Reiseplanung USA: Von der Idee über die Umsetzung

Für die Reise in die USA muss viel geplant werden. Besonders, wenn man sich für eine Rundreise oder einen Roadtrip entscheidet. Es müssen die Mietfahrzeuge, die gesamte Route, alle Unterkünfte und die Reisezeit geplant sein.
Vor der Einreise müssen viele Faktoren beachtet werden, die das Reisen leichter machen. Dieser Artikel zeigt, welche Schritte du berücksichtigen musst. Neben der Einreisebestätigungen gibt es Faktoren, die eine genauso hohe Priorität haben!

Black plane

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USA Reise planenKosten

Der Kostenpunkt kann stark schwanken und hängt von vielen Faktoren ab. Wird mit der Planung begonnen, sollte man sich über diesen Teil stark bewusst sein. Somit kann im Vorhinein kalkuliert werden.

Selbstverständlich spielen die eigenen Anforderungen, auch mit ein. Zunächst sollte die grundlegenden Fragen geklärt sein. Wird das Auto oder das Flugzeug gewählt? Welche Reisezeit beziehungsweise Reisedauer wählt man?

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Das Budget für die USA Reise

Grundsätzlich geht man von 1000 Euro, in der Woche aus. Dabei spricht man von einem Personenpreis. Sollte man also eine große USA Rundreise planen, die sich über vier Wochen zieht. Kann man dabei mit 8000 Euro rechnen, wenn man zu zweit reist.

Reisen mit Kindern

Anders verhält es sich, wenn man mit Kindern reist. Ist man drei Wochen in den USA, um zu reisen, sollten 12000 Euro einberechnet werden. Meist sind Rundreisen durch die USA, circa zwischen zwei und vier Wochen lang.

Aber auch in diesem Zeitraum, kann nicht die gesamte USA besucht werden. Daher sollte man sich auch die Route vorher überlegen. Zur Auswahl können Las Vegas, Los Angeles oder auch San Francisco stehen.

Beste Reisezeit für die USA

Wie bereits erwähnt, sollte sich auch die Reisezeit genau überlegt werden. Reist man mit Kindern, gibt es meist nur die Ferien zur Auswahl. Ist man ohne Kinder unterwegs, so gibt es eine größere Auswahl an Reisetagen.

Jeder Monat von Mai bis Oktober, unterscheidet sich stark. Selbstverständlich ändert sich auch immer das Klima. Reist man zur Hauptsaison, muss man auch mit höheren Preisen rechnen.

Entscheidet man sich für die Reisezeit Frühling, sollte man zwischen April und Mai reisen. Meist liegen die Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad. Besonders in den Teilen von Arizona, Utah, Nevada und Kalifornien. Dieses Klima eignet sich am Besten, zum Wandern. Besteigt man die Berge von Utah, ist es jedoch nachts noch zu kalt. Ist man in den Metropolen, der Vereinigten Staaten, wirkt die Stadt nicht erdrückend, sondern noch frischer.

Im April kann es sein, dass in manchen Bergen auch noch Schnee liegt. Häufig ist der Sierra Nevada, mit Schnee bedeckt. Möchte man in Nationalparks, wie den Yosemite National Park oder den Sequoia National Parks, eignet sich der Frühling nicht.

Oftmals können die Parks gar nicht erreicht werden, da zu viel Schnee liegt oder Schneeketten benötigt werden. Eine unglaubliche Sehenswürdigkeit zu diesem Zeitpunkt, sind die Wasserfälle. Im Frühling ist das Wasser schöner und klarer.

Beste Reisezeit USA

Reisedauer

Wird die Route festgelegt, muss auch irgendwann die Dauer bestimmt sein. Befindet man sich an der westlichen Seite der USA, kann man mit drei bis vier Wochen planen. Insgesamt bestimmt bereits die Route, die Dauer der Reise. Oftmals werden bereits fertige Routen vorgegeben.

Flugbuchung

Die Flüge sollten immer zuerst gebucht werden. Es gibt auch die Möglichkeit, Flüge flexibel zu buchen. Dies sollte vor allem, während Juni und August passieren. Es empfiehlt sich sehr, die Flüge immer früh zu buchen.

Achtet man besonders auf das Geld, können Flüge oftmals mit einem Zwischenstop günstiger sein. Bei längeren Flügen, können sich aber Direktflüge sehr empfehlen. Sollte es finanziell möglich sein. Bei den Flügen selbst, stellt sich wieder die Frage nach dem Standard.

