Superbock, Fado und perfekte Wellen: Wie dein Portugal Surfurlaub zum Highlight des Jahres wird

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Hi ich bin Julian!

Seit 20 Jahren ist das Surfen meine große Leidenschaft, die ich auf meinem Blog
Surfnomade mit allen Wellenjunkies teile. Mein Surfblog ist das zentrale Infoportal für alle deutschen Wellenreiter und die, die es noch werden wollen. Als surfbegeisterter Traveller findest du dort viele wertvolle Tipps, wie du deine Surfskills verbessern kannst und mit deinem Surfboard die Welt bereist.

Gerade erst habe ich den Surfguide Portugal veröffentlicht, der sich speziell an die Bedürfnisse deutscher Surfer richtet. Die über 160 Seiten Portugal-Know-How liefern dir alle praktischen Surf- und Traveltipps, die du für einen unvergesslichen Portugal Surfurlaub wissen musst.

Warum ein Portugal Surfurlaub einfach rockt

Perfekte Wellen, ablandige Winde und ganz viel Sonnenschein – bei einem Portugal Surfurlaub lebst du wie die Made im Speck!

Neben den unzähligen namhaften Beachbreaks an der wilden Westküste des Landes ist auch die warme Algarve ganz im Süden mit einer Vielzahl hochklassiger Surfspots gesegnet, die ihr großes Potenzial vor allem im Herbst zur Geltung bringen.

Was mir an der über 1.000 Kilometer langen Atlantikküste Portugals aber besonders gut gefällt, sind die fast schon paradiesischen Bedingungen für einen unvergesslichen Roadtrip im Bulli oder Campervan. Fast an jedem Strandparkplatz kannst du wild campen und ungestört übernachten, um morgens als erstes in die Wellen zu springen. Auch zum Surfen lernen findest du in kaum einem Land bessere Bedingungen als in Portugal, wo viele deutsche und internationale Surfcamps das ganze Jahr über Saison haben.

Ob nun mit oder ohne Surfboard – Portugal ist einfach das perfekte Reiseland, um auch mit wenig Kohle eine supercoole Zeit zu haben. Neben allen Leckerbissen in Punkto Surfen, überzeugt Portugal nämlich auch mit sehr moderaten Lebenshaltungskosten, günstigen Flugverbindungen, Autovermietungen und Surfunterkünften. Selbst die typischen Geldschleudern, wie Essen gehen oder Party machen, sind in Portugal auch für sparsame Traveller absolut erschwinglich.

Viele gute Spartipps, die auch in Portugal funktionieren, erfährst du in Felicias umfangreichen eBook „Besser sparen, mehr reisen“.

It´s on baby: Die beste Reisezeit für Wellenjunkies in Portugal

Das Besondere an einem Portugal Surfurlaub?
An der über 1000 km langen Atlantikküste vergeht kaum ein Tag, ohne dass sich eine surfbare Welle aus dem endlosen Ozean schält. Für die perfekte Reisezeit solltest du aber trotzdem ungefähr einschätzen können, welches Level du auf dem Surfboard schon vorweisen kannst.

Wenn es dein erster Portugal Surfurlaub ist und du als blutiger Surfanfänger an den Südwestzipfel Europas reist, sind die Sommermonate Juni, Juli und August wohl die beste Wahl. Der oftmals kühle Atlantik ist dann nämlich deutlich wärmer und auch die Wellen brechen sanfter als im Rest des Jahres.

Bist du auf dem Surfboard schon etwas länger unterwegs, machen die Monate April und Mai sowie September und Oktober am meisten Sinn. Weiterer Pluspunkte von einem Portugal Surfurlaub in der Nebensaison sind moderate Preise, menschenleere Strände und viele windstillen Tage, die für Wellenreiter extrem wertvoll sind. Anders als die meisten Portugal-Newbies denken, ist der typische Passatwind im portugiesischen Sommer nämlich besonders aktiv.

All you can surf: Viele Surfcamps in Portugal haben ganzjährig geöffnet

Für einen Portugal Surfurlaub gibt es eine ganze Reihe guter Gründe. Einer davon ist die große Auswahl an Surfcamps, die auch den Winter hindurch Saison haben und ganzjährig preiswerte Surfkurse inklusive Unterkunft in Strandnähe anbieten.

Denn Portugal hat zumindest gefühlt die weltweit größte Dichte an deutschen und internationalen Surfcamps. Für schnelle Lernerfolge und professionelles Surfguiding solltest du dich aber nur in die Hände professioneller Surfcoaches begeben, die dich in kleinen Gruppen mit maximal 6 Kursteilnehmern unterrichten und passend zu deinem Surflevel mit individuellen Tipps versorgen.

