Auf nach Südamerika – Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

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Hi, ich bin Verena und gerade in Kolumbien, Ecuador und Peru unterwegs. Auf Travelicia berichte ich Dir in einer Artikelserie live aus Südamerika!

Hatte nicht jeder von uns schon das Bedürfnis, alles stehen und liegen zu lassen, seinen Rucksack nur mit dem Nötigsten auszustatten und auf ungewisse Zeit Auf und Davon zu reisen?

Weit weg, fernab vom Alltagstrott in neue Kulturen eintauchen, atemberaubende Landschaften und Städte sehen, verrückten und interessanten Menschen begegnen, die dasselbe Ziel haben, aber unterschiedliche Wege gehen: Sich selbst einfach auf vollkommen neue Art und Weise kennenlernen, ohne von seinem „normalen“ Leben irgendwie beeinflusst zu sein. Mit Sicherheit schlummert dieser Traum in allen von uns und Jeder sollte trauen sich, diesen Traum zu leben.

Backpacking Südamerika - Reisezweifel 2

Wahrscheinlich wählen die meisten doch lieber den entspannteren Weg und geben sich Tagträumen von Reisen in ferne Länder hin, ohne ein handfestes Ding daraus zu machen. Es bringt dich nur leider nicht weiter, diese Träume zu unterdrücken, denn sie werden immer einen Weg finden, Teil deines Alltags zu sein und sie werden dich ständig begleiten.

Ich selbst hatte vor einigen Monaten plötzlich unglaubliches Fernweh. Das Verlangen, unabhängig zu reisen, wurde von Tag zu Tag größer und so beschloss ich aus einem Impuls heraus, meinen Job an den Nagel zu hängen und mir ein Ticket nach Kolumbien zu buchen. Auch wenn es noch einige Dinge zu erledigen gilt, bis ich endlich in das Flugzeug nach Bogotá steige – mein Reisetraum ist in Erfüllung gegangen und ich konnte mit der Planung beginnen.

Der erste Gedanke jeden morgen, nachdem ich aufwache, ist: Südamerika – Karibik – Abenteuer! Für mich gibt es nichts Schöneres, als jeden Tag an meinen 3-monatigen Trip nach Südamerika zu denken, Dinge zu recherchieren und mich gedanklich komplett fallen zu lassen. Ich weiß, dass ich unglaublich viel Neues über mich selbst und eine andere Kultur kennenlernen werde und alleine der Gedanke daran setzt Einiges an Endorphinen frei.

Ich wünsche mir, dass auch andere die Wanderlust packt und sie sich genau wie ich dazu berufen fühlen, sich mitten ins Abenteuer zu stürzen. Es ist ein absolutes Wechselbad der Gefühle, mit dem man vor so einer Reise konfrontiert wird – alleine die Tatsache, dass man manchmal mit den Gedanken soweit abschweift, um sich dann mental mitten in einer ganz anderen Welt wiederzufinden, ist atemberaubend schön.

Natürlich bringt ein solcher Entschluss nach der anfänglichen Euphorie gewisse Zweifel und Ängste mit sich, aber man sollte sich den Dingen stellen, so wie sie kommen.

Kann ich einfach so, ohne Rücksicht auf Verluste, meinen Job kündigen?

Natürlich kannst du – nur Mut! Heutzutage ist es völlig normal, dass junge Menschen ihrer Reiselust nachgehen wollen, solange sie noch ungebunden sind. Daher ist es in Ordnung, wenn Einen das Reisefieber gepackt hat, diesem nachzugehen.

Viele Unternehmen bieten mittlerweile auch die Möglichkeit, ein sogenanntes Sabbatjahr einzulegen und wenn nicht: Es gibt für Jeden von uns die Option, nach dem Auslandsaufenthalt eine neue Stelle anzutreten oder sogar die alte Stelle wieder zu besetzen und sich für die Reise einfach unbezahlt beurlauben zu lassen. Und wer weiß schon welche neuen, beruflichen Herausforderungen in anderen Ländern auf Einen warten?

Bin ich überhaupt finanziell dazu in der Lage, eine Reise über mehrere Monate bis hin zu Jahren anzutreten?

