Top USA Abenteuerurlaub: 10 geile Reiseziele für deinen Road Trip!

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Die USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten – das habe ich mir auch gedacht, als ich vor einigen Jahren in Florida und Kalifornien unterwegs war. Das sind immerhin zwei von aktuell 50 Bundesstaaten. Die Zeit dort hat mir unglaublich gut gefallen und für mich stand immer fest, dass ich eines Tages, oder besser noch einige Male!, wiederkomme, um auch den Rest der Vereinigten Staaten zu “erobern”. Denn bei einem Land, das so groß ist wie die USA, kannst du den Anspruch, alles Sehenswerte auf nur einem Trip mitzunehmen, direkt über Bord werfen. Es sei denn, du planst einen mehrmonatigen, wenn nicht sogar mehrjährigen Aufenthalt dort.

Aktiv und abenteuerlich durch die Staaten: 10 überzeugende Ideen!

Damit dein Urlaub nicht in Stress ausartet, und du nicht die ganze Zeit nur damit beschäftigt bist, von A (wie beispielsweise Alameda in Kalifornien) nach B (wie Boston in Massachusetts) zu kommen, mach dir am besten vorher ein paar Gedanken. Worauf hast du am meisten Lust? Welche Aktivitäten machen dir Spaß und lassen sich mit der Erkundung des Landes verbinden? Ich gebe dir hier mal 10 coole Ideen mit auf den Weg, bestimmt ist da schon etwas für dich dabei. Lass dich einfach mal inspirieren, was so alles möglich ist im Land der unbegrenzten Möglichkeiten:

1. Grand Canyon – mittendrin statt nur dabei

Der Grand Canyon im Bundesstaat Arizona ist natürlich alles andere als ein Geheimtipp. Aber es wird schon seinen Grund haben, warum jedes Jahr ungefähr 5 Millionen Menschen da hinfahren und sich die immensen Ausmaße der etwa 450 Kilometer langen Schlucht von einem der Aussichtspunkte anzuschauen. Doch nur einen Blick drauf werfen, das wäre ja langweilig. Deshalb merk dir mal den South Kaibab Trail vor. Er ist nur knapp über 10 Kilometer lang, aber: der Höhenunterschied beträgt rund 1.450 Meter! Es geht steil hinab in die Schlucht und da unten kannst du dich von den steilen Wänden mal aus einer anderen Perspektive beeindrucken lassen. Eine weitere Option ist ein Helikopter-Flug. Ist natürlich nicht ganz günstig, aber einen besseren Blick auf den Grand Canyon wirst du von nirgendwo sonst haben!

2. Outside Lands – Musik in umweltfreundlichem Ambiente!

Seit 2008 gibt es das Musik- und Kunst-Festival Outside Lands im Golden Gate Park in San Francisco. Das Line-Up für dieses Jahr ist noch nicht raus, aber in den letzten Jahren haben dort ziemlich viele coole Bands gespielt, zum Beispiel Radiohead, Mumford & Sons, Red Hot Chili Peppers oder auch Billy Idol, Paul McCartney und Elton John. Was mir gefällt, ist, dass die Veranstalter versuchen, ein „grünes“ Festival zu etablieren. Zum eco-friendly Programm gehören beispielsweise Mülltrennung, kostenfreie Wasser-Auffüll-Stationen und wiederverwendbare Flaschen sowie Urban-Gardening-Workshops. Weitere Details findest du hier.

3. Redwood-Nationalpark – der höchste Baum der Welt!

An Nationalparks mangelt es in den USA nicht. Und sie sind alle schön, sonst wären es ja keine Nationalparks. Einer von ihnen ist der Redwood-Nationalpark an der kalifornischen Pazifikküste. Hier steht der weltweit höchste, zumindest bis heute bekannte Baum: ein Küstenmammutbaum namens Hyperion. Er soll über 115 Meter groß sein. Mal sehen, ob du ihn findest, denn der exakte Standpunkt ist geheim und in dem Park wimmelt es geradezu von riesengroßen, uralten Mammutbäumen.

4. Cable Car fahren in San Francisco – zurück in die Vergangenheit!

1873 nahm die erste Kabelbahn den öffentlichen Betrieb in San Francisco auf. Bis heute sind noch drei Linien in Betrieb – das würde ich mir unmöglich entgehen lassen. Zumal es auf den Straßen in San Francisco lustig auf und ab geht und es ja auch mal schön ist, rumkutschiert zu werden.

5. Gas geben auf der Route 66!

Du willst selbst einmal testen, was an dem Mythos “Route 66” dran ist und auf den 5.000 Kilometern zwischen Los Angeles und Chicago durch die Steppen, Berge und Nationalparks fahren? Setz dich hinter das Steuer eines VW-Busses oder, wenn du einen Motorradführerschein besitzt, in den Sattel eines Feuerstuhls und entscheide selbst, wo du anhältst und wie lange. Ob Auto oder Motorrad – am besten kümmerst du dich schon von zu Hause aus um die Route und natürlich um die passende Maschine, damit dir die Organisation vor Ort am Ende nicht ein paar kostbare Tage Freiheit raubt. Wenn es das Zweirad wird: Denk an deine Motorradkleidung, aber auch an Karten oder ein GPS. Wenn du auf Campingplätzen übernachten willst, brauchst du außerdem ein Zelt. Das Schöne am Motorradfahren ist ja auch, dass du das Equipment nicht selbst tragen musst. Trotzdem gilt: Weniger ist mehr, denn der Stauraum ist begrenzt. Wo geht’s nun also am besten los? Was musst du einpacken? Und wo kommt das Motorrad her? Hilfreiche Tipps und umfangreiche Informationen findest du im CU|Rider-Magazin. Dein eigenes Road-Movie ist näher als du denkst!