Treffe deine Auswahl also nicht vorrangig nach dem Preis. Ansonsten wirst du mit geflickten Surfboards, gammeligen Neoprenanzügen und nutzlosen Sprüchen von arroganten Surflehrern abgespeist. Wenn du deine Surfskills wirklich schnell verbessern möchtest, sollte das Surfcamp deiner Wahl auch unbedingt eine professionelle Video-Analyse mit im Programm haben.

Im Surfguide Portugal findest du auch eine umfangreiche Übersicht der kleineren Surfcamps, die eine angenehme familiäre Atmosphäre bieten und individuell auf ihre Gäste eingehen. Surfcamps, die auf Massenabfertigung und große Kursgruppen setzen, kommen in dem Guide nicht vor. Damit du dir ein eigenes Bild davon machen kannst, welches Surfcamp am besten zu deinen Vorstellungen passt, werden darin auch alle aktuellen Preise und Leistungen aufgelistet, die für die Qualität der Surfschule besonders aussagekräftig sind.

Als erste Orientierung habe ich dir hier schon mal einen kleinen Überblick von bewährten Surfcamps in Portugal aufgelistet:

Goodtimes Surfcamp (Gelfa bei Porto)
Surfguiding Peniche (Peniche bei Lissabon)
Três Ondas (Ericeira bei Lissabon)
Algarve Adventure Surfcamp (Arrifana in der Algarve)

Life is better when you surf: Die besten Surfspots für Surfanfänger

Damit du dich in deinem Portugal Surfurlaub auch als Surfanfänger so richtig wohl und nicht pausenlos überfordert fühlst, findest du im Folgenden meine beiden absoluten Lieblings-Surfspots, die bei mittelhohen Wellen die perfekten Bedingungen für Surfeinsteiger bieten.

Arrifana: Das Surferparadies im Süden

Die Bucht von Arrifana ist eingerahmt von malerischen Klippen, was sie zu einer der wenigen windgeschützten Beachbreaks an der Westküste der Algarve macht. Besonders im Sommer, wenn der Passatwind an den umliegenden Surfspots für chaotische Wellen sorgt, bietet die wunderschöne Strandbucht von Arrifana zum Surfen lernen oft die besten Bedingungen.

Insgesamt ist Arrifana der perfekte Ort für deine ersten Stehversuche in der grünen Welle. Bei kleinen bis mittelgroßen Wellen gibt es hier fast keine Strömung und die sanfte Brandung verzeiht den einen oder anderen Anfängerfehler.

Das Parken ist auf der kleinen Straße hinab zum Strand verboten. Im Sommer kannst du aber auch den extra für Surfer eingerichteten Shuttle-Jeep nutzen, der dich von der Klippe kostenlos hinunter zum Surfstrand bringt. Nach der Surfsession kannst du in der Arrifana Beachbar einen Sundowner zu chilliger Live-Musik genießen.

Prainha & Cantinho da Baia: Das Surfmekka zwischen Lissabon und Porto

Was konstante Wellen und vielfältige Surfbedingungen angeht, sind die beiden nebeneinander gelegenen Beachbreaks Prainha und Cantinho da Baia im Surfmekka Peniche the place to be.

Dort ist die Chance auf gute Anfängerwellen einfach bei fast jeder Wind- und Wellenrichtung am größten. Auch die Spots am östlichen und westlichen Ende des endlosen Sandstrands Praia do Baleal sind gegenüber der offenen Brandung etwas geschützter und daher perfekt geeignet für Surfanfänger. Wegen der unterschiedlichen Ausrichtung kannst du dir hier immer genau die Wellen aussuchen, die am besten zu deinem Surflevel passen.

Bikini, Neo und Sunblocker: Diese Surfgadgets brauchst du für deinen Portugal Surfurlaub

WETSUIT
Was bei einem sorgenfreien Portugal Surfurlaub auf gar keinen Fall fehlen darf, ist der passende Neoprenanzug. Das Wasser an Portugals Küsten ist nämlich gerade in Frühsommer noch ziemlich kühl. Damit es keine große Überraschung gibt, solltest du daher als erstes die Website seatemparature.org auschecken, wo du für jeden Surfmonat die typischen Wassertemperaturen deiner Zieldestination in Portugal findest. Wenn bei Neodicke, Material und Wärmeeigenschaften weitere Fragen aufkommen, findest du in diesem Wetsuit-Ratgeber alle wichtigen Dos ans Don’ts für die Suche nach deinem Traum-Neo.

