San Francisco und die Bay Area – Reisebericht für Backpacker

If you’re going to San Francisco… Wer kennt das Lied, in dem Scott McKenzie die wunderschöne Stadt San Francisco besingt, nicht? Es war wirklich schon immer mein Traum, dorthin zu reisen. Dass Teile davon irgendwann mal im Meer versinken könnten, mag ich mir gar nicht ausmalen.

Ich habe es aber glücklicherweise geschafft, meinen Freund dafür zu begeistern, mit mir hinzufliegen. Natürlich habe ich sofort danach unsere Flüge gebucht.

Hier finden Sie eine ausführliche Anleitung für alle Schritte, die du vor der Einreise in die USA durchführen sollten und eine Übersicht alle notwendigen Maßnahmen, die du beachten solltest.

Große Begeisterung für San Francisco

Kurz gesagt: Wir haben uns neu verliebt, aber nicht ineinander, sondern in die Stadt. Doch wir waren nicht nur in dort, sondern auch in der Bay Area rundherum unterwegs. Auch Monterey, das laut dem United States Census Bureau wirtschaftlich zu diesem Gebiet gehört, haben wir ein wenig erkundet.

Innenstadt San Francisco and the Bay Bridge

Innenstadt San Francisco and the Bay Bridge

Was du von diesem Artikel erwarten kannst

Damit du ein paar Anhaltspunkte hast, möchte ich dir mehr über unsere schönen Erlebnisse und die Unterkünfte erzählen. Zusätzlich gibt es einige Tipps für deine Reise. Da wir als Backpacker unterwegs waren, haben wir natürlich versucht, möglichst wenig Geld auszugeben. Zugegebenermaßen war das bei diesem Ziel schwierig, Flüge und Unterkünfte waren jedoch preislich in Ordnung.

Anreise

Um insgesamt 589 € pro Person buchten wir Hin- und Rückflug über Skyscanner. Diesen Preis fanden wir wirklich günstig. Wir flogen von Frankfurt über Lissabon nach San Francisco. Es verlief zum Glück alles reibungslos. Nach der langen Reise ging es als erstes in unsere Unterkunft, denn wir wollten nur noch schlafen. Wo genau wir übernachtet haben, erfährst du etwas später.

Flug nach San Francisco

Flug nach San Francisco

Jetlag und erste Erkundungen

Nach der ersten Nacht waren wir sehr müde, weil wir nicht wirklich ausgeschlafen hatten. Wir dachten uns aber, dass das beste Mittel gegen Jetlag bestimmt Aktivität ist. Deshalb hatten wir vor, in den amerikanischen Tagesrhythmus zu kommen. In weiterer Folge beschlossen wir, einen Ausflug in eines der schönsten Viertel San Franciscos zu machen.

Vielleicht möchtest du komplett flexibel von A nach B kommen. In diesem Fall würde ich dir raten, ein Auto zu mieten. Denn mit einem Mietwagen kannst du ganz unabhängig von Fahrplänen öffentlicher Verkehrsmittel herumkommen. 

Fisherman’s Wharf

Es waren zwar relativ viele Touristen dort, aber das störte uns keineswegs, weil das Wetter top war. Wir nutzten die Gunst der Stunde und kauften gleich ein paar Souvenirs für unsere Freunde und Familie. Auch verbrachten wir viel Zeit damit, Fotos für die Daheimgebliebenen zu schießen. Sie sollen unserer Meinung nach auch etwas von unseren Reisen haben.

Sehenswertes rundherum

Außerdem besuchten wir den Pier 39 und den San Francisco Maritime National Historical Park. Von dem waren wir besonders begeistert – man kann sehr viel über die Meereswelt über und unter Wasser erfahren. Selbstverständlich durfte eine Fahrt mit dem Cable Car auch nicht fehlen. Die machte uns übrigens großen Spaß – diesen Klassiker sollte man nicht verpassen.

San Francisco Maritime National Historical Park

San Francisco Maritime National Historical Park

Hop-on-Hop-off Tour – mit dem Bus durch die Stadt

Um gleichzeitig flexibel zu sein und möglichst viel entdecken zu können, fuhren wir mit dem Anbieter Big Bus. Wir bezahlten dafür umgerechnet etwa 45 €. Da wir die Lombard Street und Alcatraz sowieso später noch besuchen wollten, konzentrierten wir uns auf andere Sehenswürdigkeiten. Es gab ohnehin noch genug andere interessante Ziele während der Tour.

