Auslandsjahr in Australien: 12 gute Gründe

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Ein ferner Kontinent am anderen Ende der Welt, voller atemberaubender Landschaften und exotischer Tiere – der Gedanke an Australien weckt wohl bei jedem die Abenteuerlust. Jugendliche, die den australischen Kontinent auf eigene Faust entdecken wollen und den Mut besitzen, sich weit weg von Familie und Freunden ins Abenteuer zu stürzen, haben die Möglichkeit dazu, und zwar in Form eines Auslandsjahres. Doch welche guten Gründe gibt es, abgesehen von den zahlreichen Abenteuern noch, um ein Jahr in Down Under zu leben? Eins vorweg: Es sind mehr, als die meisten vielleicht meinen werden.

Die Weiten des australischen Kontinents entdecken

Die Weiten des australischen Kontinents entdecken

  1. Selbstständigkeit erlangen

Wer ein Jahr in Australien verbringt, muss sich fernab von Familie und Freunden zahlreichen Herausforderungen stellen. Anfangs mag dies noch Angst machen, auf Dauer wächst der Einzelne jedoch an diesen Hürden und wird zunehmend selbstständiger. Vor allem Schüler, welche eher zurückhaltend und schüchtern sind und noch nie längere Zeit ohne ihre Familie auf Reisen waren, profitieren enorm von dem Auslandsjahr. Wer ein Auslandsjahr absolviert, lernt mit Schwierigkeiten zurechtzukommen und Probleme selbstständig zu lösen. Diese Fähigkeiten werden sich den Rest des Lebens bezahlt machen. Die ständige Konfrontation mit dem Fremden führt zudem dazu, dass sich der Schüler seiner eigenen Identität bewusst wird, was wiederum das Selbstbewusstsein stärkt.

  1. Soziale Kompetenzen ausbauen

Wichtige soziale Schlüsselkompetenzen, wie Flexibilität, Weltoffenheit und Toleranz, lassen sich optimal während eines Auslandsjahres erwerben. Der Schüler taucht in eine neue Welt ein, muss sich anpassen, aufgeschlossen und offen für neue Erfahrungen sein und seinem Umfeld mit Respekt begegnen. Durch den Umgang mit der Gastfamilie wird besonders die grenzüberschreitende kulturelle Kompetenz ausgebaut, was dem Betreffenden im späteren Leben und bei weiteren Reisen sehr von Nutzen sein wird. Welche Kompetenzen noch unter dem Überbegriff Schlüsselkompetenzen zusammengefasst werden, ist auf der Seite der Philosophischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen einzusehen.

  1. Freundschaften fürs Leben schließen

Ein Jahr in Australien zu verbringen und dort zur Schule zu gehen, bedeutet auch, neue Menschen kennenzulernen und Freundschaften zu schließen. So kann es gut sein, dass die Gastfamilie zu einem zweiten Zuhause wird und sich aus Schulbekanntschaften Freundschaften fürs ganze Leben entwickeln. Jugendliche sollten sich keinesfalls entmutigen lassen, wenn ihnen die Eingliederung und das Knüpfen von Kontakten anfangs noch schwer fällt. Startschwierigkeiten sind bei einem Auslandsjahr nicht ungewöhnlich. Die meisten Jugendlichen, die sich am Anfang schwer getan haben und sogar wieder nach Deutschland zurück wollten, geben später an, dass sich das Durchhalten mehr als gelohnt hat.

Während eines Auslandsjahres werden nicht selten Freundschaften fürs Leben geschlossen

Während eines Auslandsjahres werden nicht selten Freundschaften fürs Leben geschlossen

  1. Fremde Kulturen kennenlernen

Dadurch, dass der Schüler während seines Aufenthaltes nicht im Hotel, sondern bei einer einheimischen Gastfamilie lebt, bekommt er die Möglichkeit, die australische Kultur von innen heraus kennenzulernen. Der enge Kontakt mit der Familie und den Klassenkameraden erlaubt es, in deren Lebensalltag einzutauchen und Australien von einer Seite zu erfahren, die ein Tourist normalerweise nicht zu sehen bekommt. Die indigenen Bewohner Australiens hingegen wird auch ein Austauschschüler nicht unbedingt näher kennenlernen, denn sie stellen eine Minderheit in der Bevölkerung da. Dies ist sehr schade, denn gerade der Kontakt mit der indigenen Kultur der Aborigines begünstigt es, die eurozentristische Sichtweise auf die Welt zu überdenken und sich den unterschiedlichen Kulturen noch weiter zu öffnen. Wer also die Chance hat, sich mit den Indigenen Australiens auszutauschen, sollte sie in jedem Fall nutzen. Ein Großteil der Bevölkerung besteht aus Europäern und Asiaten, welche vor allem nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nach Down Under emigrierten und dafür sorgten, dass der Kontinent heute vornehmlich westlich geprägt ist.

  1. Die Englischkenntnisse verbessern

Weit oben auf der Liste der Beweggründe für ein Auslandsjahr in Australien steht für viele die Verbesserung der Englischkenntnisse. In der Tat verbessern sich die Sprachkenntnisse durch das Auslandsjahr fast automatisch, denn der Schüler ist gezwungen, sich mit der Gastfamilie und in der Schule ausschließlich in Englisch zu verständigen. Zu Anfang mag es noch Schwierigkeiten geben, doch ist die Sprachbarriere erst mal überwunden, sprechen die meisten Austauschschüler flüssig und verfügen bei ihrer Rückkehr über einen viel größeren Wortschatz sowie eine bessere Aussprache und Grammatik, als es vor der Reise der Fall war. Wichtig ist natürlich, auch nach der Rückkehr nach Deutschland dafür zu sorgen, dass die Sprachkenntnisse nicht wieder vergessen werden. Der regelmäßige Kontakt zu australischen Freunden oder der Gastfamilie eignet sich dafür genauso, wie der Konsum englischsprachiger Medien.