Flüge nach USA

Zusätzliche Standards

Selbstverständlich gibt es auch Sitzplatzreservierungen, die sich als durchaus nützlich erweisen. Reist man in den USA selbst, mit dem Auto oder dem Wohnmobil, muss dies auch im Vorhinein organisiert werden.

Es empfiehlt sich sehr, die Preise zuerst zu beobachten, als gleich zu buchen. Meist ändern sich die Preise über mehrere Wochen noch.

Oftmals unterscheidet es sich zwischen 100 und 200 Euro. Doch bei einer längeren Reise, kann dies einen deutlichen Unterschied machen. Steht man kurz vor der Buchung, sollten die Maße des Autos und die Regelungen beachtet werden. In den USA muss besonders auf die Stornierungsbedingungen achten.

Unterkünfte

Die Übernachtung selbst, sollte als letztes gebucht sein. Auch beim Camping müssen Campingplätze im Vorhinein reserviert werden. Verreist man günstig und ohne Wohnmobil, bieten sich billige Motels an. Setzt man seinen Standard etwas höher, empfehlen sich Apartments oder Hotels. Hierbei unterscheidet sich die Voraussetzungen wieder finanziell.

Motels unterscheiden sich in den USA, stark von dem gewohnten Standard in Europa. Dies bezieht sich besonders auf das Frühstück und den gesamten Service. Heutzutage gibt es verschiedene Plattformen, die Unterkünften nach den eigenen Anforderungen finden.

Bevorzugt es, mit dem Wohnmobil zu reisen, muss man sich auch im Klaren sein, dass nicht alle Campingplätze im Vorhinein reservierbar sind. Bucht man in den Besten Nationalparks, kann die Reservierungsdauer bei sechs Monaten oder mehr liegen.

Unterkünfte in den USA

Zahlungsmöglichkeiten

Besitz man keine Kreditkarte, bekommt man in den USA ein Problem! In den Vereinigten Staaten wird überall diese Zahlungsart benötigt.

Meist muss eine Kaution hinterlegt werden und dazu wird häufig diese Karte gebraucht. Das Limit der Kreditkarte ist besonders wichtig, um welche Art es sich dabei handelt, ist dabei Nebensache.

Bargeld

Auch, wenn diese Bezahlungsmöglichkeit hauptsächlich verwendet werden muss, sollte auch auf das Bargeld gedacht werden. Nimmt man sich US-Dollar mit, kann dieses Geld in heimischen Banken gewechselt werden. Dies gilt auch in den USA.

Versicherungen

Besonders in den USA müssen bestimmte Versicherung abgeschlossen sein, um keine böse Überraschung zu erleben. Sind alle Pflichtversicherungen festgelegt, können zusätzliche vereinbart werden.

Dazu können die Versicherung des gemieteten Autos gehören oder auch eine Reiserücktrittsversicherung. Meist ist der finanzielle Punkt, nicht viel höher.

Ausrüstung

Es sollte eine genaue Ausrüstung zusammen gerichtet werden. Dazu sollte alles an Kleidung, Elektronik, Buchungsbestätigungen und dem Koffer selbst gehören.

Dokumente

Mit den Buchungen des Fluges, der Unterkunft, des Mietwagens und anderen persönlichen Buchungen, ist der größte Teil bereits erledigt. Braucht man jedoch ein Visum oder andere Einreisebestimmungen, müssen alle notwendigen Dokumente ausgedruckt sein. Viele Buchungsbestätigungen erhält man bereits per E mail

Dazu zählen auch der Reisepass, der abgelaufen sein könnte. Möglicherweise muss auch ein ESTA ausgedruckt werden. Es empfehlen sich immer Kopien, der Dokumente die vorgezeigt werden müssen.

Des weiteren können dazu der Personalausweis, der Führerschein oder auch bestimmte Versicherungen gehören.

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Dokumente für die Einreise in die USA

Die Entscheidung des Flughafens

Auch die Entscheidung, wo gelandet wird, muss getroffen werden. In Los Angeles befindet sich der größte Flughafen.

LAX

Dieser nennt sich auch LAX. Es gibt die Möglichkeit, dort auf direktem Wege hinzufliegen. Meist ist dieser Flugplatz am günstigsten. Landet der Flieger in LA, erhält man meist puren Sonnenschein.

Häufig wählen viele Menschen, diesen Ort der USA als Reisestart, aufgrund des Klimas. Auch die Chancen, dass der Flieger aufgrund des Wetters Verzögerungen haben könnte, ist sehr gering. Möchte man gleich mit dem Auto weiterfahren, kann der Highway 1 genommen werden.

