Was tun wenn dich unterwegs der Travel Blues erwischt…?

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Hey, Barbara hier. Mich hat der Travel Blues erwischt! Ganz leise und schleichend nachdem ich kurz vorher in Peru auch noch die Höhenkrankheit, die sich schon in Uyuni ankündigte, mitgenommen hatte. Ich musste sogar ins Krankenhaus, weswegen ich sehr froh über meine Auslandskrankenversicherung war.

Ich bin auf meine Weltreise gegangen und dachte, mich haut so schnell nichts um. Nein. Ich dachte es nicht nur, ich war 100% überzeugt!

So kann man sich irren…

Drei Monate vergingen, in denen ich…

  • … etwa 20 Städte gesehen habe
  • 22 Vlogs gefilmt habe
  • … 290 Stunden in insgesamt 18 verschiedenen Bussen verbracht habe
  • … 3172 Fotos geschossen habe
  • … 17.000 Kilometer zurückgelegt habe

Da bin ich wohl die Einzige, die sich wundert, dass mich der der Travel Blues erwischt hat.

Aber was ist der Travel Blues überhaupt?

Der Travel Blues tritt vor allem bei Langzeitreisenden und bei Reisenden, die zu schnell sind oder sich zu viel zumuten (merkst du was?), auf. Man könnte es mit Reisemüdigkeit übersetzen.

Hintergrund ist folgender:

Du reist, siehst ständig was Neues, lernst ununterbrochen neue Leute kennen und dann *Bamm*… sagt dein Gehirn plötzlich ‚nö!‘. Es kommt nicht mehr mit und kann das alles schlichtweg nicht mehr verarbeiten. Das passiert nicht selten nach ein paar Monaten Reisen.

Von heute auf morgen hast du keine Lust mehr. Auf gar nichts! Kein Sightseeing, kein Arbeiten. Eigentlich nicht mal auf nichts tun. Dazu fühlst du dich eventuell auch noch körperlich schlapp.

Ich hatte nicht mal Lust, in Ruhe ein Hörbuch zu hören. Alles war mir zuviel.

Ich saß einfach nur da und fragte mich, warum ich (Achtung, jetzt kommt’s) so wenig gesehen hatte, warum ich auf meinem Trip so viel getrödelt hatte und warum ich plötzlich so lustlos war.

Erst Feli hat mir so richtig die Augen geöffnet:

„Du hast den Travel Blues! Und ehrlich gesagt, habe ich da nur drauf gewartet. Bei deinem Tempo…“

Aha!

Das geht also wieder weg? Glück gehabt. Reisen ist eben nicht immer so glamourös wie es auf Facebook oder Instagram scheint. Es kann auch seine Tücken haben und zur Gewohnheit werden.

Was kannst du gegen den Travel Blues tun?

Wirklich was dagegen tun, kann man leider nicht. Da hilft nur Abwarten und Tee trinken. Bzw. nichts tun… Sich einfach mal ein paar Tage im dolce far niente (italienisch für „süßes Nichtstun“) üben.

Leichter gesagt als getan, oder?

Mir fällt es nämlich echt schwer, nichts zu tun.

Ich mache eigentlich immer mindestens zwei Dinge parallel! Sonst werde ich nervös…

Deswegen muss ich auch zugeben, dass ich es nicht lange geschafft habe, gar nichts zu tun. Ich saß also mehrere Tage lustlos vorm Computer oder habe mich doch aufgerafft, ein Hörbuch zu hören.

Es geht natürlich nicht darum Löcher in die Wand zu starren. Tu was dir gut tut, nur einfach eine Spur langsamer. Vielleicht mal einen erholsamen Wellness-Tag einlegen, eine Massage geben lassen oder einfach nur deine Lieblingsmusik oder eben ein Hörbuch hören.

Und Feli hatte Recht! Die Lust, zu arbeiten und Sightseeing zu machen, ist zwar noch nicht zu 100% zurück, aber langsam fühle ich mich wieder normal.

Anmerkung Feli: Hey, selbst das ging schnell. Auf meiner Weltreise hab ich erstmal 6 Wochen am Cape Tribulation in Australien abgehangen, bevor ich Lust hatte weiter zu ziehen bzw. auch musste, da mein Flug weiter nach Santiago de Chile von Sydney anstand.

Wie beugst du dem Travel Blues vor?

Regel #1: Langsamer Reisen!