  1. Neue Perspektiven für die Zukunft entwickeln

Ein Jahr im Ausland zu verbringen, fördert nachhaltig die Integrität des Jugendlichen. Somit ergeben sich für ihn auch neue Perspektiven für die Zukunft. Er hat eine fremde Kultur kennengelernt und vor allem die Erfahrung gemacht, dass er sich darin eingliedern kann. Somit fällt es ihm später wahrscheinlich leichter, erneut ins Ausland zu reisen oder sogar einen Job außerhalb Deutschlands anzunehmen. Es kann also gesagt werden, dass ein Auslandsjahr in Australien die individuelle Mobilität fördert, was wiederum später die Chancen, einen guten Job zu finden, erhöht.

  1. Botschafter für Deutschland sein

Wird nicht der einzelne Schüler sondern das gesamte System des Schüleraustausches betrachtet, dann trägt es nachhaltig zu einer besseren Völkerverständigung bei. Der Einzelne ist dabei ein Botschafter für Deutschland und hilft, kulturelle Hemmnisse abzubauen und die Kulturen einander anzunähern. Gerade heute in der globalisierten und stark vernetzten Welt sind gegenseitiger Respekt und ein verständnisvolles Miteinander essentiell.

  1. Die atemberaubende Natur erleben
Die faszinierende Unterwasserwelt am Great Barrier Reef

Die faszinierende Unterwasserwelt am Great Barrier Reef

Auch dieser Punkt muss Erwähnung finden: Australien hat beeindruckende Landschaften zu bieten. Zugegeben, mit dem Facettenreichtum Neuseelands ist der australische Kontinent nicht zu vergleichen, dennoch kommen Naturliebhaber hier voll auf ihre Kosten. Das Great Barrier Reef oder der Ayers Rock sind nur zwei bekannte Beispiele für die Naturschönheiten Australiens. Das Jahr in Australien sollte auf jeden Fall auch genutzt werden, um Ausflüge und Touren in die verschiedenen Regionen Australiens, wie zum Beispiel das Northern Territory oder nach Queensland, zu unternehmen.

  1. Bewusst auf Luxus verzichten

Wer ein Jahr ins Ausland geht, muss ich darauf einstellen, dass der gewohnte Luxus von Zuhause vor Ort eventuell nicht gegeben ist. Doch gerade wenn dies der Fall ist, sollte sich der Schüler eigentlich freuen. In unserem modernen Alltag sind wir stark abhängig von Konsumgütern sowie Medien aller Art. Wer da in eine Gastfamilie kommt, bei der es nicht in jedem Zimmer einen Flachbildfernseher oder eine Spielekonsole gibt oder wo den Kindern der verantwortungsvolle Umgang mit den natürlichen Ressourcen beigebracht wird, profitiert in jedem Fall von dieser Erfahrung. Doch niemand muss jetzt Angst haben und erwarten, in Australien lebten die Menschen wie im Mittelalter. Der Lebensstandard ist durchaus mit dem in Deutschland vergleichbar.

  1. Das fremde Schulsystem kennenlernen

Auch in Bezug auf das Schulsystem gibt es Down Under Neues zu entdecken, denn dort wird nicht zwischen Hauptschule, Realschule und Gymnasium unterschieden, sondern alle Jugendlichen besuchen die gleiche Schulform. Mit fünf Jahren geht es in einer Art Vorschule mit dem Lernen los. Im Anschluss folgt die Primary School, welche je nach Bundestaat sechs oder sieben Schuljahre dauert. Die Secondary School, oft auch als High School bezeichnet, ermöglicht es den Jugendlichen das Abitur zu machen, welches sie zum Studium an einer Hochschule befähigt.

  1. Die exotische Tierwelt entdecken
Neugierige Koala Bären

Neugierige Koala Bären

Kängurus, Koala Bären und Wombats sind typische einheimische Tiere Australiens und bei Einheimischen wie Touristen gleichermaßen beliebt. Doch auf dem Kontinent am anderen Ende der Welt leben unter anderem auch Krokodile sowie eine Vielzahl an giftigen Schlagen, Spinnen und Skorpionen. Ganz anders als in Deutschland muss in Australien also jeder, vor allem in der freien Natur, die Augen offen halten und aufmerksam sein, um nicht gebissen oder gestochen zu werden. Sollte doch einmal etwas passieren, ist die Zeit der größte Feind, denn manche Tiere haben ein sehr schnell wirkendes Gift. Glücklicherweise ist die medizinische Versorgung in Australien recht gut. Wichtig ist es, dass der Schüler für die Zeit seines Aufenthaltes über eine Auslandskrankenversicherung verfügt. Wie der Beitrag „Ein längerer Auslandsaufenthalt sollte gut vorbereitet sein“ angibt, ist bei längeren Aufenthalten im Ausland zudem eine private Haftpflicht sowie eine Unfallversicherung ratsam.

  1. Den Lebenslauf aufbessern

Was viele Jugendliche jetzt vielleicht noch gar nicht bedenken ist, dass ein Auslandsjahr sich später sehr gut im Lebenslauf macht, wenn es darum geht, sich auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten und einen guten Job zu finden. Insbesondere Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen sind für Arbeitgeber ein wichtiges Einstellungskriterium. Doch auch die sozialen Kompetenzen, wie Flexibilität, Toleranz, persönliche Reife und Teamfähigkeit lassen sich durch einen längeren Auslandsaufenthalt untermauern.

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