Achtsamkeitstricks, die auch auf Reisen funktionieren

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Achtsamkeitstricks, die auch auf Reisen funktionieren

Reisen geht an nichts spurlos vorbei

Egal wie oder wo du reist, du hinterlässt immer eine Spur. Und die Reise hinterlässt eine Spur in dir. Du wirst von Menschen, Natur und Orten, die du bereist beeinflusst und du beeinflusst sie. Doch wie schaffst du es wirklich präsent zu sein und all das bewusst wahrzunehmen? Häufig tritt nach einer Zeit eine gewisse Abgedroschenheit ein. Das Erleben und Genießen der Schönheit und der Erfahrungen sollte meiner Meinung nach beim Reisen aber immer im Fokus stehen.

Kopflosigkeit einfach vermeiden

Ich fühle mich auf Reisen manchmal sogar etwas überfordert. Geradezu überrollt. Ich habe beobachtet, dass ich in diesem Zustand schnell in eine Art Konsum-Modus abdrifte. Ich sehe und hake ab. Aber ich befasse mich nicht tiefer mit Momenten, lasse mich nicht richtig drauf ein und sehe nicht die Magie dessen, was gerade geschieht. Warum das so ist? Häufig liegt es daran, dass ich es vernachlässige eine spirituelle Praxis und sei es nur 10 Minuten Meditation oder ein paar Yogaübungen, beizubehalten. Das liegt vor allem daran, dass es mir schwer fällt mich zurück zu ziehen. Das macht mich kopflos und unfokussiert. Achtsamkeit geht gerade dann häufig verloren, wenn die tägliche Routine nicht eingehalten wird. Doch gerade die Offenheit für Wunder, die Reisen mit sich bringen, ist besonders wichtig. Deshalb habe ich für dich ein paar einfache Tricks entwickelt. Diese können dir dabei helfen, all deine Reisen voll auszukosten.

Durch eine Veränderung in deinem Mindset wird deine Reise nicht nur zu einem kurzweiligen Vergnügen, sondern zu einer intensiven Erfahrung aus der du viel Kraft und Inspiration schöpfen kannst.

„Achtsamkeit bedeutet, dass wir ganz bei unserem Tun verweilen, ohne uns ablenken zu lassen.“

Dalai Lama

Was ist Achtsamkeit?

Beim achtsamen Leben geht es darum mehr im Hier und Jetzt zu sein. Dinge bewusster und klarer wahrzunehmen. Im Moment zu leben, statt sich dauernd mit tausenden Dingen im Kopf zu beschäftigen. Das Ziel ist es, entspannter, gelassener und glücklicher zu sein. Nicht immer und überall verfügbar sein. Denn der Versuch alles auf einmal machen zu wollen, ist extrem anstrengend für unser Gehirn. Achtsamkeit hilft dabei, sich dessen bewusst zu werden und so den inneren Stress zu regulieren.

Und genau das hilft uns auf Reisen. Weil du aus dem Alltag daran gewöhnt bist im Dauerstress zu sein, musst du dich erst wieder umprogrammieren, um Dinge mit voller Hingabe zu tun. Um das ganz leicht auf deinen Reisen umzusetzen, folgen meine Tipps und Tricks.

1. Beginn schon beim Packen

Schon während du dich auf deine Reise vorbereitest und deine sieben Sachen packst, kannst du dich in Achtsamkeit üben. Was brauchst du wirklich? Musst du auch noch das zehnte T-Shirt wirklich dabei haben? Wenn du nicht so viel unnötigen Kram auf deiner Reise dabei hast, wird es dir viel leichter fallen Ordnung zu halten und deine Sachen wieder zu packen. Das erspart dir Stress und hilft dir, deine Zeit nicht mit unnötigen Dingen zu verschwenden.

2. Schreib Tagebuch

Ging dir das auch schon mal so: zu Beginn einer Reise fallen dir unglaublich viele Dinge auf – gegen Ende hast du diese aber schon als ganz normal abgespeichert und kannst dich später vielleicht nicht mal mehr daran erinnern? Dagegen hilft Tagebuch schreiben. Schreibe Dinge auf, die gerade besonders für dich sind oder für die du dankbar bist. Nimm dir dafür jeden Morgen oder Abend fünf Minuten Zeit.

3. Genieße den Moment

Fotografieren, die Facts über einen Ort checken und nebenbei noch mit anderen reden – das führt dazu, dass man alles halb und nichts richtig macht. Und vor allem seine Umwelt und das was gerade so passiert nur halb wahr nimmt. Also versuch immer nur eine Sache zu tun und dich nicht zu hetzen. Es ist viel wichtiger, dass du einen Ort mit deinen Sinnen wahrnimmst, als das perfekte Instagram-Selfie zu machen. Also erst mal fühlen und wenn dann noch Zeit ist, fotografieren.