Ich wollte es auch nicht hören… Aber es gibt Dinge, die lernt man auf die harte Tour, wenn man sie nicht gleich umsetzt. Wenn du es nicht von vornherein tust, dann mach es sobald du die ersten Anzeichen von Übersättigung bemerkst:

Reise langsamer und bleibe einfach mal länger in einem Ort und einem Hostel. Von da aus kannst du ja trotzdem den ein oder anderen Ausflug machen. Richte dir ein kleines “Home away from Home” ein. Wenn du vorher immer in Schlafsälen übernachtet hast, gönn dir ruhig mal was – ein Doppelzimmer. Wasche deine ganzen Klamotten einmal durch, ruf Freunde per Skype an und häng einfach mal ab.

Mittlerweile bin ich ja in den USA und letzte Woche habe ich einen Ausflug nach Kanada gemacht. Vor drei Wochen sahen die Pläne noch so aus:

  • 1 Tag Niagara Falls
  • 2 Tage Toronto
  • 2 Tage Montreal

Weißt du, wie es am Ende aussah?

5 Tage Niagara Falls!

Das wäre für mich noch vor einem Monat undenkbar gewesen! Aber jetzt habe ich es einfach geschnallt: Es ist besser für mich und meine Gesundheit, wenn ich langsam reise, die Orte mehr genieße, die Menschen besser kennenlerne.

Das haben die wundervollen Orte verdient und ich auch!

Regel #2: Gönn dir Pausen!

Selbst wenn du langsam reist, braucht dein Körper mal ein oder zwei Tage, um sich zu regenerieren.

Gestehe ihm das zu. Höre auf ihn und gehe mal einen Tag wirklich nur an den Strand. Kauf dir eine Kokosnuss, hol dir einen Sonnenschirm und genieße den Wind, das Rauschen des Meeres, den Ausblick und die Sonne auf deiner Haut!

Weißt du, wie oft ich das in den drei Monaten in Lateinamerika gemacht habe? Genau einen halben Tag lang! Nicht mal einen ganzen!

Wie gesagt, ich bin die Einzige, die sich wundert, dass ich den Travel Blues hatte 😉

Regel #3: Tu Dinge, die du auch in der Heimat machen würdest!

Es hilft dir, dich zu entspannen und wieder zu dir selbst zu finden, wenn du Dinge tust, die du auch bei dir zuhause tun würdest.

Bei mir war das Zumba®. Ich bin seit Mitte 2012 Zumba® Instructor und habe es immer geliebt, Kurse zu geben.

Nun ist das nicht so einfach, auf Reisen Kurse zu geben. Also habe ich weitere Trainerausbildungen besucht.

Zumba® bietet neben der Grundausbildung Basic 1 verschiedene weitere Lizenzen. Davon habe ich in den letzten Wochen zwei gemacht.

Und das war so toll! Es fühlte sich so gut an.

Und abgesehen davon, dass ich mich mal wieder richtig auspowern konnte und echt Spaß hatte, habe ich wirklich nicht eine Sekunde an meine Reise, an die nächsten Ziele und all das, was ich noch planen und buchen muss, gedacht.

Ich habe im Hier und Jetzt gelebt und das hat gut getan.

Es ist schon paradox:

Da lebtst du deinen Traum, auf den du so lange hingearbeitest und für den du so lange geplant hast, und doch bist du plötzlich unzufrieden, lustlos, ja: unglücklich!

Deshalb: Wenn auch du deinen Traum lebst, lebe ihn langsam. Genieße ihn. Lasse alles in Ruhe auf dich wirken. Bevor es dir geht wie mir…

Und trotzdem ist es eben manchmal doch nötig es selbst einmal zu erleben, um nachhaltig daraus zu lernen. You live – you learn. Später kannst du drüber lachen. Allein zu wissen, dass es den Travel Blues gibt und dass du nicht die Erste bist, die ihn hat, ist doch schon die halbe Miete!

Anmerkung Feli: Als nächstes lauert der Post-Travel-Blues nach der Weltreise auf dich…der hat bei mir auch schon ordentlich reingehauen!


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13 Kommentare

  1. Hallo Barbara,

    wir sind noch nicht weg, allerdings kurz vor dem Absprung. Es haben uns schon einige erfahrene Langzeitreisende vor dem Travel-Burn-out gewarnt. Und Deine Geschichte ist für uns die Bestätigung dafür.

    Ich hoffe wir können es realisieren, am Anfang nicht zuviel auf einmal zu wollen – wo man doch schon mal da ist! Unser Ziel ist es uns auf jeden Fall treiben zu lassen. Natürlich haben wir wie alle anderen auch Abhängigkeiten, welche wir berücksichtigen müssen: Weiterflugdatum, max. Verweildauer lt. Visa, etc. Und natürlich haben wir auch eine Liste der “Must-see”.