Dieser führt über San Francisco nach San Diego. Reist man zum ersten Mal, in die USA, wirkt Los Angeles als erstes Reiseziel, häufig sehr überfordernd. Meist bilden sich lange Staus, die sich über mehrere Kilometer ziehen können. Häufig besuchen die reisenden Personen, die sich das erste Mal in den USA befinden, Los Angeles am Ende der Reise.

San Francisco

Neben Los Angeles gehört der Flughafen SFO, zum Größten in den USA. Dieser befindet sich in San Francisco und ist der zweitgrößte Flughafen, der Vereinigten Staaten. Auch hier gibt es wieder die Möglichkeit, per Nonstop anzukommen.

Dieser Flughafen existiert bereits länger, als der in Los Angeles. Auch von der Größe wird unterschieden. Der SFO ist kleiner, als der LAX.

San Francisco

Entdeckungen in San Francisco

Entscheidet man sich, in San Francisco zu landen, sollte man einplanen, ob noch dort bleiben möchte. In diesem Teil der USA, verbergen sich viele Sehenswürdigkeiten, die man entdecken kann. Die Stimmung selbst, ist lockerer, als in LA.

In San Francisco gibt viele Berge, die erklommen werden können. Auch der Verkehr, ist weniger Staubehaftet, als in Los Angeles. Man muss sich auf viele Einbahnstraßen einstellen. Auch der Highway 1, kann von San Francisco aus befahren werden. Besonders beliebt ist der National Park Yosemitte.

Möchte man einen ruhigeren Start, für die Reise, in den USA, eignet sich San Francisco mehr. San Francisco beinhaltet weniger Trubel und gibt trotzdem viel zum Entdecken her. Auch der Flughafen zum Abschluss, der Reise, sollte ausgewählt werden. Dabei empfiehlt sich das hügelige San Francisco weniger.

Roadtrip

Die Strecke an sich muss auch geplant und strukturiert werden. Ist man mit dem Auto unterwegs, sollte man sich für eine Kilometeranzahl entscheiden, mit der man sich noch wohlfühlt. Möchte man eher entspannen, sind über 500 Kilometer am Tag, weniger zu empfehlen.

Wird eine Rundreise gewünscht, die entspannt, aber spannend sein soll, bieten sich 200 bis 300 Kilometer am Tag an. Um den Trip zu anstrengend zu machen, kann man mehrere Pausen erledigen. Diese Art der Reise, gibt einem, die bestimmte Flexibilität. Die Anstrengung, des Auto Fahrens, hängt vom eigenen Empfinden ab. Der Browser gibt bereits Routen vor, die auf die eigenen Wünsche angepasst sind.

Rundreise in den USA

Erlebnisse

Die Erwartung und das Ziel sind ein grundlegender Faktor. Ist vor allem Ruhe und Erholung angesagt, ist das von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Viele finden eine Rundreise sehr erholsam, andere sehr stressig.

Es empfehlen sich immer Tage, an denen gar nicht gefahren wird. Ist es möglich, die Rundreise nicht auf die Hauptsaison zu legen, rät sich das sehr.

Das Klima

Die Temperaturen sind teilweise nicht mit dem europäischen Klima, zu vergleichen. Die Umgebung ist trockener und stickiger. Wandert man beispielweise in den Canyon oder in die Rocky Mountains, wird ausdrücklich darauf hingewiesen.

Klima in den USA, Rocky Mountains

Versorgung

In den USA eignen sich Picknicks besonders. Dadurch wird viel Geld gespart und kann gleichzeitig die Natur betrachten. Von Obst, Gemüse, Käse und Brot, kann alles mitgenommen werden.

Nimmt man sich eine Decke mit, wird es auch nicht ungemütlich. Es sollte auf keinen Fall eine Kühlbox vergessen werden. Dies gilt nicht nur das Picknicken. Dadurch kann das Essen nicht schlecht werden und man kann sich eine größere Auswahl an Essen mitnehmen.

Selbstverständlich leistet man sich nicht jeden einen Menübesuch, doch dieser sollte trotzdem nicht ausgelassen werden. Besonders das Fast Food, ist in den USA ein Erlebnis und sehr preisgünstig.

Autovermietung

Es sollte sich im Vorhinein überlegt werden, was zunächst nach der Landung erledigt wird. Des weiteren empfängt man das Mietauto. Man kann sich im Vorhinein mit der Mietwagenfirma in Kontakt setzen

Meist liegt die Firma, die die Autos vermietet, umlegend beim Flughafen. Danach eingekauft und sich erfrischt werden. Dadurch, dass die Einfuhrbestimmungen sehr streng sind, können nicht viele Lebensmittel mitgenommen werden.

