall vorher genauer informieren und sich durch den einen oder anderen Malediven Insider Tipp inspirieren lassen.

    Genau da setzt unser Inselnauten Blog an. Ganz viele Jahre Maledivenerfahrung, gesammelt in Jobs, Projekten und natürlich in zahlreichen Urlauben… unsere Freunde und die vielen Menschen, die wir über die Jahre in unser Herz geschlossen haben… Noch dazu betreuen wir gemeinsam mit dem Deutschen Meeresmuseum ein eigenes Riffschutz – Projekt.

    In unserem Blog schreiben wir Inselgeschichten und erzählen aus dem Sonnenland der Malediven, dem Land das wir zu unserer zweiten Heimat erklärt haben.

    Herzlichst,
    Yami & Toddy
    http://www.inselnauten.de

  3. Bastian

    Hallo Feli,
    wir fliegen im Februar nach Sri Lanka und wollen in den 3 Wochen kurz (4 Nächte) auf die Malediven fliegen.
    Wir haben uns dort Maafushi als Reiseziel ausgesucht.

    Kennst du die Insel? und hast ein paar Tipps? 🙂
    Und kannst du was zu den Preisen fürs Essengehen bei Locals sagen?

    lg

    Bastian

  4. Thomas

    Als Backpacker auf den Malediven – das habe ich so auch noch nicht mitbekommen, klasse Idee! Was ich wirklich schön an diesem Blogartikel finde ist, dass du hier echt viele Informationen zum Backpacking auf den Malediven festhältst. Danke dafür 🙂

    • Jep, why not :). Ich war grad auch als „Backpacker“ auf Curacao auch eher ein typische teureres Paradies. Man kommt zwar nicht so günstig weg wie an den absoluten Backpacking Hotspots aber unbezahlbar teuer muss es eben auch dort nicht sein!

  5. Claudia

    Bin gerade durch Zufall über den Artikel gestolpert. Wie cool – vielen Dank dafür. Einer der interessantesten Blogbeiträge die ich je gelesen habe. Ich liebe die Malediven. Als Paar haben wir uns das auch mal geleistet. Aber mittlerweile sind wir zu viert unterwegs… Da könnte das eine echte Alternative sein.
    LG, Claudia

  6. Oli

    Ein Bekannter von mir ist derzeit daran, auf den Malediven ein richtiges Guesthouse für Backpacker aufzubauen. Wie das mit den Preisen dann aussieht und obs auch mal ne Dorm geben wird, weiss ich nicht. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass es in ein oder zwei Jahren vermehrt günstige Unterkünfte geben wird. Denn hundert Euro für ein DZ finde ich schon noch recht viel, wenn man bedenkt, dass es ein paar Inseln weiter zu einem Bruchteil davon geht.

    • Feli
      Author

      hey oli, ja das ist ne coole idee da nen backpacker hostel zu eröffnen. jetzt sind die unterkunfte da echt unverschämt teuer (es sei denn man will halt explizit den luxus) und es gibt nur wenige verhältnismäßig „günstige“ unterkünfte auf den einheimischen inseln. ja muss man echt mal alles beobachten dann hab ich aber auch grundsätzlich nix dagegen mal auf nen kleinen abstecher da vorbei zu schauen.