    Danke für Deine Geschichte.

    Wir lesen uns!

    Wolfgang

  2. Hallo Barbara,

    den ein oder anderen Moment des Travel Blues habe ich auch schon erlebt. Mir ist das aber erst daheim so richtig bewusst geworden. Als ich mir dann die Bilder meiner Reisen angeschaut habe, habe ich mich grün und blau geärgert. Ich habe mich an den ein oder anderen Moment gar nicht erinnern können! Ich habe die Orte quasi nur durch die Camera “abgeklappert” und sie gar nicht genossen und wirklich verinnerlicht. Das ging alles so Schlag auf Schlag – hauptsache war, ich war dort. Wie wenn ich mit dem Foto belegen müsste, dass ich auch schon meine Füsse auf diesem Boden hatte. Mittlerweile hat sich das bei mir stark geändert und ich reise bewusster und auch langsamer. Ich nehme mir mehr Zeit an einzelnen Orten und versuche nicht mehr die Typischen Tourimeilen abzulaufen.

    Liebe Grüsse,

    Doris
    Mrs Globalicious

    • Barbara Riedel

      Liebe Doris,

      es freut mich, dass du jetzt bewusster reist. Es ist schon wirklich traurig, wenn man entweder wie ich krank wird oder wie du hinterher bereut, dass man durch die Geschwindigkeit nicht alles verarbeiten konnte…

      Manchmal muss man eben aus Fehlern lernen 🙂 Aber das gehört doch auch dazu, oder?

      Liebe Grüße,
      Barbara

  3. Richtig schöner Beitrag mit tollen, sehr wahren Tipps! Ich selbst muss mir das mit dem langsameren Reisen wirklich zu Herzen nehmen, ich tendiere auch immer dazu, mir viel zu viel vorzunehmen. Dabei sind ungeplante Reisen mit langen Aufenthalten an einem Ort oft die besten – man muss sich einfach die Möglichkeit lassen, dort länger zu bleiben, wo es einem gefällt 🙂

    • Barbara Riedel

      Hi Ariane,

      schön zu hören, dass dir der Beitrag gefällt 🙂

      Aber wenn du weißt, dass du dir das zu Herzen nehmen musst, bist du doch schon auf dem besten Weg! Ich wollte davon vor meiner Weltreise nichts hören… hehe

      Wer nicht hören will, muss halt fühlen 😉

      Liebe Grüße,
      Barbara

  4. Hey Barbara,
    schön, dass bei dir langsam die Reiselust zurückkommt 🙂
    Da ich bei längeren Reisen immer recht langsam unterwegs bin und wenig im Voraus Plane, hatte ich mit dem Travel-Blues zum Glück noch nichts zu schaffen. Dafür aber um so mehr mit dem, von Feli erwähnten Post-Travel-Blues. Lasse deine Reise also am besten Ruhig ausklingen und plane schon vor Ankunft in der Heimat die ersten Aktivitäten mit Freunden und Familie. Mir hilft etwas Leben um mich immer gut, mental zu Hause anzukommen.

    Liebe Grüße
    Jannis

    • Barbara Riedel

      Hi Jannis,

      danke für deinen Kommentar! Schön zu hören, dass du damit noch nichts zu tun hattest. Bei deinem Budget ist halt schnelles Reisen auch unmöglich 😉

      Da ich schon eine Woche nach meiner Rückkehr bei einem zweitägigen Barcamp für Übersetzer und Dolmetscher bin und weitere vier Wochen später die Global DNX stattfindet, habe ich da jetzt schon einiges geplant. Außerdem habe ich eine Einladung für den ganzen August nach New York zu meiner Tante und müsste eigentlich für die Renovierung unserer Wohnung in Palermo im Herbst für ein paar Wochen (oder sogar Monate) nach Sizilien ziehen… Es wird also sicher alles, nur nicht langweilig 😉 hahaha

      Ganz liebe Grüße,
      Barbara

  5. Hallo Barbara!
    Da ich nächstes jahr für einige Monate nach Südamerika Reisen möchte, nach Ecuador udn Peru geneauer gesagt,interessiert es mich gerade sehr, wie du die Höhenkrankheit in den Griff bekommen konntest. Ich wusste bisher gar nichts darüber, aber habe wegen deines Artikel mal ein wenig gegoogelt.

    Wie ist denn das Reisen mit dem Bus vor Ort so ? Ich habe gehört, das sehr oft Unfälle passieren.

