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7 Dinge, die dein Backpack nicht braucht oder: Raus damit!

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Reist du mit Handgepäck oder schnallst du dir einen etwas größeren Backpack auf die Schultern? Egal, wie du es machst, je weniger du dabei mitnimmst, desto besser. Denn schließlich muss das Zeug auch von A nach B getragen werden. Ärgerlich, wenn du dann viele Dinge durch die Welt schleppst, die du gar nicht brauchst.

Doch was gehört in den Backpack und was nicht? Gerade als „Anfänger“ fällt es dir vielleicht schwer, zu entscheiden, was wirklich mit muss. Dabei hilft dir auf jeden Fall meine Ultimative Packliste für Backpacker! Hier findest du wirklich alles, was du bei Backpacking-Reisen gebrauchen könntest. Das heißt aber nicht, dass du für jede Reise ALLES auf der Liste einpacken musst – denn die Packliste ist eine Zusammenstellung aller Dinge, die ich in meinen ganzen Backpacking-Jahren mal wirklich gebraucht habe. Oft kam die Frage: „Feli, nimmst du echt jedes Mal das alles mit?“ Natürlich nicht! Es kommt immer drauf an, wohin es geht. Also nimm dir einfach die Liste und streiche weg, was für dein Reiseziel nicht passt.

Aber wie das manchmal so ist: Am Ende packst du mehr ein, als du wolltest. Das ging mir selber auch oft so. Dir gehen zu verschiedenen Dingen Gedanken durch den Kopf wie: „Könnte ja noch wichtig sein, das brauche ich vielleicht.“ Und kurz bevor es losgeht, landen dann immer noch ein paar Sachen mehr im Backpack. Bis wirklich gar nichts mehr reinpasst.

Mit meiner jahrelangen Backpacking-Erfahrung kann ich dich zwar nicht davon abhalten, zu viel einzupacken – aber ich kann dir sagen, was du auf keinen Fall brauchen wirst. Auch wenn du denkst, dass es wichtig sein könnte.

7 Dinge, die du gleich wieder auspacken kannst

1. Bücher generell, Reiseführer im Speziellen

Alles, was du lesen willst, kannst du digital lesen. Schleppe keine Bücher mit, besorge dir lieber einen eReader oder ein iPad. Da kannst du fast endlos viele Bücher draufladen und es wiegt so gut wie gar nichts. Hier finden auch digitale Reiseführer Platz.

Generell empfehle ich dir in Sachen Reiseführer: Sprich lieber mit Locals und lies Blogs zur Gegend – da erlebst du im besten Fall viel mehr und entdeckst Geheimtipps abseits von Touri-Orten.

2. Deine viel zu volle Reiseapotheke

Gerade zu Beginn denkst du vielleicht, dass es besser ist, für jeden Fall gewappnet zu sein. Aber da kann ich dich beruhigen: Apotheken und Ärzte gibt es wirklich so gut wie an jedem Ort der Welt. Außer, du reist in den Dschungel oder mitten in die Sahara. Da könnte es tatsächlich länger dauern.

Aber mal im Ernst: Nimm einfach nur das Wichtigste mit: ein Erste-Hilfe-Set und Dinge, die du öfter mal brauchst (z. B. Kopfschmerztabletten). Alles andere kannst du dir auch vor Ort besorgen.

Noch ein Tipp zum Thema Mückenspray: Wenn du zu entfernten Orten reist, z. B. nach Asien, dann kauf das Mückenspray lieber vor Ort. Denn die Mücken dort reagieren meist überhaupt nicht auf unser handelsübliches Autan. Das lokale Mückenspray ist da auf jeden Fall wirksamer. Wenn du einen Dschungeltrip nach Afrika machst, dann decke dich auf jeden Fall mit Deet ein. Auch das kannst du vor Ort kaufen.

3. Regenschirm, Regenhose, Regen-Alles

Gerade Regensachen sind oft umständlich einzupacken, schwer oder nehmen viel Platz weg. Einerseits bist du total gut ausgerüstet, wenn es ordentlich schüttet – andererseits: Willst du am Strand wirklich ein komplettes Regen-Outfit mit dir rumtragen?

Deshalb halte ich es so: Wenn es tatsächlich mal regnet, stelle ich mich unter. Alternative: Besorge dir ein kleines Cape oder vor Ort einen Regenschirm. Das reicht total.