Hier ist ein bisschen Vorausplanung angebracht. Wer nicht gerade Multimillionär ist oder noch zufälligerweise im Lotto gewinnt, kann nicht mir nichts dir nichts seine 7 Sachen packen und verschwinden.

Nachdem man sich überlegt hat, wohin es gehen soll und wie lange, sollte man sich intensiv mit den anfallenden Ausgaben pro Tag beschäftigen und dann heißt es sparen, sparen, sparen! Außerdem hat man im Ausland auch die Möglichkeit, Low-Budget-Jobs anzunehmen und zum Beispiel gegen Verpflegung und Logis zu arbeiten. Jeder von uns ist dazu in der Lage, sich eine Langzeitreise zu finanzieren.

Ich weiß nicht, was mich dort erwartet und ob ich überhaupt der Typ für eine Langzeitreise mit Rucksack bin!

Das wird sich während der Reise zeigen. Wenn du es nicht ausprobierst, wirst du es nie erfahren und dir vielleicht dein Leben lang vorhalten, dass du dir die Chance hast entgehen lassen. Aufschieben macht wenig Sinn – warum sich also nicht den mulmigen Gefühlen stellen und sich auf das große Abenteuer freuen.

In Kolumbien, Peru und Ecuador, meinen bis dato geplanten Zielen, werde ich mich als Frau einigen Herausforderungen stellen müssen und ich kann mir vorstellen, dass ich nicht die Einzige bin, der hin und wieder Horrorgeschichten durch den Kopf gehen, je näher die Reise rückt. Es bringt wenig, sich mit solchen Gedanken verrückt zu machen.

Die Medien bieten allerhand Möglichkeiten, sich über die aktuelle Lage, Kriminalität und welche Orte, Städte und Umgebungen man besser meiden sollte, zu informieren. Es hilft auch wahnsinnig viel, sich mit anderen Travellern in den zahlreich vorhandenen Communities auszutauschen und sich zu informieren. Und seien wir mal ganz ehrlich: Im gewohnten Alltag kann es auch vorkommen, dass du dich plötzlich unangenehmen Situationen stellen musst und in anderen Ländern ist es nicht anders. Hier hat man zwar nicht seine normale Umgebung um sich, aber man wird an sich selbst ganz neue Charaktereigenschaften entdecken und erstaunt darüber sein, wie man sich in manchen Situationen verhält.

Far away_Backpacking

Es ist jedem selbst überlassen, was er aus seinen Reiseträumen macht

Für mich steht fest: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Ängste und Zweifel werden auch während meiner Reise meine ständigen Begleiter sein und das ist auch gut so. Denn so werde ich die Dinge hinterfragen und nicht vollkommen naiv jede waghalsige Aktion mitmachen.

Sei ein Reisender, und kein Tourist. Probiere neue Dinge aus und gehe ihnen auf den Grund. Lerne neue Leute kennen und habe ein Augenmerk darauf, was direkt vor dir liegt. Das ist der Schlüssel zu einem unvergesslichen Abenteuer, von dem du ein Leben lang zehren wirst!

Bis bald,

Verena


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8 Kommentare

  1. Mir gefällt dein Blog. ich glaube zwar nicht, dass so eine Reise für jeden etwas ist, aber auf jeden Fall für viel mehr , als die die es tun. Ich bin gerade in Ecuador, Peru und Bolivien unterwegs. Ich freue mich, wenn du bei mir vorbeischaust: stfnschtr.wordpress.com

  2. Hallo Verena,

    finde es ja toll dass du den jungen Leuten so Mut machst direkt loszulegen. Ich war schon in Südamerika und das war ein einmaliges Erlebnis. Trotzdem muss ich sagen, dass “einfach so den Job kündigen” dann doch ein Rat ist, den ich nicht jedem gehen würde.