Wie bereits erwähnt, sind ausreichend Getränke, vor allem in der trockenen Umgebung wichtig.

Fahrzeugwahl

Möchte man eine Rundreise durch die USA erleben, bietet sich besonders ein Fahrzeug an. Ist man längere Zeit unterwegs, kann sich auch ein Wohnmobil auszahlen. Das schließt Camping mit ein und bietet sich vor allem für Familien an. Bei mehreren Personen kann diese Variante auch billiger sein.

Mietwagen in den USA

Zeitunterschied bei der Anreise

Landet man in den Vereinigten Staaten, merkt man sofort die Zeitumstellung. Es unterscheidet sich meist zwischen sechs und neun Stunden. Die Umstellung hängt von dem jeweiligen Teil, der USA ab.

Landet man im Westen, handelt es sich um mehr Stunden. Ist der Osten, das Ziel, ist man näher an der europäischen Zeit. Der Jetlag in die USA, bringt fast nur Vorteile mit sich. Meist ist man früher wach und kann dadurch den Tag länger ausnutzen.

Man überspringt, auf dem Weg in die USA, mehrere Zeitzonen. Möchte man weiter nach Hawaii reisen, muss man dies beachten. In diesem Teil von Hawaii, handelt es sich nur um eine Stunde. Dadurch wird allerdings der Unterschied zur europäischen Zeit noch größer. Der Weiterflug kann sich dadurch, um eine ganze Stunde verschieben.

Winter- und Sommerzeit

Auch die Winter- und Sommerzeit darf nicht vergessen werden. Wird die Uhr in Europa umgestellt, passiert dies nicht in den USA. In den Vereinigten Staaten findet die Umstellung, im Frühling statt.

Dabei handelt es sich, um den zweiten Sonntag im März. Wird die Uhr auf Winterzeit umgestellt, passiert dies am ersten Sonntag im November. Die Sommerzeit entfällt in Hawaii und Arizona. Fliegt man genau an diesem Tag, sollte die Umstellung eingeplant sein. Dabei verliert man eine Stunde.

Winterzeit in den USA

Die verschiedenen Zeiten

Insgesamt sind umfasst die USA sechs Zeitzonen. In Hawaii richten sich die Uhren nach der Hawaii-Aleutian Zeit. Diese Uhrzeit gilt auch als Standard Zeit. Im Westen spricht man von der Pacific Standard Time.

Tipps für die Heimreise

Fliegt man nach der Rundreise wieder nach Hause, verliert man Stunden, die man bei der Hinreise bekommen hat. Der Körper gewöhnt sich schneller an die amerikanische Zeit, als an die europäische Zeit.

Wird man schlimmer vom Jetlag getroffen, kann es schlimmsten Fall sein, dass man in der Nacht keinen Schlaf bekommt. Dadurch ist man am Tag mehr müde. Dieser Schlafmangel passiert meist erst bei der Heimreise.

Freinehmen nach der Heimreise

Es sollte durchaus geplant sein, dass man zu Hause angekommen, meist nicht viel schafft. Daher empfehlt es sich, sich zwei bis drei Tage frei zu nehmen.

Kennt man erstmal alle Schritte, die erledigt werden müssen, lässt es sich schon viel einfacher planen. Geht man Schritt für Schritt vor, kann auch nichts vergessen werden und man erlebt keine bösen Überraschungen.

Viele Reservierungen und Buchungen hängen, jedoch immer vom eigenen Empfinden ab. Welchen Standard möchte man? Welches Budget hat man sich überlegt?

Durch diesen Artikel kann man sich wunderbar entscheiden und einem wird klar, welche Anforderungen man selbst hat. Selbstverständlich kann die Reihenfolge, der Buchungen oder Reservierungen schwanken.

Dies hängt wieder von der eigenen Priorität ab. Danach kann eigentlich fast nichts mehr schief gehen und man kann sich auf Reisen begeben. Die USA hat wundervolle Reiseziele, die durch eine Rundreise oder einen Standard Urlaub, der gut geplant ist, hervorragend erkundet werden können. Durch die gesamte Planung und Recherche, wirst du noch zum echten Reise Experten

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Zur Autorin: Toni arbeitet seit einigen Jahren ortsunabhängig und ist als digitale Nomadin an den schönsten und aufregendsten Orten der Welt unterwegs. Nach ihrem Studium und einer längeren Berufstätigkeit entdeckte Sie das reisen für sich. Seitdem hat Toni Ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. „Es gefällt mir, individuell und nachhaltig zu reisen, dabei Abenteuer zu erleben und vor allem auch sportlichen Aktivitäten nachzugehen!“ Author

 

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