Wenn du in Regengebiete fährst, bei denen eine Regenjacke absolut Sinn macht, dann habe ich einen Tipp: Es gibt sehr leichte Regenjacken, die man in einem kleinen Beutel verstauen und an den Backpack hängen kann.

4. Handtücher

Genau wie Regensachen sind Handtücher zwar praktisch, aber eigentlich unnötig. Denn in der Regel gibt es überall Handtücher, auch in Hostels (zumindest auf Nachfrage). Wenn du nicht ohne Handtuch reisen willst, dann empfehle ich dir Mikrofaser Travel Handtücher. Die nehmen weniger Platz weg, trocknen schnell und eignen sich auch für den Strand.

Wenn du noch platzsparender unterwegs sein willst, dann besorg dir ein Sarong Tuch. Diese Tücher sind sehr dünn und du kannst sie multifunktional einsetzen: als Strandtuch, als Sonnenschutz, dünne Decke – oder eben auch mal als Handtuch.

5. Föhn

Selbst wenn du denkst, dass du ohne Föhn nicht leben kannst – du wirst merken, dass er im Backpack stört. Ganz besonders, wenn es dort, wo du schläfst, sowieso einen Föhn gibt. Lufttrocknen ist außerdem viel besser für dir Haare.

Selbst, wenn es mal wirklich nicht anders sein soll, dann findest du ganz bestimmt Leute in der Nähe, die einen Föhn dabei haben – denn irgendwer hat nämlich immer einen dabei.

Im Zweifel, wenn du nicht darauf verzichten kannst, empfehle ich dir natürlich einen Föhn in Reisegröße. Achte aber auf die unterschiedlichen Stromspannungen in verschiedenen Ländern. Aus diesem Grund ist mir schon mal ein Föhn explodiert!

6. Schlafsack

Wenn du nicht gerade vorhast, die ganze Zeit zu campen, dann lass den Schlafsack zuhause. In vielen Hostels sind Schlafsäcke aus Hygiene-Gründen mittlerweile eh verboten – und du bekommst Bettzeug gestellt.

Was du machen kannst, falls es dir lieber ist, in deinem eigenen Zeug zu schlafen: Nimm einen dünnen (Seiden-)Schlafsack (Inlay) mit. Der ist ganz kompakt, wiegt wenig und nimmt nicht viel Platz weg.

7. Moskitonetz

In vielen Reiseratgebern steht die Empfehlung: Pack unbedingt ein Moskitonetz ein!
Ich sage dir: Pack es wieder aus! Moskitonetze sind zwar leicht, dafür aber groß – und dort wo sie wirklich nötig sind, z. B. wegen Malaria- oder Denguefieber-Gefahr, bekommst du sie eh überall.

Wie immer gibt es für alles eine Ausnahme: Wenn du ein spezielles Reiseziel anvisierst – z. B. ein Gebiet im Dschungel, wo du vielleicht Extrem-Camping betreiben willst – dann macht auch ein Moskitonetz Sinn. Aber ansonsten: Raus damit.

 

Sieben Dinge weniger im Backpack, gut oder? Und schon ist es leichter auf dem Rücken!

Durch Zufall bin ich noch über dieses Video von travel run play gestolpert. Schau mal rein, da gibt es auch noch ein paar weitere Tipps, was aus deinem Backpack rausfliegen kann, wenn du ins Warme reist:

Wenn dir etwas wirklich wichtig ist, dann nimm es natürlich mit. Ich teile nur meine Erfahrung mit dir – vielleicht kannst du auf andere Dinge verzichten, als z. B. auf einen Fön. Generell aber gilt: Jeder nimmt zu viel mit. Also überleg einfach, ob du eine Sache wirklich, wirklich brauchst, bevor sie in deinem Backpack landet.

Noch ein Tipp: Breite alles, was du einpacken willst, auf deinem Bett oder Boden aus und frag dich bei jedem Teil, zu welcher Gelegenheit es unbedingt nötig ist. Dann packe deinen Rucksack zwei oder drei Mal aus und wieder ein. So bekommst du eine kleine Routine und mit Sicherheit landet doch noch wieder was im Schrank. Und wenn du dich nicht entscheiden kannst, dann denk daran, dass du dir im Notfall so gut wie alles nachkaufen oder leihen kannst.