    Uuund viel Glück beim in-den-griff-bekommen-des-travelbluueees

    Liebste Grüße aus Germanyyy

    • Barbara Riedel

      Hi Misses Hippie 🙂

      ja, die Höhenkrankheit ist so ein Problem. Man soll Kokablätter in die Backe legen (nicht kauen! Dann werden Stoffe freigesetzt, die in großen Mengen sogar tödlich sein können, wenn der Körper das nicht gewohnt ist!) oder Kokatee trinken (am besten heiß). Bei mir hat das alles nicht mehr geholfen und ich musste runter. Das ist leider das einzige, was wirklich hilft, wenn es einmal so schlimm ist, wie es bei mir war. Und komisch sind auch die Symptome, die man so gar nicht mit der Höhenkrankheit verbindet. Ich hatte zum Beispiel ganz schlimmes Sodbrennen (das hatte ich noch nie vorher!), das mir die ganze Speiseröhre verätzt hat. Und das ging echt bis drei, vier Tage, nachdem ich wieder unter 1000 m war. Andere mit Höhenkrankheit haben von den gleichen Symptomen berichtet, scheint als typisch zu sein.

      Reisen mit dem Bus ist in LA total unproblematisch! Ich habe fast 20.000 km in drei Monaten ausschließlich in Bussen zurückgelegt und das schlimmste war, von Bolivien nach Paraguay zu kommen, wo die Straße so besch*** war, dass wir für 50 km 7 Stunden gebraucht haben, in denen wir auch zweimal stecken geblieben sind. Ansonsten war alles gut. Die Busfahrten sind halt lang (meine längste dauerte 34 Stunden). Aber meistens sind die Busse gut und sogar gemütlich, sodass man die Zeit ganz gut übersteht. Von Unfällen habe ich nie gehört.

      ich hoffe, ich konnte dir helfen 🙂

      Liebe Grüße,
      Barbara

  6. Hey Barbara,
    ja ich war auch verwundert, wie schnell du unterwegs bist. Dann noch die Höhenkrankheit…
    Es bringt nichts zu hetzen… Ich war letztes Jahr 3,5 Wochen mit dem Camper durch den Westen der USA unterwegs und selbst das war zu schnell… Im Yosemite am Schluss hatte ich kaum noch Zeit, was ich sehr bedauere. Aber ich werde wiederkommen! 😉
    Ja, man steckt manchmal am Anfang noch viel zu viel im Gehetze von zuhause drin. So nach dem Motto: wir müssen ja an einem Tag möglichst viel machen und nicht still stehen. Was das mit sich bringt für die Gesundheit habe ich ja gelernt. Seitdem: längere Pausen an einem Ort und dort etwas leben…
    Ich wünsche Dir weiterhin eine tolle Reise, genieße die Zeit!
    Und nachher einen nicht so heftigen Post-Travel-Blues! (Oder direkt wieder weg, bzw. weiter….)
    LG, Holger

    • Barbara Riedel

      Hi Holger,

      ja, da ist schon was Wahres dran. Aber ich bin halt auch einfach der Typ, der nie still halten kann… Ich muss immer auf Achse sein 😉 Aber ja, ich muss das gesunde Mittelmaß finden.

      Vom Post-Travel-Blues (oder seiner Abwesenheit) kann ich dir dann hoffentlich persönlich berichten?!

      Liebe Grüße,
      Barbara

  7. Super schön geschrieben Barbara und ich kann es absolut nachvollziehen… ich hatte diesen Travel Blues auch schon, irgendwo zwischen Siem Reap und Saigon. Mir ging es richtig mies, mich haben die ganzen Touristen genervt, mich hat alles nur noch genervt… Und das Beste was ich tun konnte, war an dieser Stelle abzubrechen, meine 7 Sachen zu packen und nach Koh Samui zu gehen, hier bin ich dann einige Wochen geblieben, habe Yoga gemacht, gesund gegessen und das Leben genossen.

    Das Beste was Du tun kannst ist langsam reisen! Aber das hast Du ja selber schon gelernt!

    Ich wünsche Dir weiterhin eine ganz schöne Reise und lass es langsam angehen 😉

    Liebe Grüße,

    Nina

    • Liebe Nina,

      danke dir! Es freut mich sehr, dass die der Artikel gefällt.

      Und es tut mir zwar leid, dass du den Travel Blues auch schon erleben musstest, aber man lernt ja nun auch viel daraus und kann danach besser und gesünder reisen…

      Dir auch alles Liebe und Gute für deine weiteren Reisen!

      Bis bald,
      Barbara

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