4. Go Slow

Gerade wenn ich mit dem Flugzeug eine weite Strecke in kurzer Zeit hinter mich bringe, ist es für mich häufig total surreal, dass ich aussteige und so weit weg bin. Deshalb ist zum Beispiel eine Reise mit dem Zug oder dem Schiff, bei der schon die Anreise zum Erlebnis wird zu empfehlen. Hast du das schon mal ausprobiert? Vielen Menschen fehlt dafür häufig die Zeit, aber wenn du nur zwei Wochen Zeit hast, dann versuch wenigstens vor Ort wirklich langsam zu reisen und dir Zeit zu nehmen um die Gegend auch wirklich erkunden zu können.

Lies dir zu diesem Thema unbedingt auch den Artikel von Anja zum Thema Slow Travel hier auf Travelicia durch.

5. Erinnerungen

Gerade an stressigen Tagen fällt es schwer achtsam zu bleiben. Dafür habe ich einen besonderen Trick für dich: in dieser Situation brauchst du einen Achtsamkeits-Reminder. Dieser kann ganz unterschiedlich aussehen. Für mich hat sich ein Armband etabliert, dass ich immer an meinem Arm trage. Mein aktuelles Lieblings-Armband aus Howlith und Sandelholz erinnert mich jedes Mal wenn ich es sehe oder berühre daran, meinen inneren Frieden zu wahren.

6. Genieße die Natur

Gerade für Großstadtindianer ist es mehr als zu empfehlen in der Natur zu sein. Dort ist es möglich wirklich runter zu kommen und sich einfach mal wieder mit einem anderen, viel ruhigeren Umfeld zu verbinden. Ob in den Bergen oder im Wald, einfach mal die Geräusche um dich hören, den Himmel beobachten oder beim Wandern austoben. Vielleicht gibt es an deinem Reiseziel sogar ein besonderes Naturspektakel?! Dann nichts wie hin und erden.

7.  Kontakt mit Einheimischen

Auch wenn es nicht immer ganz einfach ist, versuche mit den Menschen, die wirklich in diesem Land leben, in Kontakt zu treten. Tausch dich mit ihnen aus! Sie sind das was das Land selbst am meisten prägt. So kannst du einen ganz anderen Eindruck gewinnen. Auch wenn du die Sprache nicht sprichst, lerne ein paar leichte Sätze in der Landessprache. Der Rest geht zur Not auch unter Einsatz von Händen und Füßen.

8. Atmen

Auch auf Reisen ist es super wichtig lang und tief zu atmen – das macht einfach alles entspannter und intensiver. Stelle dir mehrmals am Tag einen Wecker (zum Beispiel auf deinem Smartphone), der dich daran erinnert lang und tief zu atmen.

9. Sei offen

Mein letzter Tipp an dich ist es dir klar zu machen, dass du neue Erfahrungen sammeln wirst. Es ist wichtig, dass du dich darauf einstellst mit neuen, ungewohnten Dingen konfrontiert zu werden. Gerade wenn es ein Land ist, in dem dich ein kleiner (oder größerer ;-)) Kulturschock erwartet. Akzeptiere diese Herausforderung. Wenn du dein Herz für die Menschen, die Kultur und das Land öffnest, wirst du immer etwas Schöner erfahren.

Nächste Reise schon geplant? Dann pick dir für den Anfang einfach zwei Dinge heraus, bei denen du intuitiv das Gefühl hast, dass du sie ganz einfach umsetzen kannst. Dann such dir noch einen Tipp aus, von dem du das Gefühl hast es könnte dir etwas schwerer fallen, aber deine Reise unglaublich bereichern. Und deine achtsame Reise kann beginnen.

 

Anna-Lena erforscht mit Körper- und Bewusstseinsarbeit ihr Selbst nun seit mehreren Jahren und lernt so täglich mehr über sich und diese Werkzeuge. Sie möchte die tief verankerte Yogatradition, ganzheitliche Lebensführung und Achtsamkeit auf undogmatische und moderne Weise vermitteln. Sie lebt und arbeitet hauptsächlich in Berlin – wenn ihre Neugier und ihr Herz sie nicht gerade auf Reisen und in spannende Länder treiben. Als kreativer Geist und Social-Media-Fee arbeite Anna-Lena bei Spirit of Eden. Hier fließen ihr Interesse für Yoga und Spiritualität und ihre Kreativität in einem wunderbaren Projekt zusammen. Mehr Inspiration für ein achtsames Leben findest du auf Instagram.

 

 


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