    Ich meine es gibt schließlich Leute, die nicht die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Die sollen vorsichtig sein und eben erstmal genau planen anstatt alles über Bord zu werfen. Will dich damit nicht kritisieren, es ist nur meine Meinung. Reisen ist eines der schönsten Dinge im Leben, aber eben auch nicht alles! Also immer ruhig angehen.. 😉 LG Tommy

  3. Hallo Verena, toller Bericht. Ich kann das alles so sehr nachvollziehen!
    Im letzten Jahr bin ich ebenfalls für drei Monate nach Südamerika: Ecuador, Peru, Bolivien, Chile, Buenos Aires. Es war ein Traum! Ich hatte das Glück 3 Monate Urlaub und Zeitausgleich am Stück nehmen zu können. Viele würden sagen in meiner Position undenkbar. Aber hey, einfach mal fragen. Wenn deine Arbeit geschätzt wird, ist vieles möglich. So habe ich mit meinem Chef den Deal ausgehandelt. Ich bin hartnäckig dran geblieben. Und es ging!
    Und jetzt hat mich das Fernweh wieder gepackt. Im Januar geht’s für einen Monat zurück. Wahrscheinlich nach Kolumbien ? Allein die Vorfreude ist herrlich!
    Viele Grüße
    Britta
    http://www.traveloskop.de

  4. Sophia

    Hallo Verena,

    du hast eine echt tolle Seite mit vielen guten Tipps:)
    Ich (19) reise nach meinem Abi nach Peru und arbeite dort mit Straßenkinder, anschließend möchte ich noch reisen in Peru und eventuell auch in anderen Ländern. Im Internet kann man oft über die hohe Kriminalität in Peru und vor allem über die Gefahren lesen. Dazu meine Frage an dich; Schätzt du das persönlich wirklich so ein?

    Vielen dank im vorraus schon und eine schöne Reise weiterhin 🙂
    Liebe Grüße

    • Alwin

      Hey Sophia,

      Erstmal Glückwunsch, dass du dich für peru entschieden hast! Ich bin seit knapp 3 Monaten hier und finde das Land super schön und abwechslungsreich.
      Bis jetzt habe ich auch noch keine gefährliche Situation erlebt. Wenn du an belebten Plätzen auf dein Gepäck achtest, kann dir eigentlich nichts passieren.

      Falls du dich für meine Erlebnisse in peru und anderen Ländern interessierst, kannst du mir auf revealrareness.com folgen.

      Liebe grüße aus huanchaco!
      Alwin (19)

  5. Luana

    Hallo Verena

    Tolle Seite und viele gute Tipps! 🙂
    Ich hoffe, Du hast noch viel Zeit vor Dir um noch mehr zu entdecken…

    Nächsten Sommer werde ich mit meiner Familie nach Peru und Bolivien reisen. Wir planen dafür ca. 3 Wochen ein. Da ich alleine schon ein halbes Jahr unterwegs bin, treffen wir uns alle in Lima.
    Da unsere Zeit begrenzt ist und wir vieles sehen wollen, trotzdem aber nicht an einen Flug gebunden werden wollen, habe ich dazu einige Fragen an Dich 🙂

    Würdest Du uns raten, trotzdem Flüge zu buchen, sodass wir schnell überall hin gehen können?
    Oder würdest Du uns empfehlen, mit den Bussen zu reisen, damit wir mehr von der Landschaft sehen können und uns spontaner auf unsere Reise sind?

    Herzlichen Dank für Deine Meinung.

    Liebe Grüsse,
    Luana

  6. Liebe Verena!

    Ein super motivierender Artikel! Ich bin selber viel durch Südamerika gereist und hatte als Frau nie Probleme. Abgesehen vom üblichen Machismo, aber da muss man denke ich einfach drüber stehen.
    Meine Taktik ist ein selbstbewusster Auftritt, am besten sogar etwas auf blöde Sprüche erwidern, das sind die Machos meist gar nicht gewöhnt.
    Wenn du in Peru bist, dann schau unbedingt mal in Huanchaco (bei Trujillo) vorbei. Ich habe dort 2 Jahre gelebt und als digitale Nomadin gearbeitet. Meine Erfahrungen kannst du auf meinem Blog lesen.

    Buen viaje und lieben Gruß

    Anne von http://www.goingvagabond.de

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