San Francisco Straßen

San Francisco Straßen

Zwischenstopps

Auf dem Programm standen noch das coole Stadtviertel Haight Ashbury mit seinen viktorianischen Häusern und Little Italy. Zusätzlich sahen wir den Financial District und den Presidio Park.

Ein Muss während der Route war für uns natürlich auch die beeindruckende Golden Gate Bridge. An einem Aussichtspunkt gab es die Möglichkeit, Fotos zu machen. Diese besondere Erinnerung werden wir uns bestimmt in vergrößerter Form ins Wohnzimmer hängen.

Stadtviertel Haight Ashbury, San Francisco

Stadtviertel Haight Ashbury

Gefängnisinsel Alcatraz

Als True Crime-Fans konnten wir uns natürlich auch das ehemalige Gefängnis auf der Insel Alcatraz nicht entgehen lassen. Wir wollten es schon lange einmal live sehen. Vom Pier 33 aus ging es für uns mit der Fähre auf die Insel. Dort konnten wir viele interessante Eindrücke über das frühere Gefängnis gewinnen.

Alcatraz

Alcatraz

Tour für Filmliebhaber

In meiner Kindheit habe ich Full House abgöttisch geliebt. Irgendwie schaffte ich es dann auch, meinen Freund zu einem Besuch des Hauses in der Serie zu überreden. Dazu buchten wir gleich eine größere Tour, auf der wir noch andere Filmschauplätze sehen konnten. Genauer gesagt handelte es sich dabei um die San Francisco Movie Sets & Locations Tour.

Fotos als Erinnerung

Wir fuhren mit einem Bus umher, der immer wieder Zwischenstopps einlegte. So konnten wir ein paar wirklich tolle Fotos machen, die uns immer daran erinnern werden. Ein weiteres Highlight auf diesem Ausflug war das Haus aus dem Film Mrs. Doubtfire mit Robin Williams. Mit knapp 45 € war die Tour nicht ganz billig – für uns hat sie sich aber gelohnt.

Lombard Street

Bevor es weiter nach Monterey ging, machten wir noch einen abschließenden Spaziergang auf der berühmten Lombard Street. Besser gesagt, neben der Straße, denn sie ist sehr eng. Weiters ist sie ein beliebter Drehort für Filme, weil sie sich eindrucksvoll in Serpentinen nach oben schlängelt. Wir waren wirklich begeistert von der wunderschönen Umgebung.

Lombard Street

Lombard Street

Bay Area

Nun waren wir am Ende unseres Aufenthaltes in San Francisco angelangt und wollten noch die Bay Area erkunden. Mit dem Bus fuhren wir deshalb nach Santa Cruz, bevor es zu unserem letzten Ziel weiterging. In der vergleichsweise kleineren Stadt gingen wir den Beach Boardwalk entlang und besichtigten den botanischen Garten der Universität. Dort herrschte ein sehr angenehmes und generell etwas ruhigeres Flair als in San Francisco.

Golden Gate, San Francisco

Golden Gate, San Francisco

Abstecher nach Monterey

Nach dem kurzen Zwischenstopp wollten wir an unser letztes Ziel, wo wir ein Quartier reserviert hatten. Dorthin fuhren wir etwas über eine Stunde mit dem Bus und bezogen unser Zimmer. Weil die Stadt eher klein ist, gingen wir am nächsten Tag viel zu Fuß. Auch in Monterey gibt es eine Fisherman’s Wharf, die wir besichtigten.

Fisherman’s Wharf, Monterey

Fisherman’s Wharf, Monterey

Letzter Tag in den USA

Da wir einerseits das Aquarium nicht unterstützen und andererseits nicht so viel Geld ausgeben wollten, ließen wir es aus. Wir investierten es dann doch lieber beim Shopping in der Cannery Row, die heute sehr touristisch ist.

Von der Straße mit den damals vielen Ölsardinenfabriken handelte schon John Steinbeck’s Roman von 1945. Am Ende unseres Trips ging es wieder mit dem Bus zum Flughafen in San Francisco zurück.

Relativ günstige Unterkunft für kalifornische Verhältnisse

Übernachtet haben wir im HI San Francisco Downtown Hostel. Wir bezahlten für ein Bett im gemischten Schlafsaal umgerechnet 47 € pro Person und Nacht. Es gab für unseren sogar ein eigenes Bad. Insgesamt könnten 4 Personen darin Platz finden, doch wir hatten unglaubliches Glück. In unserem Fall belegte nämlich keiner die beiden übrigen Betten. Das kostenlose W-Lan war ein großes Plus.