6. Yellowstone Nationalpark – auf den „Old Faithful“ ist Verlass!

„Old Faithful“, der „alte Getreue“, heißt einer der bekanntesten Geysire der Erde und er befindet sich im Yellowstone-Nationalpark in Wyoming. Er spuckt das Wasser bis zu 55 Meter hoch aus. Und der Name ist Programm, denn der Geysir bricht in aller Regelmäßigkeit – etwa alle 45 bis 120 Minuten – aus. Da kannst du also sichergehen, dass du dieses Naturspektakel nicht verpassen wirst, wenn du dich einmal auf den Weg dahin gemacht hast.

7. Everglades-Nationalpark – einfach mal versumpfen!

Die Everglades sind ein tropisches Marschland im Süden von Florida. Ein Teil des Nationalparks ist auf ausgebauten Wegen für Besucher zugänglich. Die Wahrscheinlichkeit, dass du hier Krokodile siehst, ist ziemlich hoch! Und die Wahrscheinlichkeit, dass du von Mückenschwärmen belästigt wirst, beträgt leider ganze 100 Prozent – das weiß ich aus eigener Erfahrung. Denk auf jeden Fall an ausreichend Mückenschutz! In den Randbereichen der Everglades kannst du außerdem in einem Sumpfboot auf Entdeckungstour gehen. Das ist ein propellergetriebenes Boot, das quasi über die Sümpfe gleitet. Allerdings sind sie sehr laut und nicht gerade umweltschonend, also vielleicht bleibst du doch lieber auf festem Boden.

8. Working Ranch in Texas – komm hol das Lasso raus!

Wo gibt es heute noch echte Cowboys? Na in Texas! Und das Tolle: Du kannst auch einer werden! Ob für einen Tag oder mehrere Wochen, auf einer Working Ranch tauchst du in das typische Leben eines Landwirtschaftsbetriebes ein. Du hilfst dabei, das Vieh zu treiben, lernst, das Lasso zu schwingen, und verbringst viele Stunden, auf Wunsch auch Tage, im Pferdesattel – also da wär ich sofort dabei!

9. Appalachian Trail – unterwegs auf einem der längsten Wanderwege!

Von Giorgia nach Maine oder umgekehrt – der etwa 3.500 Kilometer lange Fernwanderweg Appalachian Trail durchquert ganze 14 Bundesstaaten. Die durchschnittlichen 6 Monate, die du wohl brauchst, um ein „thru-hiker“ zu werden (jemand, der den Weg in einem Stück geht), hätte ich, wie du wahrscheinlich auch, im Moment nicht übrig – aber sag niemals nie! Für den Anfang reicht ja auch eine kleine Etappe, zum Beispiel durch den Shenandoah National Park in Virginia, der als einer der schönsten Abschnitte des Trails gilt. Hier gibt es viele nützliche Infos zum Weg.

10. Snowkiting in New England – im Schnee auf Touren kommen!

Als Kitesurferin bin ich natürlich sofort hellhörig geworden, als ich das Wort Snowkiting gehört habe. Statt übers Wasser zieht dich der Drachen über den Schnee. Die Seen in New England im Nordosten der USA eignen sich dafür perfekt, denn sie gefrieren im Winter komplett. Und da du beim Snowkiting Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreichst, ist es wohl besser, wenn genug Weg vor dir frei ist! Allerdings muss ich sagen, dass Kälte ja eigentlich so gar nicht mein Ding ist.

… das alles, und noch viel mehr!

Was die Reihenfolge angeht, da würde ich dann natürlich doch noch einmal einen genaueren Blick auf die Karte werfen. Cool wäre es natürlich, mit viel Zeit und einem eigenen Fahrzeug auf Tour zu gehen. Denn die eigentlichen Abenteuer finden ja meist auf dem Weg von einer Location zur anderen statt, ganz unverhofft, ungeplant und unvergesslich.


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2 Kommentare

  1. Ja, die eigentlichen Abenteuer gibt es unterwegs, wenn man mit nichts rechnet, es nicht drauf anlegt. Toller USA-Bericht, Feli!

  2. Vielen Dank für den schönen Artikel und die hilfreichen Infos. Ich war selbst schon drei Mal in den USA und ich finde das Land hat einfach unfassbar viel zu bieten. Habe in diesem Beitrag viel Neues gelesen! Auf meinem Blog habe ich bis jetzt über die USA noch nicht berichtet, steht aber als nächstes auf meiner Check Liste. Ich habe auf jeden Fall zahlreiche neue Anregungen bekommen. Vielen Dank dafü! Liebe Grüße Christina von http://www.happydings.net

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