Und jetzt du: Weißt du einen Gegenstand, der auf keinen Fall in den Backpack sollte? Hast du schon mal etwas durch die Gegend geschleppt und es fast nie gebraucht? Dann rein damit in die Kommentare – ich bin gespannt!


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4 Kommentare

  1. Nadine

    Hey Feli,

    super Artikel! Kann dir in allem zustimmen.

    Ich bin nun seit mittlerweile drei Monaten in Thailand unterwegs, morgen geht´s nach Bali. Reise mit Handgepäck und komme super zurecht. Und trotz des wenigen Gepäcks, merke ich trotzdem, dass ich immer noch zu viel dabei habe. 😉 Werde deinen Artikel als kleine Motivation sehen, heute Abend nochmal ein wenig auszumisten.

    Das einzige, was ich aus deiner Auspack-Liste trotzdem immer dabei habe, ist mein Schlafsack-Inlay. Das gibt mir ein gewisses Gefühl von „Ich schlafe in meinem eigenen Bett“ und ist einfach angenehmer, wenn man öfters die Unterkunft wechselt. 😉

    Liebe Grüße
    Nadine

  2. Hallo Felicia,
    ich stimme dir grundsätzlich in fast allen Punkten zu. Nur bei 1) seh ich das ein kleines bisschen anders. Vielleicht bin ich da eher der konservative Typ, aber für mich gehört ein Reiseführer in Buchform in den Backpack. Gerade, wenn man mehrere Tage evtl. keine Möglichkeit hat sein iPad aufzuladen, ein Buch ist immer angeschaltet. Außerdem kann man darin so viele Notizen machen, wie man nur will.
    Bezüglich der Größe würde ich allerdings auch keinen Lonely Planet Klopper mitnehmen, sondern einen kleineren, aber dennoch informativen.

    LG Alessandro von mybackpack.de

  3. Daniel

    Bin viel gereist und stimme bei den meisten Punkten nicht zu:

    1. Reiseführer. Ein Reiseführer hält mich nicht davon ab, mit den Menschen vor Ort zu sprechen. Ein Reiseführer hilft mir, mich ohne Stress mit Alltäglichkeiten auseinander zu setzen? Wo ist die Post? Stadtplan vom Ort? Krankenhaus? Außerdem gibt es mir auch Informationen für die Reiseroute, nicht immer haben die Locals alles parat, gerne mache ich mit Karte und Reiseführer auch mal Sachen, auf die Locals nicht kommen würden (und viele Touris auch nicht)…
    2. Die würde ich gerne entschlacken, das erlaubt meine Frau nicht 😉 Aber Malaria Standby und Durchfallmittel will ich nicht erst suchen müssen, wenn ich irgendwo abgelegen unterwegs bin. wo ich reise, gibt es oft weder Ärzte noch Apotheken. Dafür muss ich nichtin die Saharamitte, es riecht schon der Norden von Laos auf einem Homestaytrip.
    3. Tja, kommt halt auf die Reise an. Wenn ich ein mehrtägiges Trekking mache und die Gefahr von Regen besteht, kann ich halt krank werden oder ich nehme meine Regenjacke und -hose mit.
    4. Ich reise mit vielen Unterkunftswechseln. Kann die Handtücher ja nicht mitnehmen, muss aber auch nicht immer irgendwo einchecken, bevor ich was unternehme. Ein kleines Reisehandtuch hilft oft und wiegt wenig.
    5. Föhn: Braucht kein Mensch. Stimmt.
    6. Schlafsack. Wie oft sind die Decken vor Ort zu dünn für die Kälte, die dort nachts herrscht. Der eigene Schlafsack wirkt dann Wunder. Habe mal im Iran im Freien in der Wüste gefroren wie doof, weil der geliehene Schlafsack für mich zu kurz war.
    7. Jup, braucht ich auch nie.

    Fazit: Die Tipps passen vielleicht für den typischen Strand-Hostel-Strand-Thailand-Trip, aber nicht unbedingt für die 1.000 anderen Reisemöglichkeiten, die es so gibt. „Travel light“ ist okay als Tipp, aber WAS man rausschmeißen kann, ist sehr abhängig, von dem, was man machen will.

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