Motel in Monterey

Was wir auch unbedingt während unserer Reise machen wollten, war, in einem typischen Motel zu übernachten. Deshalb buchten wir für die letzte Nacht ein Zimmer im Rodeway Inn Monterey für ebenfalls 47 €. Wir waren begeistert, dass das Frühstück inklusive war und können es wirklich empfehlen. Luxus darf man sich davon zwar nicht erwarten, doch gemütlich ist es allemal.

Motel Monterey

Motel in Monterey

Beste Reisezeit für San Francisco

Das Klima in San Francisco ist mediterran, weshalb es auch im Winter keine Minusgrade gibt. Am kältesten ist es im Dezember und im Januar, wobei das Thermometer trotzdem mindestens 5-6 °C anzeigt. Gute Chancen auf trockene Tage hast du zwischen den Monaten Mai und Oktober. Während der übrigen Zeit gibt es mehr Regen, der sich jedoch auch dann sehr in Grenzen hält.

Gelegenheit auf sonnige Tage

In dieser Zeit sind die Temperaturen mit mindestens 10 und höchstens 24 °C am wärmsten. Von April bis Juli gibt es übrigens die meisten Sonnenstunden. Je nach eigenem Empfinden kannst du dann also die ideale Reisezeit für dich bestimmen. Diese kommt natürlich auch auf dein genaues Vorhaben an.

Zeit für einen Kaffee in San Francisco

Zeit für einen Kaffee in San Francisco

Sicherheit

Im Grunde gilt San Francisco als sichere Stadt. Zu kleinkriminellen Aktivitäten kann es aber dort – wie überall sonst auch – trotzdem kommen. Taschendiebstähle sind in größeren Städten nicht wirklich außergewöhnlich. Auf wichtige Gegenstände und Dokumente solltest du deshalb besonders achten. Dies gilt aber auch im Allgemeinen und nicht nur für dieses Reiseziel.

Auf dem aktuellen Stand bleiben

Zusätzlich sollte man die Umgebung immer im Auge behalten. Natürlich kann sich die Lage an jedem Ort der Welt von einen Tag auf den anderen verändern. Deshalb ist es wichtig, sich kurz vor der Abreise nochmals darüber zu informieren. Im Falle des Falles kann man sich dann nämlich immer noch entscheiden, die Reise nicht anzutreten. Sicherheitswarnungen sollten stets ernst genommen werden.

Sparen in und um San Francisco

Das ist tatsächlich ein sehr schwieriges Unterfangen, aber nicht ganz unmöglich. Du kannst beispielsweise ein bisschen Geld sparen, indem du viel auf eigene Faust erkundest. Im Zuge von Spaziergängen lässt sich sowieso am meisten entdecken. Sollen es doch geführte Touren sein, kannst du sie vor der Reise online buchen. Das bringt meist eine zusätzliche Ersparnis.

San Francisco – wie vermutet – wunderschön

San Francisco – wie vermutet – wunderschön

Aktionen

Wenn du viel Glück hast, kannst du vielleicht von Aktionen für bestimmte Touren profitieren. Auch solltest du, wenn du sparen möchtest, nicht gerade auf die teuersten Hotels setzen. Wo du aber meist am günstigsten wegkommst, ist bei den Flügen, denn hier kannst du wahre Schnäppchen machen.

Fazit

Mit vielen Erinnerungen an viktorianische Häuser, schöne Stadtbezirke und unvergessliche Erlebnisse traten wir unsere Heimreise an. Wir waren sehr glücklich und zufrieden, als wir zu Hause ankamen.

Selbst, wenn die Ausflüge nicht ganz so günstig waren, haben sie sich allemal ausgezahlt. San Francisco und die Bay Area waren – wie vermutet – wunderschön. Man sollte dieses Fleckchen Erde auf jeden Fall einmal gesehen haben und das besser früher als später.

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Author Zur Autorin: Toni arbeitet seit einigen Jahren ortsunabhängig und ist als digitale Nomadin an den schönsten und aufregendsten Orten der Welt unterwegs. Nach ihrem Studium und einer längeren Berufstätigkeit entdeckte Sie das reisen für sich. Seitdem hat Toni Ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. „Es gefällt mir, individuell und nachhaltig zu reisen, dabei Abenteuer zu erleben und vor allem auch sportlichen Aktivitäten nachzugehen!“

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