Peru – von den Anden bis zur Küste!

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Hi, ich bin Verena und gerade in Kolumbien, Ecuador und Peru unterwegs. Auf Travelicia berichte ich Dir in einer Artikelserie live aus Südamerika!

Von meinen drei Reisezielen in Südamerika ist Peru das Land unter dem ich mir am wenigsten vorstellen konnte. Im Endeffekt ist es aber das Land, in dem ich die stärksten landschaftlichen Kontraste erlebt habe.

In meinem letzter Artikel mache ich mich gerade auf den Weg von Ecuador nach Peru. In einer 26 stündigen Busfahrt geht es von Guayaquil im Süden Ecuadors über die Grenze nach Peru. Die Route geht entlang der Panamericana, rechts von mir erstrecken sich ewige Weiten von Wüste und Trockenland und links von mir ist der Pazifik.

Panamericana

Das ist nur einer von vielen atemberaubenden Kontrasten. Im ersten Moment ist es für mich fast unvorstellbar, dass in dieser Landschaft Menschen leben können.

Und weil die Eindrücke, die ich hatte so verschieden waren, möchte ich sie dir in diesem Artikel in Bildern vorstellen und nicht so viel um den heissen Brei reden…

Lima

Lima

…oder auch das „Mumbai“ Südamerikas, wie ich es nenne. Das heisst für mich das komplette Chaos auf den Strassen, lautes Gehupe in dem jeder versucht sich gegenseitig zu übertrumpfen und du solltest sehr, sehr vorsichtig sein, wenn du über die Strasse gehst…auch bei grün.

Und doch hat die Stadt einen super Vibe, vor allem die Stadtviertel Miraflores und Barranca. In Miraflores komme ich das erste Mal in den Genuss des peruanischen Essens. Es wird gesagt, dass es das beste der Welt ist und nach meiner Reise durch Peru kann ich das absolut bestätigen.

Miraflores besteht fast nur aus Bars und Restaurants und ist voller Leben. In Barranca ist es ähnlich. Das Viertel liegt aber nicht wie Miraflores im Stadtkern, sondern an den Steilhängen, die zur Küste hinab führen. Und wenn du dich wie ich in die lokalen Busse wagst und einfach mal ohne Plan durch Lima fährst kannst du auch Chinatown mitten in Lima entdecken und dich durch abertausende von Leckereien essen.

Nach 3 Tagen Lima habe ich dann aber auch genug und mache mich mit dem Flugzeug auf den Weg nach…

Cusco

Die Hauptstadt der Inkas liegt auf 3500 Metern und mir persönlich hat das buchstäblich den Atem geraubt. Am besten geht man dagegen vor indem man sich erstmal Kokablätter kauft und viel Kokatee trinkt.

In und um Cusco herum gibt es so wahnsinnig viel zu entdecken, abgesehen vom Machu Picchu, dass man sich hier wahrscheinlich auch einen Monat aufhalten kann. Ich sage ganz bewusst abgesehen von Machu Picchu, weil ich mich in Cusco erstmal dagegen entschieden habe, die bekannteste Inkastätte der Welt zu besuchen…

Cusco Aussicht

Cusco Einheimischer Panfloete klein

Während meiner Zeit in den Anden Perus ist die Panflöte ein ständiger Begleiter.

Anden Aussicht

Hier ist Mountainbiken und Wandern ein etwas anderes Feeling als in meinen heimischen Alpen.

Ganz spontan beschliesse ich noch nach  Bolivien zu reisen und mir die Isla del Sol auf dem Titicacasee anzuschauen. Unglaublich, wie schön die Welt ist.

Isla del Sol

Isla del Sol Bucht

Isla del Sol Steg

Nachdem ich die bolivianische Seite des Titicacasee bewundern konnte und mich aus Zeitgründen wieder zurück auf den Weg nach Peru machen muss, nehme ich auf dem Weg auch noch die schwimmenden Schilfinseln der Urus in Puno mit.

Schilfinseln

Schilfinseln Sonnenuntergang

Eigentlich denke ich, dass diese Landschaften nicht mehr zu toppen sind, aber da war ich noch nicht in Arequipa und dem nahe gelegenen Canon del Colca, dem tiefsten Canyon der Welt.

Arequipa Vulkan Misti

Canon del Colca Aussicht

Canon del Colca Condores

Und da ich noch nicht genug von atemberaubenden Landschaften habe und wahrscheinlich nicht so schnell wieder nach Peru kommen werden, habe ich mich dann letztendlich doch noch dazu entschieden den Machu Picchu zu besteigen und bin noch einmal zurück nach Cusco.

Ich bin froh, dass ich mich noch dafür entschieden haben, denn dieses Weltwunder zu sehen war einer schönsten Augenblicke meines Lebens…

Machu Picchu Aussicht

Leider, leider geht ein Monat viel zu schnell vorbei und ich mache mich per Flugzeug auf den Weg von Cusco nach Lima und von dort aus fahre ich mit dem Bus über Huanchaco der Nordküste entgegen nach Mancora und Los Organos, um dort noch die letzten eineinhalb Wochen zu verbringen, zu chillen und um die vielen Eindrücke zu verarbeiten.

Huanchaco Fischer

Sonnenuntergang

Pelikane

Boote

Diese Reise war definitiv die beste Zeit meines Lebens…

Südamerika ist so vielfältig und paradiesisch, dass ich schon jetzt weiss, ich werde wieder hierher zurück kommen!


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4 Kommentare

  1. Spannend geschrieben und sehr ausführlich – und Glückwunsch zu den hervorragenden Fotos. Was du über Lima schreibst kann ich zum Teil nachvollziehen, jedoch finde ich, dass Lima abseits von Miraflores und Barranco noch sehr viel Sehenswertes zu bieten hat. Es gibt auch Stadtteile in Lima die sehr ruhig sind und wo es kaum (motorisierten) Verkehr gibt. Auch die Umgebung von Lima ist spannend und bietet viele Sehenswürdigkeiten.

    Den letzten Satz „Südamerika ist so vielfältig und paradiesisch, dass ich schon jetzt weiss, ich werde wieder hierher zurück kommen!“ kann ich nur unterstreichen! Südamerika – und ganz speziell Peru mit seiner quirligen Hauptstadt – ist ein Paradies!

    LG
    Marco

  2. ich wollte schon immer nach Chile .. das ja auch gleich um die Ecke. Und nächstes Jahr ergibt es sich sogar .. vielleicht, dass ich nach Peru / Bolivien / Chile komme!

    Macht auf jeden Fall Lust auf mehr!

  3. Tobi

    Auch wenn ich mich derzeit eher in Südostasien rumtreibe, fande ich Peru schon immer sehr interessant. Vielleicht liegt das auch am Maccu Picchu, aber dein Artikel macht auf jeden Fall Lust auf mehr! Cusco sieht für mich bildtechnisch am beeindruckensten aus. So hoch auf 3500 Metern – wahnsinn!

    Viele Grüße

    Tobi

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