Laos erkunden? Ein Hotspot in Südost Asien Teil 2

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Hi, ich bin’s Tina. Letzte Woche habe ich euch von unserer Suche nach einer passenden Homebase erzählt und euch unsere Entscheidung mitgeteilt, Panama zu verlassen und unser Glück in Südost Asien zu versuchen. Wir wurden zu unseren Freunden nach Laos eingeladen und gleich mit einer komplett organisierten Reise überrascht. Es ging nach Vieng Vang, wo wir in der Blue Lagoon schwammen, erste Pi Mai Erfahrungen sammelten (Neujahr in Laos wird im April mit viel Wasser gefeiert) und mit dem Kajak den Nam Song Fluss entlang paddelten.

Eine Fahrt voller Erlebnisse

Heute möchte ich euch mit unserer nächsten Destination unserer Reise Vertraut machen. Es ging mit dem Bus nach Luang Prabang – vielleicht hat der ein oder andere von dem Ort schon mal gehört. Um dort mit dem Bus hinzukommen, sollte man sich mit etlichen Übelkeitstabletten ausstatten. Die Straßen verlaufen durch Berglandschaften und sind unheimlich kurvig und huckelig, da sie zum Teil nicht geteert sind. Die Fahrt dauert ungefähr 6 Stunden und ist wirklich anstrengend. Für uns war es eine nette Ablenkung, dass der Minibus mit anderen Reisenden vollgepackt war, darunter natürlich etliche Deutsche. So kamen wir gut mit 2 netten deutschen Mädels ins Gespräch, die in Perth, Australien arbeiten und gerade auf ihre Aufenthaltsgenehmigung warten. Der rote Kontinent zieht viele in den Bann!

Während der Fahrt tuckerten wir an etlichen Bergdörfern vorbei und konnten beobachten, wie einfach, ja sogar primitiv sie lebten: in einfachen Holzhütten, die am Straßenrand angereiht sind, meist ohne Boden, sodass die Einheimischen im Dreck sitzen. Dort bereiteten sie Essen vor, saßen zusammen in großen Gruppen. Viele liefen mit schweren Säcken voller Obst und Gemüse die Straße entlang, junge Mädchen transportieren schwere Säcke voller Kleidung.

An unserer Raststelle wurde Essen serviert und schien hygienisch in Ordnung zu sein (in Asien sollte man da ein wenig Vorsichtig sein). Die Aussicht war atemberaubend: dschungelartige Berglandschaft!

Luang Prabang

In Luang Prabang angekommen, wurden wir feuchtfröhlich empfangen. Alle Pi Mai Partys waren auf ihrem Höhepunkt. Doch davon ahnten wir noch nichts, als wir mit all unserem Gepäck (darunter auch Laptops und andere elektronische Geräte) ins offene Tuk Tuk stiegen. Um zum Guesthouse zu kommen, mussten wir durch die ganze Stadt tuckern – der Fahrer genoss es anscheind, von allen Ecken mit Wasser bespritzt zu werden, denn er fuhr (vielleicht extra?) langsam. Triefend nass und leicht gefrustet erreichten wir unsere Unterkunft. Was für ein Empfang!

Den nächsten Tag stürzten wir uns ins Getümmel. Wir suchten die Sisavangvong Straße auf, um die Pi Mai Parade zu sehen. Ein wundervoller Umzug mit interessanter Musik, vielen Trommlern, vielen Mönchen, geschminkten Kindern und sogar Miss Laos wurde bejubelt. Am Straßenrand versammelten sich alle mit Wasserspritzpistolen, Eimern und Wasserschläuchen, um den Umzug mit heiligen Wasser zu begießen.

Nach der Parade suchte ein Teil unserer Gruppe (darunter ich!) Schutz in einem Pub, um die wilde Wasserschlacht zu beobachten. Der andere Teil machte tatenkräftig mit. So ein Fest sollte es in Deutschland auch geben!

Als Pi Mai sich dem Ende neigte, kehrte endlich wieder Ruhe in das Land ein. Wir konnten ohne Angst um unsere Kameras die Stadt erkunden. Luang Prabang ist ein sehr touristischer Ort mit vielen gemütlichen Cafes und Restaurants, vielen Souvenirläden und Shops, um Kleidung und Schmuck zu kaufen. Am Abend wird die Sisavangvong Straße gesperrt und die Night markets aufgebaut. Dort kann man spottbillig Klamotten, Schmuck, Taschen, Souvenirs und etlichen anderen Schnickschnack kaufen.

Unser Highlight der Reise: Elefantenreiten

Unser Highlight des Urlaubs war definitiv das Elefantenreiten und –baden. Dafür wurden wir am frühen Morgen mit dem Tuk Tuk abgeholt und ins recht entfernt gelegene Elefantencamp gebracht. Dort warteten die Dickhäuter schon auf uns. Bevor es los ging, besuchten wir ein angrenzendes kleines Dörfchen, in dem (natürlich) viele Souvenirs verkauft wurden. Man konnte die Laotinnen beobachten, wie sie Schals und Röcke webten und ein kleines Mädchen wurde ganz traurig, fast schon sauer, dass wir ihren Schmuck nicht kauften. Auch selbstgebrauhter Schnaps wurde zum Verkosten angeboten. In den Flaschen waren eingelegte Schlangen und Skorpione. Ich habe wegen Angst vor Magenproblemen dankend abgelehnt (unseren Freunden war am nächsten Tag kotzübel…).

Dann ging es endlich los: wir nahmen Platz auf den Elefanten und die Wanderung verlief mitten durch den Dschungel. Ein unglaubliches Gefühl! Ein wenig mulmig war mir im Bauch, schließlich habe ich etwas Höhenangst. Doch nach einer Weile gewöhnt man sich an das Gefühl. Wir wurden mehrfach auf dem Weg mit dem Rüssel nass gespritzt – hmmm Elefantenrotze! Unser Elefant war anscheind auch sehr hungrig und hielt des Öfteren an, um genüsslich an Sträuchern zu kauen.

Nach der Wanderung machten wir eine Pause und fuhren über den Mekong Fluss zu einer Höhle. Höhlen findet man in ganz Laos. Anschließend durften wir helfen, die Dickhäuter zu baden. Im Mekong Fluss saßen wir auf dessen Rücken und versuchten sie mit Wasser voll zu spritzen. Unser Freund nutzte den Elefanten sogar als Sprungbrett ins Wasser…

Wer plant nach Laos zu kommen, sollte auf keinen Fall verpassen, die Elefanten näher kennen zu lernen. Ein unvergessliches Erlebnis!

So neigte sich unsere Reise auch dem Ende. Dafür, dass wir auf der Suche nach einer Homebase waren und unser Reisefieber eigentlich komplett gestillt ist, haben wir eine Menge neuer Orte kennen gelernt. Durch diesen Urlaub ist uns klar geworden, dass Laos ein wundervolles Land ist und ein ganz heißer Kanidat für unser mögliches Zuhause für 2014.

Wo wir letztendlich in Südost Asien unsere Zelte aufschlagen, erzähle ich euch nächste Woche! Bis dahin, happy traveling!


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