Ein eigenes Surfboard lohnt sich für deinen Portugal Surfurlaub hingegen kaum. In den meisten Surfcamps ist das Equipment nämlich schon inklusive und du kannst dir die Schlepperei und den teuren Transport im Flugzeug sparen.

BIKINI & BOARDSHORTS

In Bikini oder Boardshorts surfen – das geht in Portugal eigentlich nur in der Algarve, und auch nur dann, wenn du im Spätsommer auf Wellenjagd gehst. Ansonsten ist der Atlantik in Portugal einfach nicht warm genug, um es ohne Neopren-Ausstattung für längere Zeit im Wasser auszuhalten.

SUNBLOCKER

Um gleich am ersten Surftag den sicheren Sonnenbrand zu vermeiden, solltest du auch unbedingt einen wasserfesten Sunblocker mit mindestens LSF 30 im Gepäck haben. Inzwischen gibt es sogar speziell für Surfer entwickelten Sonnenschutz, mit dem du auch bei längeren Surfsessions von unschönen Hautverbrennungen verschont bleibst. Mein Tipp: Das extra für Surfer entwickelte SWOX TRIPLE (gibt´s auch bei Amazon).

Fazit

Portugal zählt zu den besten Surfdestinationen Europas. Denn gute Wellen findest du hier nicht nur in den bekannten Surferorten Peniche und Ericeira sondern auch an der Südküste der sonnigen Algarve, wo du bis in den späten Herbst hinein warmes Wetter und erstklassige Surfbedingungen vorfindest. Abgesehen von den ganzjährig guten Surfbedingungen ist Portugal auch noch ein superschönes, vielseitiges und klimatisch angenehmes Surfreiseziel, an das du dich den ganzen Winter über zurücksehnen wirst.

Weitere Infos, wann und wo in Portugal die besten Wellen laufen und an welchem Strand es sich mit dem Campervan am besten übernachten lässt, findest du auch im Surfguide Portugal.

Auf der Suche nach Tipps zum Surfen? Hier findest du den ultimativen Surf-Guide für Indonesien ← Mehr erfahren (Klick!)


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4 Kommentare

  1. Wir haben vor einem Monat auch einen Roadtrip durch Portugal gemacht und waren absolut begeistert! Die Surfcamps haben wir nicht getestet, steht aber für das nächste Mal auf der Liste. Sollte man denn wirklich als blutiger Anfänger in Portugal ein Camp besuchen, oder gibt es für den Start noch alternativen? Wir fanden die Brandung mitunter schon ganz schön brachial 🙂
    Beste Grüße, Ben

  2. Sehr interessanter Beitrag! Das Surfen wollte ich auch schon seit ich klein auf lernen, doch ich wusste nie genau, wo man das am besten machen könnte. Nun, jetzt habe ich eine Inspiration! Portugal scheint sich wirklich sehr gut dafür zu eignen. Ich denke, ich schaue im Anschluss direkt mal auf dem vorgestellten Surfblog vorbei!
    Mal wieder ein sehr lesenswerter Beitrag, mach auf jeden Fall weiter so.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Richard S.

  3. Saskia

    Die Empfehlung des Algarve Adventure Surfcamps kann ich leider absolut nicht nachvollziehen. Denn genau dort habe ich Massenabfertigung und ekelhaft stinkende Anzüge erlebt. Was man am Vortag für ein Brett hatte, war am nächsten Tag schon vergessen. War ein nicht so guter Surfurlaub. Hier ging es wirklich nur ums Geldverdienen und nicht darum, Leuten das Surfen beizubringen. Ich war mittlerweile noch ein paar Male in Arrifana und habe viel besseren Unterricht erlebt. Die einzig beiden guten Schulen dort (ich kenne alle Schulen vom Strand) sind Aldo`s Surf School und Boa Onda, den Rest kann man absolut vergessen …. Liebe Grüße, Saskia

    • Hey Saskia,
      vielen Dank für deine Ergänzung. Ich muss gestehen, dass ich selbst noch kein Gast bei Algarve Adventure war. Das Surfcamp habe ich mir nur kurz angeschaut und es wurde mir von mehreren zufriedenen Gästen und ehemaligen Mitarbeitern empfohlen.
      Ungepflegte Anzüge und keine persönliche Betreuung sind tatsächlich typische Merkmale von Massenabfertigung. Vielleicht gibt es hier ja noch andere Stimmen, die deine Erfahrungen bestätigen bzw. einen anderen Eindruck vermitteln.
      Ich selbst bin ab nächster Woche wieder in Portugal und werde die Surfcamps noch mal genauer unter die Lupe nehmen.
      Viele Grüße, Julian

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